Der Begriff „below the fold“ bezeichnet den Bereich einer Website, der erst sichtbar wird, wenn Nutzer:innen nach unten scrollen. Er bildet damit das Gegenstück zu „above the fold“, also dem direkt sichtbaren Bereich beim ersten Seitenaufruf. Ursprünglich stammt die Begrifflichkeit aus dem Druckereiwesen, wo die Falzlinie einer Zeitung bestimmte, welcher Inhalt auf den ersten Blick sichtbar war und welcher erst nach dem Aufschlagen erschien.
Während der Above-the-Fold-Bereich primär dazu dient:
die Aufmerksamkeit zu gewinnen,
den Einstieg ins Thema zu erleichtern,
und den sofortigen Nutzen zu vermitteln,
übernimmt der Below-the-Fold-Bereich andere strategische Aufgaben. Hier befindet sich häufig:
vertiefende Information zu Produkten, Themen oder Dienstleistungen
ausführlicher Content, der Nutzer:innen weiter in den Funnel führt
zusätzliche Argumente, Nutzerstimmen und Trust-Elemente
Erklärungen, Vergleiche oder weiterführende Inhalte
sekundäre Call-to-Actions
Der Below-the-Fold-Bereich ist somit ein zentraler Bestandteil der Conversion-Optimierung, da er den Raum bietet, Nutzer:innen weiter zu informieren und zu überzeugen.
Auch wenn nicht alle Nutzer:innen bis an das Seitenende scrollen, ist der Bereich below the fold keinesfalls unwichtig. Studien zeigen, dass Nutzer:innen durchaus bereit sind zu scrollen, wenn der Above-the-Fold-Bereich sie richtig abholt. Inhalte unterhalb der Falz sind besonders relevant für:
detaillierte Produktargumentation
Storytelling
SEO-relevante Inhalte
visuelle Highlights (z. B. Vergleichstabellen, Testimonials, Feature-Listen)
Conversion-Elemente wie Formulare, Buttons, Vertrauensindikatoren
Der Below-the-Fold-Bereich ist somit ein essenzieller Teil jeder Landingpage und Website.
Suchmaschinen „sehen“ Websites anders als Menschen. Für SEO gilt daher:
Google liest den gesamten Seiteninhalt – egal, ob above oder below the fold.
Content below the fold trägt genauso zur Relevanz einer Seite bei wie sofort sichtbare Inhalte.
Für die Bewertung der Nutzer:innenzufriedenheit sind allerdings Nutzersignale wie Scrolltiefe und Verweildauer relevant.
Ein gut gestalteter Below-the-Fold-Bereich kann somit indirekt SEO fördern, indem er Nutzer:innen länger auf der Seite hält und Interaktionen steigert.
Für eine optimale User-Experience sollten Inhalte below the fold:
logisch aufeinander aufbauen
visuell in Sektionen gegliedert sein
scannbar und klar strukturiert sein
wichtige Call-to-Actions wiederholen
vertiefende oder ergänzende Informationen bieten
die wichtigsten Fragen der Nutzer:innen beantworten
Der Schlüssel ist: Above the fold Interesse wecken – below the fold überzeugen.
Wie der Aufbau und die Struktur einer Landing Page aussehen sollte, kannst Du hier nachlesen.
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