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Online Marketing Rockstars 2016

Auch in diesem Jahr fand das Online Marketing Rockstars Festival (25.02.16 – 26.02.16) wieder in Hamburg statt. Diesmal in den Messehallen A2 und A3. Der positive Wachstumstrend der vergangenen Jahre hält an und so hat das Event mit 16533 Besuchern eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr erzielt. Das Festival unterteilt sich in die Expo am ersten und die Konferenz am folgenden Tag. Auf der Expo tummelten sich, auf die zwei Messehallen verteilt, 136 Aussteller.

Die Expo (25.02.2016)

Ein Highlight der Expo waren die Masterclasses, in denen ausgewiesene Branchenexperten ihr Wissen teilten. Leider waren diese schon weit im Vorfeld ausgebucht und so blieb am ersten Tag nur der Rundgang durch die Ausstellerstände, welche leider nicht so viel Action boten wie man es sich von einer Marketingmesse wünschen würde. Viel mehr als das bloße Gespräch an einem Stehtisch mit einem Vertreter des jeweiligen Ausstellers war nicht drin. Wenn man sich also im Vorfeld nicht rechtzeitig (wann auch immer das sein möge) für eine Masterclass angemeldet hat, hätte man sich den ersten Tag aus meiner Sicht auch schenken können. Die Expo ist wahrscheinlich sowieso eher für Mitarbeiter großer Unternehmen interessant, um einen Einblick in die Vielfalt der Online-Marketingwelt zu erhaschen. Für Online-Marketingspezialisten, die sich täglich mit der Materie beschäftigen,  wird es also eigentlich erst an Tag Zwei richtig interessant.

OMR Messehalle

 

Die Konferenz (26.02.2016)

Die Konferenz bot ein komplettes Kontrastprogramm zur Expo. Sie war laut, schrill, bunt, einprägsam und unterhaltsam. Bereits das Intro-Video, welches auf der riesigen Leinwand auf der 60-Meter-Bühne abgespielt wurde, machte klar, mit welchem Vibe der heutige Tag bestritten wird. Im Folgenden gehe ich auf die Kernaussagen der drei Speaker ein, welche mir am besten gefallen haben. Es sind  zugleich die drei ersten Speaker in der Chronologie. Nein, ich bin nicht nach den ersten drei Speakern nach Hause gegangen, sondern bin bis zum Schluss geblieben und die Aftershowparty in der „großen Freiheit 36“ wurde auch noch vollends mitgenommen. Die Wahl ist letztlich auf diese drei gefallen, weil sie ihre Message am klarsten vermitteln konnten. Die restlichen Redner haben aber ebenfalls eine gute Show auf der Bühne abgeliefert.

Konferenz Bühne

 

Das Wichtigste:

Scott Galloway („Clinical Professor of Marketing“ an der NYU Stern School of Business)

E-Commerce ist kein Business, E-Commerce ist ein Channel: „Never Trust someone who says, E-Commerce is a business. It’s a channel. And you should be in as many channels as you can.“

Scott Galloway auf der Bühne bei OMR 16:

Fany Péchiodat – My little Paris

Wichtiger Erfolgsfaktor des Contents = Context

-> Storytelling. Ist hervorragend dafür geeignet, mehrere Sachverhalte in Kontext zu stellen. Um das einmal geweckte Interesse von Usern (sprich: potentiellen Kunden) nicht abreißen zu lassen, dient eine originelle Story als Mantel, um das Interesse innerhalb dieses Mantels von Produkt zu Produkt zu lenken.

Neil Patel

7 ways to growth hack your business:

  1. Flip around your funnel
  2. Make signing up easy
  3. Leverage Instagram
  4. Integrations
  5. Tripwire
  6. Webinar
  7. Reviews

In der Mittagspause hat Jan Delay zusammen mit Udo Lindenberg ordentlich gerockt.

Jan Delay und Udo Lindenberg

 

Dieses Video fasst die Impressionen des OMR 16 mit entsprechender musikalischer Untermalung ziemlich gut zusammen:

Zum Schluss erschien noch Tony Hawk auf der Bühne. Dieser hielt keinen Vortrag, sondern eröffnete quasi einen Sitzkreis auf der Bühne, in dessen Mitte er saß und artig die mehr oder weniger wohl durchdachten Fragen von Philipp Westermeyer, Micky Beisenherz und Co. beantwortete. Die Qualität einer Unterhaltung wird ja bekanntlich sehr häufig durch die Qualität der Fragen bestimmt. Interessant war allerdings, dass Tony Hawk von sich aus den kommenden Erfolg von Snapchat in Deutschland prophezeite.

Tony Hawk

 

Um den Channel „E-Commerce“ zu optimieren, um Erfolgswirksamkeit des Contents zu überprüfen, um Stolpersteine im Online Kaufprozess auszuräumen und um die Eignung neuer Trends im Social Media (wie etwa: Snapchat) für das eigene Unternehmen zu testen, gibt es nur die eine wahrhaftige Lösung , nämlich: Die heilige Webanalyse!

Fazit

  • E Commerce ist kein Business sondern ein Channel
  • Wichtigster Erfolgsfaktor für Content ist Context
  • Make signing up easy
  • „Snapchat is gonna be big in Germany as well, i guarantee it!“ – Tony Hawk
  • Webanalyse ist unabdingbar für die Koordination des Online Marketing

Geschrieben von

Philipp war bis 2016 als Senior Consultant Web Analytics bei uns tätig. Neben Reisen durch Amerika begeistert er sich für Schach, Segeln und Wein.

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