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Höchste Qualität erreichen – mit benutzerdefinierten Regeln im AdWords Editor

Wie sauber sind Deine AdWords Konten? Hast Du drei aktive Anzeigen in jeder AdGroup, alle sinnvollen Anzeigenerweiterungen hinzugefügt und die optimierte Anzeigenrotation aktiviert? In der Branche gibt es unzählige Empfehlungen, wie man seine AdWords Konten möglichst sauber aufsetzt und so bestmögliche Ergebnisse erzielt. Wie sinnvoll diese Empfehlungen für das einzelne Konto, die einzelne Branche oder die einzelnen Produkte sind, sei mal dahingestellt.

Nichtsdestotrotz entwickelt jeder Werbetreibende im Laufe der Zeit gewisse Qualitätsstandards, die er dauerhaft in seinem Konto erfüllt haben möchte. Mit der Version 12 des AdWords Editor liefert Google ein nützliches Tool, um diese Qualitätsstandards einfacher zu überprüfen: Die benutzerdefinierten Regeln.

Was sind benutzerdefinierte Regeln und wie funktionieren sie?

Die benutzerdefinierten Regeln findet Ihr im Editor auf der linken Seite unterhalb der gemeinsam genutzten Bibliothek. Hier findet Ihr 20 vordefinierte Regeln, die Google Euch an die Hand gibt. Einige sinnvolle Beispiele hiervon sind:

  • Weniger als vier Sitelink-Erweiterungen
  • Die flexible Reichweite der Kampagne ist auf „Ausrichtung“ festgelegt
  • Die Anzeigengruppe enthält keine aktiven Anzeigen

In der Übersicht seht Ihr auch direkt, wie viele Verstöße der Editor aktuell in Eurem Konto findet. Hier lohnt sich auf jeden Fall mal ein prüfenden Blick, ob diese Verstöße bekannt und akzeptiert sind 😉.

Klickt Ihr eine Regel an, seht Ihr unten die Kriterien für den Verstoß und welche Nachricht Ihr in diesem Fall angezeigt bekommen sollt.

Unter dem Punkt „Wichtigkeit“ ist definiert, ob ein Verstoß nur als Warnung im Editor erscheinen soll oder ob er den Upload verhindern soll. Diese Funktion ist besonders hilfreich, wenn es darum geht, Flüchtigkeitsfehler zu vermeiden.

Die vordefinierten Regeln lassen sich teilweise um weitere Kriterien erweitern, falls Ihr das für sinnvoll haltet. Einige sind jedoch als „komplex“ gekennzeichnet und können deshalb nicht weiter angepasst werden oder als Inspiration für eigene Kriterien dienen.

Eigene Regeln definieren

Solltet Ihr in der Übersicht noch keine passende Regel für Euren Standard gefunden haben, bietet der Editor die Möglichkeit, eigene Regeln zu erstellen. So könnt Ihr Eure ganz individuellen Standards abfragen lassen. Dafür könnt Ihr entweder eine bestehende Regel kopieren und anpassen oder über „Benutzerdefinierte Regel hinzufügen“ eine komplett neue erstellen.

Beim Erstellen einer eigenen Regel müsst Ihr folgende Punkte beachten:

  • Erstellt einen sinnvollen Namen und eine aussagekräftige Beschreibung.
  • Die Regeln können entweder auf Kampagnen-, AdGroup-, Keyword- oder Anzeigenebene angewandt werden, sowie für die gemeinsam genutzte Bibliothek gelten.
  • Definiert mit der Wichtigkeit, ob ein Verstoß den Upload verhindern soll.
  • Definiert die Kriterien für den Verstoß gegen die Regel.

Es lohnt sich, die möglichen Kriterien genaustens durchzuschauen, da hier einiges möglich ist und man so schnell auf neue gute Ideen kommt.

Beispiele für zusätzliche Regeln wären:

  • Gebote: Warnen, wenn besonders hohe oder niedrige Gebote hinterlegt sind.
  • Match Types: Warnen, wenn ein Pluszeichen bei Exact- oder Wortgruppe-Keywords verwendet wurde.
  • Anzeigen: Warnen, wenn alte Werbebotschaften noch aktiv beworben werden (z.B. Sommerschlussverkauf oder Black Friday).

Fazit

Die benutzerdefinierten Regeln bieten Werbetreibenden die Möglichkeit, über einfache Warnungen die Kontoqualität konstant auf einem hohem Niveau zu halten. Besonders Nutzer, die mit großen Konten und vielen Bulk-Vorgängen arbeiten, können Fehler besser vermeiden. Allerdings muss man sich (für eigene Regeln) erst etwas näher mit den Möglichkeiten auseinandersetzen und Regeln testen, bevor man sie individuell angepasst nutzen kann.

 

Alex ist Consultant Paid Media bei morefire. In seiner Freizeit geht er gerne zu Konzerten, fotografiert und bereist die Welt – am liebsten Südafrika.

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