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Google: Dynamic Search Ads

Google ist eine Innovationsmaschinerie. Das Unternehmen aus Mountain View entwickelt ständig an neuen Google AdWords-Produkten und ermöglicht uns, diese vor der Veröffentlichung, zu testen. Heute stelle ich euch die Dynamic Search Ads vor. Diese Werbemethode ist zwar nicht mehr in der Beta-Version, aber viele AdWords-Nutzer haben die Werbeform dennoch nicht auf dem Schirm.

Was sind Dynamic Search Ads (DSA)?

Um es auf den Punkt zu bringen: Es handelt sich um Anzeigen, die automatisch und auf der Grundlage des Inhalts einer Website erstellt und im Suchbereich von Google geschaltet werden. Ihr spart euch somit die Erstellung und Verwaltung von Listen für Keywords oder Zielseiten. Ebenso müsst ihr keinen großen Aufwand für die Erstellung von Anzeigentitel betreiben, denn diese werden basierend zum Inhalt der Zielseite automatisch generiert, genau wie die Zielseitenlinks. Ihr müsst lediglich die Textzeilen 1 und 2 beschreiben, die für den Anfang auch allgemein gehalten werden dürfen.

Wie kann man DSA erstellen?

1. Neue Kampagne erstellen:

DSA Kampagne erstellen

 

2. Domainnamen und die korrekte Sprache eingeben:

DSA Kampagne erstellen 2

 

3. Anzeigengruppe und -text erstellen:

Anzeigengruppe und -text erstellen

 

4. Ausrichtung auswählen: Für den Anfang könnt ihr mit „Alle Webseiten hinzufügen“ beginnen und die Kampagne dann nach und nach ausbauen.

Ausrichtung auswählen

5. So könnte ein mögliches Ergebnis aussehen:

Beispiel: DSA-Kampagne

Vorteile der Dynamic Search Ads:

  • Erstellung einer einfachen Kampagne innerhalb von Minuten möglich
  • Keine ausführlichen Keyword-Recherchen im Vorfeld notwendig
  • Suchanfragebericht der DSA-Kampagne kann auch für die Keyword-Optimierung anderer Search-Kampagnen genutzt werden
  • Höhere Relevanz durch die über die Suchanfrage generierten Anzeigenüberschriften
  • Höhere Reichweite und dadurch mehr relevanter Traffic auf der Seite
  • Besonders gut für Online-Shops oder Dienstleister mit vielen Produkten geeignet

 Nachteile der Dynamic Search Ads:

  • Kontrollabgabe an Google für die Anzeigenauslieferung und die automatisch generierte Headlines
  • Der Punkt Markenrecht sollte nicht außer Acht gelassen werden. Wenn man fremde Markennamen auf der Website benennt und man mit diesen aber nicht werben darf, sollten diese explizit ausgeschlossen werden
  • Trotz eines guten Google Algorithmus kann auch nicht relevanter Traffic auf die Seite gelangen und dadurch unnötige Kosten verursachen
  • Meine Erfahrung zeigt, dass bei Webseiten mit schlechter Seitenstruktur dieses Feature nicht so gut funktioniert

 Fazit:

Laut Google sind 16 % der täglichen Suchanfragen völlig neu. Durch die dynamischen Suchanzeigen werden eure AdWords-Kampagnen theoretisch immer auf euer aktuelles Angebot abgestimmt und sollten stets einen aktuellen Bezug zu den jeweiligen Suchanfragen der User haben. Wenn ihr einen Online-Shop betreut, der gut SEO-optimiert ist, dann ist es unvermeidbar dieses Feature zu testen/nutzen :). Mit relativ wenig Aufwand kann man schnell gute Erfolge feststellen, die sich natürlich positiv am Umsatz bemerkbar machen. Probiert es aus und berichtet mir gerne über eure Erfahrungen.

Sunny Ram war bis 2016 Head of Product & Innovation. Wenn er nicht gerade AdWords-Kampagnen steuerte, sammelte er Erfahrung mit diversen Analyse-Tools und testete die Betas von Google und Co. Außerdem hat er für uns regelmäßig Seminare zu Google AdWords und Analytics gegeben. Mehr von Sunny gibt es auf sunnyram.de.

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