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Über die Folge

Darum geht es in dieser Ausgabe unseres Podcasts

B2B-Marketing entwickelt sich rasant: Digitale Customer Journeys, datengetriebenes Marketing und höhere Erwartungen an Service verändern den Vertrieb nachhaltig. Patrick Schwarz erklärt in der ersten Folge einer vierteiligen Podcast-Serie, welche Entwicklungen Unternehmen jetzt verstehen müssen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

Gast: Patrick Schwarz, Senior Director Commercial Excellence & Marketing bei Calderys

Datum: 15.05.2026

Zusammenfassung

Im ersten Teil der vierteiligen Podcast-Serie mit Patrick Schwarz geht es um die Entwicklung des B2B-Marketings und die Frage, ob B2B-Unternehmen künftig stärker wie B2C-Marken agieren müssen. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass Menschen aus ihrem privaten Umfeld immer höhere Erwartungen an Geschwindigkeit, Service und Customer Experience mitbringen.

Kunden erwarten schnelle Rückmeldungen, transparente Kommunikation und professionelle digitale Touchpoints. Dennoch unterscheidet sich der B2B-Kaufprozess fundamental vom B2C. Entscheidungen entstehen meist aus einem konkreten Unternehmensbedarf heraus und werden deutlich rationaler sowie langfristiger getroffen. Anders als im Konsumentenmarkt stehen dabei häufig nur wenige relevante Anbieter zur Auswahl.

Ein zentraler Punkt der Diskussion ist die Rolle von Vertrieb und Produktqualität. Während im B2C oft Markenemotionen oder Convenience dominieren, bleibt im industriellen B2B das eigentliche Produkt entscheidend. Vertrieb bedeutet dort vor allem Beratungsleistung. Unternehmen müssen verstehen, wie die Prozesse ihrer Kund:innen funktionieren und welchen konkreten Mehrwert das eigene Produkt bietet. 

Gleichzeitig verändert sich die Customer Journey stark. Ein großer Teil der Recherche findet inzwischen digital statt – über Google, Websites, Vergleichsplattformen oder KI-Tools. Die Vorauswahl potenzieller Anbieter passiert häufig bereits vor dem ersten persönlichen Kontakt. Trotzdem bleibt der direkte Austausch zwischen Menschen im industriellen Umfeld weiterhin essenziell, weil komplexe Anforderungen oft nicht allein über Datenblätter oder automatisierte Informationen geklärt werden können.

Am Ende steht die Erkenntnis, dass B2B nicht zwangsläufig wie B2C werden muss. Unternehmen sollten sich jedoch an den steigenden Erwartungen der Menschen orientieren und überall dort Reibung reduzieren, wo es sinnvoll ist. Exzellente Customer Experience, schnelle Reaktionszeiten und ein konsistenter Vertriebsprozess werden zunehmend zu Wettbewerbsfaktoren, auch im industriellen Umfeld.

Kapitel

  • 00:00 Einführung
  • 03:08 B2B vs. B2C: Die Notwendigkeit der Anpassung
  • 09:07 Die Rolle der Customer Journey im B2B
  • 11:52 Produktkompetenz und Entscheidungsfindung im B2B
  • 15:03 Die Bedeutung von Beratungsleistungen im Vertrieb
  • 18:11 Digitalisierung und der Einfluss von B2C auf B2B
  • 21:05 Zusammenfassung und Ausblick auf zukünftige Episoden

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