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BarCamp Köln Recap: Die Konferenz mit offener Themenwahl

In gewohnter Umgebung fand beim Telekommunikationsunternehmen QSC dieses Jahr wieder das BarCamp Köln statt. Rund 200 interessierte Menschen fanden sich an einem Wochenende zusammen, um gemeinsam ihre Ideen auszutauschen und Gleichgesinnte zu treffen. Was wir auf dem BarCamp so erlebt haben, erfahrt Ihr in unserem Recap.

Die erste Regel des BarCamps lautet: Man spricht über das BarCamp. So habe ich auch von meiner Kollegin Isis davon erfahren. Die Vorstellung von ihr war ganz interessant: Es sei eine Art Konferenz ohne festgelegtes Programm, jede Person könne selber etwas vortragen. Mein Interesse war geweckt, sodass ich zusammen mit ihr beide Tage nach Köln-Ossendorf zu QSC gefahren bin. Die zweite Regel des BarCamps lautet übrigens, dass man darüber bloggen soll. Das tue ich hiermit 😉 .

Was ist ein BarCamp?

Ein BarCamp ist ein offenes Konferenzformat, das keinem vorher festgelegten Programmablauf folgt. Das Tagungsprogramm (im Jargon: Sessions) wird demokratisch an beiden Tagen durch die Teilnehmer entschieden. Das Besondere dabei ist, dass jeder, der eine Session vorstellen will, dies auch tun kann. Dabei ist es völlig egal, ob er oder sie eine Präsentation vorbereitet hat oder spontan einen Workshop geben möchte. Die restlichen Teilnehmer entscheiden per Aufzeigen, ob dieses Thema sie interessiert. Finden sich genug Menschen, wird die Session auf dem Sessionboard notiert und einem Raum zugeordnet.

Vorstellungsrunde und Pitches

Nach der Begrüßung und Vorstellung der Sponsoren durch die Veranstalter Stefan Evertz, Brigitte Schröder, Anne Kraemer und Katja Evertz gab es eine Vorstellungsrunde mit allen Teilnehmern. Dies hat mich zuerst überrascht, weil wir ja über 200 Leute in dem Raum waren. Dass es dann doch ging, hat sich schnell gezeigt, denn die Vorstellungsrunde hat sich auf den Namen, das Unternehmen und drei für sich passende Hashtags beschränkt. Nicht mehr und nicht weniger. Der Hintergedanke war hier, dass es auf einem BarCamp keine Zuhörer, sondern nur Mitmacher gibt. Es hat auch dafür gesorgt, dass man sich ein Bild von der Person machen konnte. Mein Highlight war übrigens eine Person, dessen dritter Hashtag #SüßeJapanischeOtter war. Meine Hashtags, mit denen ich mich vorgestellt hatte, waren übrigens #SEO, #Instagram und #Bierbaron.
Im Anschluss der Vorstellungsrunde waren viele Gesichter schon eingeprägt, sodass man auf die Pitches gespannt war. Es konnte wie gesagt jeder eine Session vorstellen und so gab es einen kleinen Run auf die Pole-Position. Thematisch war so ziemlich alles dabei, was man sich denken kann: Whisky-Tasting, Stressbewältigung im Alltag, Meditation oder Twitter im Beruf. Das fand ich hier auch sehr interessant, dass es keinen thematischen Nenner bei den Sessions gab.

Diese Sessions habe ich gewählt

Alle Sessions an den beiden Tagen findet Ihr im Sessionboard.

  • Static Sites – Websites ohne Security- oder Update-Problemen (@nerduser83)
  • Amazon Echo/Alexa mit einem Kleinkind im Haus (@dknake)
  • Ablenkung frisst Konzentration – mit Fokus in den Flow
  • 70-20-10-Reset: Produktiver arbeiten, besser kommunizieren (@sozialpr)
  • Suchmaschinenoptimierung live (@rosinenbrotfan)

Get-together und Pizza

Nach der letzten Session hieß es wieder: „heftiges Abcornern“ bei Bier, Fassbrause und Pizza, die dankenswerterweise von den Sponsoren der Veranstaltung organisiert wurden. Ich verstehe jetzt auch, warum der Begriff #pizzaschlacht so oft durch die Reihen ging an dem Tag. Wer wollte, konnte so den Abend ausklingen lassen, bevor es dann langsam auf den Weg nach Hause ging. Da die meisten Leute mit der Bahn Richtung Innenstadt fahren mussten, war der Rückweg auch gleich unterhaltsam. Das interessante bei Events wie dem BarCamp ist, dass selbst völlige Neulinge schnell ins Gespräch mit den Teilnehmern kommen.

Mein Fazit zum BarCamp

Ich bin positiv überrascht vom diesjährigen BarCamp. Gedacht hätte ich nicht, dass ein offenes Konferenzformat in der Form funktioniert und derart interessante Themen hervorbringt. Die Organisation verlief reibungslos und man hatte genügend Zeit, sich mit den anderen Teilnehmern einmal auszutauschen. Empfehlenswert ist auch der „Thresendienst“, also das Besetzen des Counters am Eingang. So konnte man in einer Stunde andere Personen besser kennenlernen und sich über die Konferenz austauschen. Vielen Dank an dieser Stelle an die Organisatoren und Sponsoren und bis zum nächsten Mal!

Geschrieben von

René Dege hat Medienmanagement in Salzgitter studiert und ist jetzt Consultant SEO bei morefire. Neben SEO interessiert er sich in seiner Freizeit für gute US-Serien, Podcasts und Fotografie. Mehr von René gibt es auf www.renedege.com oder bei Instagram.

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