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Die Googlebots, oder auch Crawler genannt, durchsuchen regelmäßig Milliarden von Webinhalten, um diese in den Google Index aufzunehmen. Aufgrund der Vielzahl an Informationen und Inhalten im Internet, ist Google darauf angewiesen eine Vorsortierung bei einer Suchanfrage durchzuführen, um möglichst relevante Ergebnisse auszuliefern. Googles Rankingsysteme arbeiten bei Suchanfragen auf der Grundlage einer Vielzahl an Algorithmen, um die Relevanz und Nützlichkeit von zuvor indexierten Informationen zu bestimmen. Im Allgemeinen wird hierbei auch vom Google Algorithmus gesprochen.

Was ist überhaupt der Google Algorithmus?

Suchmaschinen arbeiten, wie bereits zuvor erwähnt, auf der Grundlage von Algorithmen. Ein Algorithmus ist eine Handlungsvorschrift bzw. eine Anweisung zur Lösung eines Problems oder mehrerer Probleme. Die Anweisungen bzw. einzelnen Schritte sind endlich, was bedeutet, dass die Anweisungen nach einer definierten Anzahl enden müssen. 

Im Kontext von Suchmaschinen wird daher auch von einem Suchalgorithmus gesprochen.  Der Suchalgorithmus durchsucht zu bestimmten Suchanfragen alle von Google indexierten Informationen. Sinnbildlich kann man sich diesen Vorgang als einen Bibliothekar vorstellen, der eine riesige Bibliothek nach passender Literatur zu einem gewünschten Thema einer Masterarbeit durchsucht. Bei dieser „Literatur“ kann es sich im Internet dann natürlich um unterschiedliche online gestellte Content Formate, wie z.B. Texte, Videos, Grafiken, oder PDF Dokumente handeln. Google verwendet hierbei ein patentiertes Verfahren. In den 90er Jahren wurde von Larry Page und Sergei Brin der PageRank-Algorithmus entwickelt und patentiert. Dieser Algorithmus bildete für Google die Grundlage zur Bewertung der Relevanz von Web-Inhalten. Dieser Algorithmus wurde seitdem ständig weiterentwickelt und durch diverse Google-Updates kontinuierlich aktualisiert und verbessert.

Wie funktioniert der Google Suchalgorithmus?

Für die Gewichtung der Relevanz von Webinhalten zu bestimmten Suchanfragen, beruft sich Google auf fünf Schlüsselfaktoren. 

1. Die Wortanalyse

Um relevante Ergebnisse auszuliefern, muss Google zuerst interpretieren, was genau gesucht wird. Das geschieht anhand von Sprachmodellen, die dabei helfen simple Herausforderungen, wie z.B. das Erkennen von Rechtschreibfehlern, oder komplexere Herausforderungen, wie z.B. die genaue Suchintention hinter Suchanfragen, oder Synonyme zu erkennen. Auch Faktoren, wie Regionalität und Aktualität werden hierbei berücksichtig. Für Trendsuchwörter nutzt Google beispielsweise einen speziellen Aktualitätsalgorithmus

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2. Abgleich des Suchbegriffs

Nachdem die Wortanalyse durchgeführt wurde, durchsucht Google zuerst die indexierten Seiten nach Übereinstimmungen zum eingegeben Suchbegriff. Hier wird z.B. untersucht, wo und wie häufig das entsprechende Keyword vorkommt. Mehr Informationen findet ihr bei uns auf der Seite zu Googles Rankingfaktoren. Für genauere Einschätzungen zieht Google noch anonymisierte und aggregierte Interaktionsdaten hinzu, um den Algorithmus zu optimieren. Google wertet zudem weiter „Hinweise“ aus, wie die inhaltliche Struktur der Webseite, z.B. Bilder, Listen, Videos etc. und die vom Nutzer bevorzugte Sprache.

3. Ranking nützlicher Seiten

Für die meisten Suchanfragen existieren tausende bis Millionen relevanter Inhalte. Für eine sinnvolle Priorisierung muss Google den Nutzen der Inhalte analysieren. Hierfür werden über 200 verschiedene Rankingfaktoren herangezogen. Diese reichen von der Aktualität und Autorität der Seite über die Benutzerfreundlichkeit (Usability) bis hin zum Linkprofil und der Vertrauenswürdigkeit. Google legt hierbei einen besonderen Fokus darauf Spam-Inhalte zu identifizieren und Webseiten auszusortieren, die gegen die Google Richtlinien verstoßen.

4. Die besten Ergebnisse

Google analysiert zunächst den Kontext der Informationen die zu Grunde liegen.  Es wird z.B. geprüft, ob die Suchergebnisse in Bezug auf ein oder mehrere Themen stehen und ob es evtl. zu viele Ergebnisse für einen zu eng interpretierten Suchbegriff gibt. Die Suchergebnisse sollen nach Möglichkeit viele unterschiedliche Informationen in der geeignetsten Form dem Suchenden präsentieren. Hierbei wird algorithmisch ausgewertet, ob die Webseite z.B. mobile optimiert ist, ob die Ladezeiten auch bei langsameren Internetverbindungen akzeptabel sind und ob die Webseite in unterschiedlichen Browsern korrekt dargestellt wird. 

5. Berücksichtigung des Kontexts

Google wertet Informationen wie die individuellen Sucheinstellungen, den Standort (z.B. Land und Stadt) des Suchenden und den zu vorigen Suchverlauf aus, um möglichst relevante Suchergebnisse auszuliefern. Es wird in diesem Zusammenhang auch von der personalisierten Suche gesprochen. Hierdurch kann Google besser erkennen, welche lokalen Ergebnisse z.B. zum Keyword „Veranstaltungen“ passend sind. Der Suchverlauf wird ebenfalls analysiert. Jemand der z.B. zuvor häufig Fußballergebnisse, wie „Köln gegen Schalke“ gesucht hat, wird wahrscheinlich eher zum Keyword „Köln“ Informationen zum Verein FC Köln erwarten und nicht generische Informationen zur Stadt Köln. Auf dem Suchverhalten der Nutzer werden auch Empfehlungen, z.B. für Events zusammengestellt, die wahrscheinlich den Interessen der Suchenden gerecht werden. Google ermöglicht es den Nutzern unter myaccount.google.com entsprechende Einstellungen zu aktivieren bzw. zu deaktivieren. 

Für mehr Details und Informationen empfehlen wir euch die Primärquelle von Google zu besuchen.

 

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Marcel Becker
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