Below the fold

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Der Begriff „below the fold“ bezeichnet den Bereich einer Website, der erst sichtbar wird, wenn Nutzer:innen nach unten scrollen. Er bildet damit das Gegenstück zu above the fold, also dem direkt sichtbaren Bereich beim ersten Seitenaufruf. Ursprünglich stammt die Begrifflichkeit aus dem Druckereiwesen, wo die Falzlinie einer Zeitung bestimmte, welcher Inhalt auf den ersten Blick sichtbar war und welcher erst nach dem Aufschlagen erschien.

Screenshot der morefire Webseite mit Kasten um den Inhalt, der als Below The Fold bezeichnet wird

Bedeutung von Below the Fold für Nutzer:innen und UX

Während der Above-the-Fold-Bereich primär dazu dient:

  • die Aufmerksamkeit zu gewinnen,

  • den Einstieg ins Thema zu erleichtern,

  • und den sofortigen Nutzen zu vermitteln,

übernimmt der Below-the-Fold-Bereich andere strategische Aufgaben. Hier befindet sich häufig:

  • vertiefende Information zu Produkten, Themen oder Dienstleistungen

  • ausführlicher Content, der Nutzer:innen weiter in den Funnel führt

  • zusätzliche Argumente, Nutzerstimmen und Trust-Elemente

  • Erklärungen, Vergleiche oder weiterführende Inhalte

  • sekundäre Call-to-Actions

Der Below-the-Fold-Bereich ist somit ein zentraler Bestandteil der Conversion-Optimierung, da er den Raum bietet, Nutzer:innen weiter zu informieren und zu überzeugen.

Warum ist Below the Fold trotzdem wichtig?

Auch wenn nicht alle Nutzer:innen bis an das Seitenende scrollen, ist der Bereich below the fold keinesfalls unwichtig. Studien zeigen, dass Nutzer:innen durchaus bereit sind zu scrollen, wenn der Above-the-Fold-Bereich sie richtig abholt. Inhalte unterhalb der Falz sind besonders relevant für:

  • detaillierte Produktargumentation

  • Storytelling

  • SEO-relevante Inhalte

  • visuelle Highlights (z. B. Vergleichstabellen, Testimonials, Feature-Listen)

  • Conversion-Elemente wie Formulare, Buttons, Vertrauensindikatoren

Der Below-the-Fold-Bereich ist somit ein essenzieller Teil jeder Landingpage und Website.

SEO-Perspektive: Spielt Below the Fold eine Rolle?

Suchmaschinen „sehen“ Websites anders als Menschen. Für SEO gilt daher:

  • Google liest den gesamten Seiteninhalt – egal, ob above oder below the fold.

  • Content below the fold trägt genauso zur Relevanz einer Seite bei wie sofort sichtbare Inhalte.

  • Für die Bewertung der Nutzer:innenzufriedenheit sind allerdings Nutzersignale wie Scrolltiefe und Verweildauer relevant.

Ein gut gestalteter Below-the-Fold-Bereich kann somit indirekt SEO fördern, indem er Nutzer:innen länger auf der Seite hält und Interaktionen steigert.

Best Practices für den Below-the-Fold-Bereich

Für eine optimale User-Experience sollten Inhalte below the fold:

  • logisch aufeinander aufbauen

  • visuell in Sektionen gegliedert sein

  • scannbar und klar strukturiert sein

  • wichtige Call-to-Actions wiederholen

  • vertiefende oder ergänzende Informationen bieten

  • die wichtigsten Fragen der Nutzer:innen beantworten

Der Schlüssel ist: Above the fold Interesse wecken – below the fold überzeugen.

Wie der Aufbau und die Struktur einer Landing Page aussehen sollte, kannst Du hier nachlesen.

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