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SEA-Stammtisch Köln: Vom Konzept zur Webseite

Kennt Ihr schon den SEA-Stammtisch Köln? Hier finden sich jeden dritten Donnerstag im Monat Gleichgesinnte aus dem Bereich Paid Media ein und tauschen sich in lockerer Atmosphäre zu ihrem Fachgebiet aus. Kennt Ihr auch die Webseite zum Stammtisch? Spätestens jetzt. In diesem Artikel möchten wir Euch vorstellen, wie es zu dem Projekt kam, wie die Seite konzipiert wurde und welche Learnings wir aus dem internen Projekt bei morefire ziehen konnten.

Ziel des Projekts

Der Stammtisch startete als internes Projekt bei morefire. Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschiedlichster Fachrichtungen fanden sich zusammen, um sich neben dem Tagesgeschäft einem eigenen Projekt zu widmen. Das primäre Ziel war die Konzeption einer Art “digitale Visitenkarte” für den neu gestarteten SEA-Stammtisch zu erstellen. Die Seite sollte Usern eine Plattform bieten, sich über unsere Events zum Thema Paid Media zu informieren. Wir wollten auch Leute erreichen, die bisher noch nicht von der Veranstaltungsreihe gehört haben. Neben den Facebook Events der morefire Seite wollten wir dadurch Besucher auch organisch erreichen. Der SEA- Stammtisch soll Inhouse-SEAs, Freelancer und Agenturen zusammenbringen.

Planungsphase

Bevor es in die konkrete Umsetzung ging, gab es unter allen Beteiligten zunächst ein ausgiebiges Brainstorming für die genaue Planung. Über viele Punkte waren wir uns sehr schnell einig, andere wiederum mussten wir mehrmals diskutieren. Am Ende haben wir jedoch immer eine Lösung gefunden, die befriedigend für alle Projektbeteiligten war. Nachdem wir alle Punkte aus dem Brainstorming besprochen hatten und die Grundidee stand, haben wir die verschiedenen Punkte aus unserer To-do-Liste unter vier Teammitgliedern aufgeteilt.

Wichtig waren uns unter anderem folgende Aspekte:

Projektmanagement

  • Welche spezifischen Ziele hat das Projekt?
  • Wer verantwortet als Projektleiter das Projekt?
  • Wie werden die Zuständigkeiten verteilt?
  • Welche zeitliche Ressourcen setzen wir frei?
  • Welche Deadlines müssen beachtet werden?
  • Nach welchem System verteilen wir anfallende Aufgaben?
  • Welche Software nutzen wir zur Abstimmung?

Webseite

  • Wie viele und welche Menüpunkte soll es geben?
  • Welche Marketingmaßnahmen benötigen wir?
  • Wie soll das Design der Seite aussehen? Welche Farben?
  • One-Pager oder Content-Management-System?
  • WordPress Theme selber schreiben oder kaufen?
  • Brauchen wir eine eigene Seite oder eine Facebook-Page?
  • Benötigen wir Analytics? Was soll getrackt werden?

Inhalt

  • Welche Inhalte sollen eingebunden werden?
  • Soll es zusätzlichen Content (z. B. Artikel) geben?
  • Benötigen wir SEO und/oder SEA-Maßnahmen?
  • Welchen Mehrwert sollen die Inhalte bieten?

Umsetzung

Entschlossen haben wir uns letztendlich für eine eigene Seite. Eine Facebook-Page wäre nicht zielführend gewesen, da der SEA-Stammtisch schon über die morefire Facebook-Page beworben wird und dort hohe Reichweiten erzielt. Die Events zum SEA-Stammtisch wurden daher schon von Anfang an über die morefire Facebook-Seite veröffentlicht. Dies war sehr erfolgreich, so dass bereits durch das Facebook Event meist alle Tickets für den Stammtisch vergeben werden konnten. Wir konnten uns daher darauf konzentrieren, wie gut die Seite besucht wird und ob die Nutzer auf der Website problemlos navigieren können.

Webanalyse

Wir hatten die Möglichkeit, die Daten entweder direkt an Google Analytics zu schicken oder den Google Tag Manager zu verwenden. Durch die Größe der Seite musste nicht viel getrackt werden. Es wäre auch kein großer Aufwand, das Tracking ohne den Tag Manager aufzusetzen, da wir alle Zugriff zum Backend der Seite hatten. Aus folgenden Gründen haben wir uns trotzdem für den Tag Manager entschieden:

  • Änderungen konnten einfacher vorgenommen werden, sodass wir nicht vieles anfassen mussten. Das hat nicht nur Zeit, sondern auch Nerven gespart, da man im Backend vieles schnell kaputt machen kann, wenn man nicht aufpasst.
  • Nicht alle User kennen sich im Detail mit dem Backend aller Content-Management-Systeme aus. Auch andere sollten die Möglichkeit haben, wenn notwendig, das Tracking der anzupassen.
  • Und schließlich ist es viel einfacher, im Tag Manager zu arbeiten, als eigene Skripts für das Tracking zu schreiben.

Als Nächstes mussten wir entscheiden, was wir tracken wollen und ob wir es auch tracken können. Die Seite ist relativ klein und das Ziel der Seite ist klar definiert, daher ging die Pre-Analyse recht schnell und wir hatten schon nach einer kurzen Diskussion die wichtigsten Punkte auf dem Zettel.

Der letzte Schritt diente dazu, die definierten Punkte zu tracken. Es waren nur sehr wenige WordPress-spezifische Anpassungen vorzunehmen, sonst war das Aufsetzen des Trackings und Testen, dank guter Planung sehr einfach, sodass wir aus Webanalyse-Sicht schnell grünes Licht zum Weiterarbeiten geben konnten.

SEO

Die organische Auffindbarkeit der Seite war uns sehr wichtig. Daher haben wir neben der Webanalyse unseren Fokus auf die Suchmaschinenoptimierung gelegt. Dies fing bereits bei der Planungsphase an, als es darum ging, ob wir eher einen One-Pager erstellen wollen, oder eine Seite mit einigen Unterseiten. Dies betraf auch viele technische Aspekte, die im SEO immer wichtiger werden.

Strukturierte Daten sind zum Beispiel so ein Thema, gerade weil wir unsere Veranstaltungen organisch unter die Leute bringen möchten. Wir haben dazu ein Code-Snippet für Veranstaltungen in JSON-LD verfasst und auf der Seite integriert. Wann die strukturierten Daten erscheinen, können wir leider nicht beeinflussen und sind den Launen von Google ausgesetzt. Denn nur manchmal wird es von Google visuell hervorgehoben:

Structured Data

Fazit

Das Projekt zur Konzeption und Umsetzung der Website für den SEA-Stammtisch hat nicht nur das Teamwork zwischen Mitarbeitern aus verschiedenen Fachbereichen gefördert, sondern auch dazu beigetragen, dass alle Beteiligten ihr Know-how durch den Wissensaustausch vertiefen konnten. Darüber hinaus konnten wir unsere fachlichen Fähigkeiten zur Bewertung und Erstellung von Websites ausbauen. Dieser Gedanke soll sich ja auch in den Events selber widerspiegeln.

 

Katrin hat Medienwirtschaft in Köln studiert und ist Consultant Display Advertising bei morefire. Ihr Herz schlägt für Reisen – ob kalt oder warm, Berge oder Strand – Hauptsache es gibt viele aufregende Dinge zu erleben, an die man sich den Rest seines Lebens erinnert.

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