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Mehr Absatz mit Preissuchmaschinen

E-Commerce ist im Zeitalter von Zalando und Amazon in aller Munde und nicht mehr wegzudenken. Die Umsatzzahlen des E-Commerce in Deutschland, die seit 1999 einen steigenden Verlauf vorweisen, unterstreichen das Wachstum eines Marktes, für den auch in 2014 eine Steigerung von 17 % im Vergleich zum Vorjahr prognostiziert wird.

Einen mittlerweile nicht mehr ganz so geringen Anteil an diesem Erfolg haben Preissuchmaschinen. Das Verlangen immer das günstigste Produkt zu bekommen, rechtfertigt die Existenz von Preisvergleichen aller Art. Aus diesem Grund möchte ich mich heute mal mit der Funktionsweise und den Vorteilen von Preissuchmaschinen auseinandersetzen.

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Im Laufe der Jahre haben Preissuchmaschinen eine bedeutende Stellung im E-Commerce eingenommen. Die Tatsache, dass mehr als 30 % der Deutschen „vor nahezu jedem Online-Kauf bzw. jeder Buchung“ einen Preisvergleich vornehmen, zeigt, wie wichtig dieser zusätzliche Absatzkanal für Online-Shops ist.

Wie funktionieren Preissuchmaschinen?

Die Funktionsweise einer Preissuchmaschine ist simpel: Zuallererst muss aus der Fülle der existierenden Preisvergleichsportale der oder die richtigen Preissuchmaschinen herausgesucht werden. Die schon angesprochene große Anzahl an vorhandenen Portalen stellt den einen oder anderen vor das erste Problem. An dieser Stelle ist es ganz hilfreich, mal einen Blick auf die Sichtbarkeiten von bekannten Preissuchmaschinen zu werfen, denn ein weiterer Absatzkanal ist nutzlos, wenn dieser bei Google nicht gefunden wird.

Sistrix Vergleich PSM

Bevor der Online-Händler den Dienst nutzen kann, muss man sich auf der Seite des Preisvergleichs anmelden. Per Produktfeed, der bestimmte Angaben zu den Produkten enthalten muss, wird das Artikelsortiment des Händlers erfasst. Nach einer entsprechenden Suchanfrage eines Nutzers wird das passende Produkt gelistet und auf den Online-Shop weitergeleitet. Die Daten im Produktfeed müssen so präzise und vollständig wie nur möglich sein, da es sonst zu Problemen beim Hochladen der Artikel kommen kann. Etwaige Abweichungen der Produktinformationen in der Preissuchmaschine und im Online-Shop können zur Gefahr werden, sodass der Nutzer den Kaufprozess abricht und das Produkt bei der Konkurrenz kauft.

Damit die Preissuchmaschine auch etwas von der ganzen Geschichte hat, werden Klickkosten veranschlagt, die je nach Branche variieren. In der Regel liegen diese Klickkosten zwischen 0,22 € und 0,40 €. Mit der Einbindung von Partnerbuttons auf dem eigenen Shop sinken die Preise auf 0,19 € – 0,35 €. Da sich das alles leichter anhört als es in der Ausführung ist, gibt es mit BeezUP ein Tool, welches das Platzieren, Analysieren und Optimieren von Produktfeeds erleichtert.

Warum ist die Nutzung von Preissuchmaschinen also gar nicht verkehrt?

Die Nutzung von Preissuchmaschinen stellt für Online-Händler einen weiteren Absatzkanal dar, der zusätzlichen Traffic mit sich bringt. Der wiederum erhöht die Chancen auf Conversions. Außerdem haben Nutzer, die ein Produkt über ein Vergleichsportal suchen, eine konkrete Kaufabsicht. Daher ist es nicht verwunderlich, dass ganze 35 % aller Nutzer ein bestimmtes Produkt direkt über eine Preissuchmaschine suchen.

Schließlich ist zu erwarten, dass mit dem Anstieg des E-Commerce-Umsatzes auch der Anteil des Umsatzes der Preissuchmaschinen in den nächsten Jahren wachsen wird.

Im Klartext: Jeder Online-Händler sollte sich überlegen, ob er sein Artikelsortiment nicht auch über ein Preisvergleichsportal anbietet.

Patrick hat Corporate Communication (M.A.) in Köln studiert und arbeitet als Project Manager SEO bei morefire. Neben SEO-Projekten interessiert er sich für YouTube-Marketing. Privat schlägt sein Herz für die schwarz-gelbe Borussia.

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2 Kommentare

Karl schrieb am 12. August, 2014 @ 15:10

Ein sehr interessanter Artikel. Ich persönlich nutze Preissuchmaschinen gelegentlich, aber nicht immer. Grundsätzlich kenne ich meine Portale, bei denen ich günstig bestellen kann und bei denen ich die günstigsten oder gar keine Versandkosten zahlen muss.
Nur weil ein Anbieter im Vergleich den günstigsten Preis anbietet, bedeutet dies nicht automatisch, dass ich dort bestellen werde. Ist der Shopname nicht geläufig, ist mir das Risiko einfach zu groß. Am Ende habe ich zwar weniger gezahlt, aber bekomme vielleicht keine Ware.
Es steckt also noch großes Potential in der Preissuchmaschinen-Opitimierung.

Werner schrieb am 20. August, 2014 @ 20:11

Als Ergänzung sind Preissuchmaschine ideal fnde ich. Danach kann man noch etwas weiter schauen aber danke der Suchmaschinen hat jeder schon mal einen groben Überblick.

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