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Google Suche vs. Partner im Suchnetzwerk — So vermeiden Sie unnötige AdWords-Kosten

Wenn Sie eine AdWords Suchkampagne schalten wird diese zunächst nicht nur in den Ergebnissen der Google Suche angezeigt, sondern auch auf Partnerseiten, die ebenfalls eine Suchfunktion beinhalten. Dies können sowohl andere Google-Dienste, wie z.B. Google Maps sein, als auch nicht-Google-Seiten (z.B. t-online.de oder web.de) sein.


Wo liegt der Unterschied?

Die Suche bei den Partnern im Google Werbenetzwerk funktioniert ebenfalls auf Basis von Keywords (hier mehr dazu). Dementsprechend werden Ihre Anzeigen nur bei relevanten Suchanfragen ausgespielt. Allerdings zeigt die Erfahrung, dass es starke Unterschiede in der Performance zwischen der Google Suche und den Suchpartnern gibt.

Zum einen sind die CPCs für die gleiche — oder sogar eine bessere — Position auf den Partner-Websites und Apps meist günstiger und zum anderen kann sich die Nutzer-Gruppe erheblich unterscheiden. Meiner Erfahrung nach sind die Nutzer der Suchfunktion im Partnernetzwerk im Schnitt älter und häufig affiner für B2B-Themen. Dies ließ sich des Öfteren an einer höheren Conversionrate festmachen.

Das gilt natürlich nicht für alle Arten von Produkten oder Dienstleistungen. Um Ihren Account also bestmöglich zu optimieren, sollten sie zunächst analysieren, wie sich die wesentlichen Kennzahlen in der Google-Suche und im Partner-Netzwerk verhalten.


So kontrollieren Sie die Performance

Gehen Sie auf die entsprechende Anzeigengruppe oder das Keyword, deren Performance Sie einsehen wollen, innerhalb Ihrer Suchkampagne. Dann klicken Sie auf „Segment“ -> „Netzwerk (mit Suchnetzwerk-Partnern)“.

Partner-im-Suchnetzwerk

Nun können Sie alle Daten — entsprechend der eingestellten Spalten — direkt vergleichen. Sowohl auf Ebene der einzelnen Keywords-Anzeigengruppen und Anzeigen, als auch summiert.

Dazu klicken Sie ganz unten auf das Pluszeichen neben der Summe aller aktivierten Anzeigengruppen/Keywords/Anzeigen.

Suchpartner-Summe


Performance optimieren

Wenn Sie nun feststellen, dass die Partnerseiten deutlich schlechter performen, als die Google Suche selbst, können Sie diese ganz einfach ausschließen. Gehen Sie dazu in die Kampagneneinstellungen und klicken Sie unter den Punkt Werbenetzwerke auf „Bearbeiten“.

Suchpartner-ausschließen1

Entfernen Sie dann den Haken bei „Suchnetzwerk-Partner einbeziehen“.

Suchpartner-ausschließen2

Nun werden Ihre Anzeigen nichtmehr im Partnernetzwerk ausgeliefert.
Komplizierter wird es, wenn das Partnernetzwerk deutlich besser performt und die Google Suche lediglich Kosten, aber keine Conversions verursacht. Da sich die Google-Suche selber nicht ausschließen lässt, muss hier über den CPC optimiert werden.

Sehen Sie sich an, wie viel Sie in etwa für einen Klick im Partnernetzwerk zahlen und versuchen Sie Ihr Gebot daran anzunähern. Ihre Anzeige wird dann in der Google-Suche deutlich weniger ausgeliefert bzw. so schlecht platziert, dass kaum Klicks erfolgen werden.
So sparen Sie Kosten ein. Die Leistung im Partnernetzwerk dürfte dagegen relativ stabil bleiben.

Doch Vorsicht: Gehen Sie dabei vorsichtig und kleinschrittig vor. Bei zu großen CPC-Einschränkungen besteht die Gefahr, dass Ihre Anzeigen gar nicht mehr geschaltet werden.

Wie bereits erwähnt, lohnen sich diese Optimierungen meist besonders bei B2B-Kampagnen. Mehr Tipps dazu, wie Sie Ihre B2B-Zielgruppe bestmöglich erreichen, finden Sie hier.

Geschrieben von

Hellen hat Kommunikationsdesign studiert und ist seit 2014 im Online Marketing tätig. Als Senior Consultant Paid Media beschäftigt sie sich am liebsten mit dem Thema Performance Marketing und den dazugehörigen Landingpages.

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