E-Commerce-SEO – So findest du Datenschätze für mehr Traffic und Umsatz

“Wenn man wettbewerbsfokussiert ist, muss man darauf warten dass ein Wettbewerber etwas tut. Wer kundenorientiert ist, kann besser in neue Gebiete vorstoßen.” Diese Zitat stammt von Amazon Gründer Jeff Bezos. Und das gilt nicht nur für den Service, sondern auch für SEO. Wenn Du nur darauf schaust, was Dein Wettbewerb machst, wirst Du niemals der Beste im Markt.

Wenn Du wissen willst, wie Du SEO-Schätze in Deinem Shop findest, daraus mehr Traffic und Umsatz generierst und damit Deinen Wettbewerb abhängst, bist du hier richtig.

Falls Du gerade unterwegs bist, kannst Du Dir hier, die Folge von “The Art of Marketing” anhören, die ich mit Michael Weber von der Software SearchViu, aufgenommen habe.

Bringt SEO für Shops überhaupt etwas?

Oder gehen die Suchenden nicht einfach über Preissuchmaschinen, Preisvergleiche oder die großen Marktplätze? Grundsätzlich sind Seiten wie Amazon und Co. stark im Kommen.
Aber: Der Suchmarkt ändert sich immer wieder und die Vergangenheit zeigt dass User:innen trotz verschiedener Angebote Google nutzen um dem kompletten Search Funnel abzudecken.

Wie wichtig ist der Kanal SEO für große Shops und große Webseiten?

“SEO, das ist doch der Bereich bei Google, zu dem ich nur durch Scrollen komme.” – So wird SEO oft gesehen, aber ist da wirklich so?

Online Shops haben meistens einen anderen Ansatz und nutzen deshalb eher Google Ads. Andere, große Webseiten, wie z.B. Content-Portale, sind jedoch sehr auf SEO fokussiert, da SEO kein Geld kostet.
Je nach Geschäftsmodell ist die Nutzung von SEO als unterschiedlich, aber sollte dennoch nie vergessen werden.

Worauf sich Marketer in Zukunft bei SEO, Search & Co einstellen müssen, kannst Du hier nachlesen!

Was ist die größte Herausforderung für solche Shops und Webseiten im Bereich SEO?

Vor allem ist es schwierig bei großen Seiten den Überblick zu behalten. Große Shops haben Category Management, Sales-Zuständige, Content, etc., also viele Leute, die an dieser Seite arbeiten.
SEOs sind meistens die Hausmeister von Webseiten und versuchen die Masse in den Unterseiten in den Griff zu bekommen.
Wichtig: Prozesse etablieren und eine zentrale Plattform schaffen, auf der alle Daten intern gesammelt werden können

Was kann SearchViu?

SearchViu überprüft wichtige SEO-Faktoren, verknüpft Daten und gibt nächste Schritte für Maßnahmen. Das Tool schafft eine Art Datawarehouse, in das alle Daten (z.B. Crawl-Daten) einfließen und kann tiefere Analysen fahren.

Wie wird ein Projekt bei SearchViu angegangen?

Am Anfang steht das Kundengespräch, bei dem besprochen wird, welche aktuellen Herausforderungen und Prozesse es gibt und wohin Kund:innen wollen. Daraus lassen sich durch die Analyse Maßnahmen ableiten.

Was sind typische low hanging fruits?

Leere Kategorien im Shop: Egal ob die Produkte verschoben wurden oder es sie nicht mehr gibt, oft werden solche Seiten vergessen, ranken aber noch bei Google.
→ Bei SearchViu gibt es eine Art Alert-System, bei dem Verantwortliche benachrichtigt werden, wenn es große Änderungen an der Seite gibt. Somit lassen sich Probleme schnell beheben.

Welche Skills brauchst Du?

Musst Du ein Data-Genie sein, oder kannst Du das als Ottonormal-Marketer mit geübten Dreisatz-Fähigkeiten auch? Nein, Du musst kein Datengenie sein um mit SearchViu zu arbeiten. Die Datenquellen werden zur Verfügung gestellt und SEOs und Marketer können diese filtern. Soll genauer und tiefer gefiltert werden, kann dies auch ein Datenanalyst machen.

Welcher Support aus anderen Abteilungen oder Bereichen ist nötig?

Ein SEO braucht Schnittstellen in alle Bereiche, d.h. IT , Shopsystem, Feed, etc.. Diese Bereiche kannst Du dann mit den Daten die Du hast versorgen. Somit sorgst Du nicht nur für eine bessere Zusammenarbeit, sondern kannst auch gemeinsam an Lösungen arbeiten.

Rentiert es sich so viel Energie reinzustecken?

Bei großen Seiten definitiv ja.
Wenn Du Wachstum für Dein Unternehmen, Deine Seite willst, dann muss auch die Qualität der Seite stimmen und das funktioniert durch Fehlerbehebung.

Gibt es viele Fehlerseiten und die Qualität leidet, wandert der Traffic ab. Und das erkennt auch Google.

Wenn Du Deine Webseite im Griff haben willst, brauchst Du Insights und Daten. Dafür musst Du wiederum Energie und Ressourcen aufwenden.

Wie holst Du das C-Level ab, um solche Maßnahmen durchzukriegen?

Grundsätzlich kommen viele der Zielangaben von oben und Du kannst so eine Liste an Ressourcen und Vorschlägen erstellen, um diese zu erreichen. Am besten eignen sich datenbasiert Analysen, da diese anhand von Zahlen und Vergleichen zeigen, was genau erreicht werden kann. Zeige z.B. mit Umsatzdaten was der Invest in SEO-Bereiche bringt.

Fazit

SEO ist im E-Commerce immer noch ein großes Thema, obwohl Player wie Amazon und Co. existieren. Nutzer:innen verwenden zum Großteil Google, um nach Produkten oder Preisvergleichen zu suchen. Auch für die Indexierung von Unterseiten, Kategorieseiten etc., solltest Du als SEO Shop nicht vernachlässigen.

Wichtig ist es, dass Du mit verschiedenen Abteilungen zusammenarbeitest und gemeinsame Lösungen und Maßnahmen kreierst. Mithilfe von Tools wie SearchViu lassen sich Daten einfach analysieren und somit Strategien entwickeln.

Robin Heintze

Robin ist Gründer und Geschäftsführer von morefire. Nach der Ausbildung zum Werbekaufmann und dem berufsbegleitenden Studium der Medienwirtschaft machte er sich mit morefiremedia selbstständig und leitet die Agentur nach der Fusion mit rankingCHECK auch weiter gemeinsam mit Marcel Becker und Tom Waniek. Seine große Leidenschaft sind emotionale Texte in Anzeigen und auf Landingpages. Seine Begeisterung für Texte und PPC Themen teilt er in Seminaren und Vorträgen leidenschaftlich mit.

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