morefire
MENÜ

Was ist Google Ads?

Google Ads ist eine Plattform, die es Werbetreibenden/Dir ermöglicht, Online Anzeigen zu platzieren. Diese Anzeigen können im Suchnetzwerk von Google geschaltet werden (SEA, steht für „Search Engine Advertising“), zu dem neben Google selbst auch Seiten mit eingebauter Google Suche gehören, zum Beispiel T-Online, auf YouTube, sowie auf zahlreichen weiteren Seiten, die sich bei Google für das AdSense Programm registriert haben.

 

Die meisten dieser Anzeigeplätze werden innerhalb einer Auktion „versteigert“ und im „Pay Per Click“ Verfahren bezahlt und abgerechnet. Das bedeutet, Du bezahlst nur dann, wenn ein Besucher tatsächlich auch auf eine Anzeige klickt.

 

Die wichtigste Targeting-Option beim Suchmaschinenmarketing sind „Keywords“, Schlüsselbegriffe, die die Anzeigeschaltung auslösen, wenn jemand danach sucht. Werbetreibende entscheiden so, welche Suchanfragen für ihr Produkt oder ihre Dienstleistung eine Relevanz haben.

3 Gründe warum Google Ads Dich zum Erfolg führen

Du hast ein gutes Produkt oder eine hervorragende Dienstleistung? Deine Website ist auf Deine Ziele ausgerichtet und wartet jetzt auf Besucher? Dann ist Google Ads der nächste Schritt.

 

Google Ads ermöglicht es Dir, Deine Zielgruppe genau in dem Moment zu erreichen, in dem Sie aktiv nach Deinen Produkten oder Dienstleistungen sucht. Streuverluste werden so gering gehalten.

 

Wenn Dein Produkt oder deine Dienstleistung überzeugt, kannst Du mit Google Ads geeignete Interessenten auf Deine Seite holen.

 

Google Ads ist sehr schnell und flexibel. Während Suchmaschinenoptimierungsmaßnahmen sehr lange brauchen können, bis sie wirken, kannst Du mit Google Ads nahezu in Echtzeit auf Trends reagieren, neue Suchbegriffe einbuchen, nicht relevante Suchanfragen ausschließen, neue Angebote einbinden und Anzeigetexte an aktuelle Gegebenheiten anpassen.

 

Außerdem kannst Du durch Google Ads Erkenntnisse gewinnen, welche Suchanfragen sich besonders lohnen, und diese dann durch zusätzliche Maßnahmen, zum Beispiel SEO, unterstützen. Dinge wie Zielregion oder Tagesbudget lassen sich jederzeit unkompliziert anpassen und ändern.

 

Google Ads hat sich für viele Werbetreibende sehr bewährt. Das alleine bedeutet natürlich noch nicht, dass es sich auf für Dich bewähren wird, aber der Grund, warum das System so populär ist, ist der, dass es funktioniert.

 

Dadurch, dass Google einen großen Teil von Daten zur Kampagnenplanung zur Verfügung stellt, kannst Du den Erfolg Deiner Kampagne verhältnismäßig gut prognostizieren.

 

Bestimmte Metriken, wie zum Beispiel das Suchvolumen von Keywords und voraussichtliche Klickpreise, kannst Du mit Erfahrungswerten Deiner Website wie zum Beispiel Konversionsraten in Relation setzen und so relativ gut vorhersagen, welche Ergebnisse Du von Deinen Werbemaßnahmen erwarten kannst. 

Was ist der Unterschied zwischen SEA, SEO und SEM?

Um zwischen SEA (Search Engine Advertising), SEO (Search Engine Optimization) und SEM (Search Engine Marketing) zu unterscheiden, lohnt es sich, kurz einen Blick auf die Funktionsweise einer Suchmaschine zu werfen. Das Internet ist nichts weiter als ein weltweiter Verbund von Rechnern.

 

Es besteht aus Milliarden von Geräten. Neben Rechenservern, Desktop PCs, Smartphones sind inzwischen auch Haushaltsgeräte wie Spülmaschinen, Backöfen und Zahnbürsten Teil des Internets.

 

Miteinander verbunden sein heißt hier, Informationen austauschen. Suchmaschinen nutzen Programme, so genannte „Spiders“ oder „Bots“, um das Internet nach Informationen zu durchforsten, diese Daten zu indizieren, zu verschlagworten, und erstellen so einen Index.

 

Als Google 1998 an den Start ging, war es eine der ersten Suchmaschinen, die nicht nur die Inhalte der indizierten Seiten auswertete, sondern auch Nutzersignale, wie diese Seiten gesucht und besucht werden.

 

Seit dieser Zeit gilt, wer im Internet, oder besser gesagt dem Teil des Internets, das sich „World Wide Web“, kurz WWW nennt, gefunden werden möchte, muss bei Google und anderen Suchmaschinen, möglichst weit vorne erscheinen.

 

Gibt ein Nutzer nun einen Suchbegriff ein, durchsucht Google seinen Index nach passenden Ergebnissen. Diese Ergebnisse werden algorithmisch bewertet und im „organischen“ Bereich der Ergebniszeilen angezeigt.

 

Dabei werden nicht nur On-Page Faktoren, sondern auch Off-Page Faktoren berücksichtigt, zum Beispiel inwieweit auf eine betreffende Seite verlinkt wird. 

 

Maßnahmen, die darauf ausgerichtet sind, eine Website auf diesen Ergebnisseiten der Suchmaschinen möglichst gut zu positionieren, nennt sich „SEO“. SEO steht für „Search Engine Optimization“.

 

SEA hingegen steht für „Search Engine Advertising“, also den bezahlten Werbeanzeigen. Diese Anzeigeplätze werden von Google in einem Auktionsverfahren versteigert, wobei die besten Positionen an die Anzeigen mit dem höchsten Anzeigerang vergeben werden.

 

Die Höhe des Anzeigerangs bestimmt zum einen der Geldbetrag, der für einen Klick geboten wird, zum anderen der so genannte Qualitätsfaktor.

 

Google möchte die Relevanz der Anzeigen für die Nutzer sehr hoch halten, daher bewertet Google verschiedene Faktoren, wie zum Beispiel die Qualität der Website und Anzeigetexte, und belohnt eine hohe Relevanz mit einer besseren Positionierung der Anzeigen.

 

Besondere Wichtigkeit kommt dabei der „Click Through Rate“ (CTR) zu, der „Klickrate“, welche das Verhältnis von Anzeigeimpressionen zu tatsächlichen Klicks ausdrückt. Vereinfacht gesagt, steigt durch eine hohe Klickrate der Anzeigerang, was zu einer besseren Positionierung der Anzeigen führt.  

Welche Voraussetzungen werden die Umsetzung von Google Ads benötigt?

Um Google Ads erfolgreich einsetzen zu können, musst Du zunächst Deine angestrebten Ziele klar definieren. 

Der Erfolg von Deiner Google Ads Kampagne wird von mehreren Faktoren beeinflusst.

 

Zunächst einmal ganz klar Dein Produkt oder Deine Dienstleistung. Wenn es dafür keinen Bedarf gibt oder das Preis/Leistungverhältnis nicht stimmt, wird auch keine noch so gut aufgesetzte Google Ads Kampagne Dir Traumumsätze bescheren.

 

Ebenfalls von großer Wichtigkeit ist Deine Website. Ist sie übersichtlich und klar gestaltet und lässt sich gut navigieren? Deine Website muss zu Deinen Zielen passen.

Gestalte sie so, dass klar und ersichtlich ist, worum es geht und was Nutzer tun sollen.

Gestalte Deine Seite so, dass es leicht fällt, Deine Leistung in Anspruch zu nehmen oder Deine Produkte zu kaufen.

Eine der Hauptfunktionen von Google Ads Kampagnen ist, Besucher auf Deine Website zu bringen. Jeder Besuch über Google Ads, also jeder Klick, kostet Dich einen gewissen Betrag. Du solltest also überlegen, was Dir ein Besucher einer Seite eigentlich wert ist und was er dort idealerweise tut.

 

Deine Wettbewerber. Mach Dir ein klares Bild von Deinen Wettbewerbern.

Wie sehen ihre Seiten aus?

Welche Anzeigen schalten sie?

Überlege Dir, wo Du vielleicht Alleinstellungsmerkmale hast: warum entscheiden sich potentielle Nutzer für Dich?

Das müssen nicht zwingend „echte“ Alleinstellungsmerkmale sein, aber Dein Auftritt muss so gestaltet sein, dass er Interessenten überzeugt, Dich zu kontaktieren.

Google Ads Konto aufsetzen

Praktisch ist ein Google Ads Konto sehr schnell aufgesetzt. Mit einem Google Konto hast Du grundsätzlich Zugriff auf alle Google Produkte.

Kampagnentypen

Je nach Zweck und Ziel stellt Google Ads unterschiedliche Kampagnentypen zur Auswahl.

Tatsächlich fragt Google Dich bei der Erstellung einer Kampagne zuerst nach Deinen Zielvorhaben, um dann passende Kampagnentypen vorzuschlagen.

Wählst Du „Kampagne ohne Zielvorhaben erstellen“, kommst Du zu einem Auswahlfenster, in dem sämtliche Kampagnentypen zur Verfügung stehen.

 

Welche Art von Kampagnen Du wählst, hat weitreichende Auswirkungen darauf, wie und wo Deine Anzeigen geschaltet werden geschaltet werden und wie sie zu gestalten sind.

Kampagnentypen Schaubild
Verschiedene Kampagnentypen

Suchkampagnen

Suchkampagnen sind der Klassiker unter den Google Ads Kampagnen, mit ihnen fing alles an. Suchkampagnen werden auf Suchergebnisseiten gezeigt, entweder auf Google selbst oder auf Seiten, die zum Suchnetzwerk gehören.

 

Suchkampagnen sind auch der am meisten eingesetzte Kampagnentyp bei Google Ads, da sie sich für jede Art von Produkt oder Dienstleistung eignen, nach der gesucht wird.

 

Sie können sowohl alleine als auch unterstützend zu anderen Kampagnen eingesetzt werden. Im „See-Think-Do-Care“ Modell sind Suchkampagnen vor allem in der „Think“ und „Do“ Phase relevant.

 

Alles, was du benötigst, um eine Google Suchkampagne aufzusetzen, findest du in der Google Ads Oberfläche. Suchkampagnen bestehen aus eingebuchten Suchbegriffen („Keywords“) und Textanzeigen, die in Anzeigegruppen zusammengefasst werden.

Displaykampagnen

Displaykampagnen gibt es fast schon so lange wie das World Wide Web (WWW). Anders als beim Suchmaschinenmarketing erscheinen die Anzeigen hier auf anderen Websites. Displaykampagnen können zwar auch nur mit Textanzeigen gestaltet werden, ihre eigentliche Stärke liegt aber darin, dass sich grafische Werbemittel wie Banner, Videos, und Animationen einsetzen lassen.

 

Dadurch, dass die Werbeplätze auf Websites sehr unterschiedlich ausfallen, benötigst Du für grafische Displaykampagnen ein Bannerset mit verschiedenen Formaten und unterschiedlichen Größen.

 

In der Regel führt ein Klick auf das Banner dann direkt zu Deiner Website. Bannerwerbung eignet sich hervorragend, wenn es darum geht, den Bekanntheitsgrad einer Marke, eines Shops, oder eines Produktes zu steigern. Displaykampagnen besitzen eine wesentlich höhere Reichweite als Suchkampagnen.

 

Es gibt verschiedene Targetingoptionen (z.B. basierend auf Nutzerinteressen, Themen, Kontext), die eine sehr genaue Ausrichtung ermöglichen. Idealerweise sollte Deine Werbebotschaft kurz, klar und prägnant sein, da Nutzer Werbebanner nur sehr flüchtig wahrnehmen.

 

Klickraten sind deutlich niedriger als bei Suchkampagnen, dafür ist die Zahl der Werbeeinblendungen (Impressionen) wesentlich höher.

Shopping-Kampagnen

Wenn Du ein Geschäft oder einen E-Commerce Shop hast und Produkte an Privatkunden verkaufst, führt eigentlich kein Weg an Google Shopping-Kampagnen vorbei. Auf einen Blick können Nutzer hier die wichtigsten Informationen zu einem Produkt finden, wie z.B. Aussehen, Preis, und Versandkosten.

 

Die Anzeigeschaltung wird bei Shopping-Kampagnen nicht über eingebuchte Keywords, wie bei Suchkampagnen geschaltet, sondern über die Produktdaten.

 

Über das Google Merchant Center wird der Produktdatenfeed des Shops mit dem Google Ads Konto verknüpft. Die Kampagnen selbst werden in der Google Ads Oberfläche eingerichtet und verwaltet.

 

Google Shopping Anzeigen erscheinen auf den Suchergebnisseiten der Google Suche und des Google Suchnetzwerks, anders als Textanzeigen sogar auch bei der Google Bildersuche und im Tab „Shopping“, und im Google Displaynetzwerk sowie auf YouTube.

 

Wie bei Suchkampagnen werden auch Shopping-Kampagnen im „pay per Click“ Verfahren abgerechnet.

 

Beispiel Shopping-Kampagnen
Shopping-Kampagnen

Videokampagnen

Dieser Kampagnentyp ermöglicht es, Videoanzeigen auf YouTube und im Google Displaynetzwerk (GDN) zu schalten. Es gibt sowohl überspringbare In-Stream Anzeigen („TrueView“), welche nach fünf Sekunden übersprungen werden können, als auch nicht überspringbare In-Stream Videoanzeigen, die eine maximale Länge von 15 Sekunden nicht überschreiten dürfen, sowie kurze Bumper-Anzeigen von nicht mehr als sechs Sekunden Länge.

 

Außerdem gibt es Out-Stream-Anzeigen, die ausschließlich auf Mobilgeräten und Tablets angezeigt werden.

 

Auch wenn guter Video-Content zunächst aufwändiger zu erstellen scheinen, so sind Videoanzeigen verhältnismäßig leicht einzurichten. Du brauchst auch nicht unbedingt ein professionelles Drehteam engagieren, Kreativität und vor allem Authentizität sind wichtig.

 

Gute Videos erklären nicht nur Deine Produkte/Dienstleistungen, sondern geben Dir eine Möglichkeit, Dich und Dein Unternehmen menschlich und persönlich darzustellen. Das kann sich durchaus ausschlaggebend auf deine Konversionsrate auswirken.

Discovery-Kampagnen

Mit Google Discovery-Kampagnen kannst Du eine sehr große Zielgruppe in den verschiedensten Google-Feeds erreichen.

 

Google Discover ist ein speziell für Mobilgeräte (Smartphones und Tablets) optimierter News-Feed und in der Google App integriert. Google liefert dort Artikel, Nachrichten, Schlagzeilen aus, die sich an Deinen Interessen orientieren.

 

Daher sieht der Feed für jeden Nutzer anders aus. Viele Leute nutzen den Discover Feed, um sich über aktuelle Themen zu informieren.

Discovery Kampagnen ermöglichen es, Deine Produkte und Dienstleistungen in Google Feeds zu positionieren.

 

Die theoretische Reichweite ist sehr hoch (laut Google etwa 3 Milliarden Nutzer), da zu den Google Feeds auch YouTube und Gmail gehören.

 

Um Discovery Ads sinnvoll zu nutzen solltest Du Deine Anzeigen optisch ansprechend gestalten. Nutzerabsichten werden zur Anzeigeausspielung herangezogen, so dass Deine Anzeigen dann erscheinen, wenn sie die höchsten Erfolgsaussichten haben.

 

Discovery Ads sind besonders gut geeignet, um Nutzer auf neue Produktentwicklungen oder Dienstleistungen aufmerksam zu machen.

Local-Kampagnen

Laut einer Google Studie gehen einem Kauf in einem Geschäft in 80% der Fälle eine Internetrecherche voran. Local-Kampagnen unterstützen Dich dabei, potentielle Kunden davon zu überzeugen, sich für Dein Geschäft zu entscheiden.

 

Local-Kampagnen dienen dazu, Ladenbesuche und somit Umsätze direkt im Geschäft anzukurbeln. Dazu verknüpfst Du entweder Dein Google My Business-Konto mit Deinem Google Ads Account, oder Du nutzt Affiliate Standortwerweiterungen. Die Stärken dieser Art von Kampagnen liegen in ihrer umkreisbezogenen Ausrichtung.

 

Bei Local-Kampagnen wird der Standort des Unternehmens bei der Auslieferung der Anzeigen berücksichtigt, so dass die Personen angesprochen werden, die nicht nur durch ihr Suchverhalten ein gezieltes Interesse an Deinen Produkten zeigen, sondern sich auch in der Nähe deiner Standorte befinden.

 

Durch die Verknüpfung von Google My Business mit Google Map erhält der Nutzer zusätzlich direkt eine Wegbeschreibung. Local-Kampagnen können auf allen Google Plattformen genutzt werden, also sowohl im Suchnetzwerk als auch im Google Display Netzwerk oder auf YouTube, und natürlich auf Google Maps.

Universal App Campaign

Du hast eine App entwickelt und möchtest, dass möglichst viele Nutzer diese installieren? Darauf sind App-Kampagnen ausgelegt. Diese lassen sich sehr schnell und unkompliziert auf allen Google Plattformen einrichten.

 

Du benötigst eine App, die im Google Play Store oder Apple App Store heruntergeladen werden kann. Ein kurzer Text und ein Budget mit Startgebot genügen, und Google übernimmt den Rest. Ausgeliefert werden App Anzeigen über die gesamten Google Plattformen hinweg.

 

Besonders interessant bei App Kampagnen sind die Gebotsstrategien. Du kannst den Schwerpunkt auf möglichst viele Installationen der App setzen, oder auf möglichst viele Interaktionen innerhalb der App, d.h. also eine wichtige App-Aktion als Conversion definieren.

 

Können die Conversions innerhalb der App mit Conversion-Werten in Verbindung gebracht werden, lassen sich auch diese auch für Gebotsstrategien nutzen.

Targeting mit Google Ads

Um Anzeigen der passenden Zielgruppe zum richtigen Zeitpunkt auszuspielen, müssen Kampagnen nach bestimmten Kriterien ausgerichtet werden. Diese Kriterien heißen Targeting-Optionen.

Keyword Targeting

Im Suchnetzwerk von Google spielen wir Anzeigen auf Basis von Suchanfragen aus, die Nutzer:innen in der Google Suche stellen. Diese Worte oder Wortgruppen, die tendenziell immer länger werden, werden Keywords genannt.

 

Über die unterschiedlichen Längen erzählen wir Dir später noch mehr.

 

Jedes Mal, wenn User:innen ein Keyword eingeben, werden Anzeigen ausgespielt.

 

Ziel ist es, auf einer möglichst sichtbaren Position in der Google Suche zu erscheinen.

 

Das Keyword Targeting sollte so ausgewählt sein, dass die Anzeigen für relevante Begriffe möglichst über Wettbewerbern und bei vielen potentiellen Kund:innen angezeigt  werden.

 

Bild: hreflang
hreflang

 

 

Wie unterscheiden sich Suchbegriffe und Keywords?

Suchbegriffe sind ein Wort oder eine Abfolge von Wörtern, die Nutzer:innen in die Suchmaschine eintippen.

 

Die Keywords leiten wir daraus für unsere Suchkampagnen ab und buchen diese ein, damit Anzeigen ausgespielt werden.

Verschiedene Suchintentionen

Bevor Du Tools zu Rate ziehst, kannst Du durch wenige Schritte ein geeignetes Keyword-Set finden. Anschließend prüfst Du, wie hoch das Suchvolumen und wie stark der Wettbewerb dafür ist ist.

 

Aber welche Keywords wählst Du für das perfekte Targeting Deiner Zielgruppe aus? Ein wichtiger Aspekt ist die Intention der Nutzer:innen, die Google seit 2020 und mit Einführung künstlicher Intelligenz automatisch erkennt.

 

 

Google unterscheidet die drei folgenden Suchintentionen:

Transaktionale Suchen enthalten Formulierungen, die Kaufbereitschaft zeigen. “Kaufen, bestellen, online sale, ausverkauf, express lieferung, preisvergleich, online shop”. Das sind alles Suchanfragen, die eine Kaufintention der Nutzer:innen signalisieren. Ergebnisse sind Shopping-Anzeigen oder Textanzeigen, die zu Online Shops führen.

 

Informationelle Suchanfragen liefern Informationen, Zahlen, Daten, Fakten zu einem Thema. Blogs, Hilfeseiten, Case Studies und Artikel bieten passende sowie hilfreiche Informationen, die leicht verständlich und schnell zugänglich sind.

 

Lokale Suchanfragen beziehen sich immer auf bestimmte Orte, Regionen, Länder, Straßen, Adressen usw. Sie werden über Google Maps, Unternehmenseinträge, Wegbeschreibungen und Adressangaben bedient.

 

Hier erfährst Du mehr über das Thema lokale Kampagnen bei Google Ads.

Kampagnenstruktur

Bevor Du Keyword-Sets für Dein Targeting bildest, solltest Du Dir eine Kampagnenstruktur überlegen.

 

Es können Kampagnen aufgesetzt werden für verschiedene Bereiche:

Länder

Produktbereiche (Wohnen, Haushalt, Mode)

Dienstleistungen

Marken

Produktarten (Farben, Geschlecht oder Passform)

temporäre Ereignisse (Events oder Seminare)

Margen

Reisen

und vieles mehr

 

Orientiere Dich immer an der Struktur der jeweiligen Website, für die Du die Kampagnen erstellen möchtest. Die Kampagnen können sich beispielsweise nach dem Website-Menü richten. Jeder Menüpunkt hat meistens noch weitere Unterseiten, die dann als Anzeigengruppen abgebildet werden können.

 

Je granularer die Struktur ist, desto besser kannst Du die Kampagnen steuern.

 

Kampagnenstruktur
Kampagnenstruktur

 

Wenn Du die Anzeigengruppen gebildet hast, prüfst Du über den Keyword-Planer von Google Ads, wie hoch das Suchvolumen für thematisch passende Suchbegriffe ist. Das Suchvolumen gibt an, wie häufig nach dem bestimmten Begriff im Internet gesucht wird.

 

Auch auf Basis einer Website URL oder vorgegebener Begriffe kannst Du Vorschläge für weitere Keywords und Anzeigengruppen erhalten. Wenn ein Keyword ein hohes Suchvolumen besitzt und keinen starken Wettbewerb, sollte es in den Anzeigenplan und das Targeting aufgenommen werden.

 

 

Wettbewerb
Wettbewerb

 

Begriffe Deiner eigenen Brand solltest Du ebenfalls einbuchen, da es oft andere Werbetreibende gibt, die auf fremde Brands bieten. So fangen Werbetreibende den Traffic der Konkurrenz ab. Dabei muss jedoch bedacht werden, dass die Qualität der Keywords einer anderen Brand meistens schlecht ist.

 

Google erkennt natürlich, ob die gesuchte Brand auf der Zielseite auftaucht oder keinerlei Bezug dazu hat. Zudem darfst Du, ohne Erlaubnis, fremde Marken nicht im Anzeigentext verwenden. Dies kann dann dazu führen, dass die Klickrate dieser Anzeigen niedrig ausfällt.

 

Ziel für jeden Werbetreibenden: Bei allen relevanten Suchanfragen rund um die eigene Brand sichtbar zu sein.

 

Du möchtest Deine Anzeigen optimieren? Dann teste unsere 9 Tipps für starke Google Ads-Anzeigentexte 

Keyword-Set Auswahl

Die Auswahl des Keyword-Sets für das Targeting, der Anzeigentexte und Zielseiten ist ausschlaggebend für den Qualitätsfaktor der Keywords. Aus diesem Grund lohnt es sich, Zeit in die Keyword-Recherche zu investieren. Der Google Ads Qualitätsfaktor setzt sich aus 3 Komponenten zusammen:

 

Anzeigenrelevanz – Wie relevant ist die Anzeige für die gestellte Suchanfrage? Welche Intention haben die Nutzer:innen? Welche Erwartungen haben sie an das Ergebnis? Möchten die Nutzenden etwas kaufen, brauchen sie Informationen, Tutorials usw.?

 

Erwartete Klickrate – Wie ist das Verhältnis zwischen Anzeigenimpressionen und Klicks auf die Anzeigen? Hier gibt es eine einfache Regel, um die Klickrate (engl: Click-Through-Rate oder auch CTR abgekürzt) zu verbessern.

Keywords aus einer Anzeigengruppe sollten in den Titeln und Beschreibungen der erstellten Anzeigentexte erscheinen. Achte darauf, dass Du Deine Anzeigentexte so attraktiv wie möglich gestaltest und Deine USPs in den Vordergrund stellst. Mache jedoch keine falschen Versprechungen!

 

Erwartete Nutzererfahrung mit der Zielseite – Es gibt einige Fragen, die Du Dir stellen solltest, um die Nutzererfahrung mit Deiner Landing Page bewerten zu können. Wie nutzerfreundlich ist die Zielseite ? Wie passend ist der Content der Zielseite für die Suchanfrage?

 

Gibt es einen roten Faden, der sich durch die Anzeigentexte und Landing Page zieht? Lädt die Seite schnell auf Mobilgeräten? Können Elemente problemlos angeklickt werden? Können Daten schnell eingegeben werden? Werden Bilder schnell geladen? Passt sich der Seiteninhalt dynamisch an den Bildschirm an (Responsive Design)?

 

 

Der Qualitätsfaktor (QF) gibt an, wie Deine Anzeigenqualität im Vergleich zu anderen Werbetreibenden abschneidet. Er liegt zwischen 1 und 10, wobei 10 die beste Qualität darstellt. Keywords ohne QF haben zu wenig Suchanfragen, die genau mit den Keywords übereinstimmen, oder ein zu niedriges Klickgebot (CPC = Cost-per-Click).

 

Pro Keyword wird ein maximaler Betrag festgelegt, den Werbetreibende für einen Klick auf eine Anzeige bereit sind zu zahlen. Je mehr Wettbewerber auf die gleichen Keywords bieten, desto höher werden die Klickpreise.

 

Der Rang einer Anzeige bestimmt, ob und an welcher Stelle Deine Anzeige ausgespielt wird. Dieser Rang wird nach der Qualität der Anzeige und Deinem Gebot bestimmt.

 

Das bedeutet: Mit einem hohen Gebot erhältst Du nicht automatisch die beste Position. Es gibt zudem einige Branchen, in denen untere Platzierungen der Anzeigen deutlich besser performen. Auch hier solltest Du zunächst die bisherigen Zahlen analysieren.

Match-Types

Um zu definieren, wie genau die eingegebene Suchanfrage mit dem eingebuchten Keyword übereinstimmen müssen, gibt es Match Types. Diese sogenannten “Keyword-Optionen” schränken den Traffic ein oder erweitern ihn.

 

Bei der Einbuchung der Keywords ist wichtig, dass Du die Vorzeichen beachtest. Denn diese bestimmen, welche Option du einbinden möchtest. Die jeweiligen Vorzeichen findest Du in der unten abgebildeten Tabelle unter dem Punkt “Zeichensetzung”.

 

 

 

Das sind die 4 verfügbaren Keyword-Optionen:

 

[Exakt Match] – Der Suchbegriff muss exakt mit dem Keyword übereinstimmen. Mittlerweile bezieht Google dabei unter anderem Singular, Plural, Fehlschreibweisen oder Synonyme automatisch mit ein.

 

“Passende Wortgruppe” – Die Wörter innerhalb der Anführungszeichen müssen in der Suchanfrage auftauchen. Ob davor oder dahinter noch andere Dinge stehen, ist egal.

 

Weitgehend passend – Alle Suchanfragen, die ähnlich klingen, ein Synonym von dem Keyword sind, eine andere Formulierung oder thematisch ähnliche Anfrage, können eine Anzeigeneinblendung auslösen.

 

Auszuschließende Keywords – Um zu verhindern, dass Deine Anzeigen bei bestimmten Suchbegriffen ausgespielt werden, kannst Du Keywords als auszuschließende Targeting-Option einbinden. Durch regelmäßige Sichtungen des Berichts für Suchbegriffe können neue relevante Keywords für den Ausschluss gefunden und Kosten gesenkt werden. 

 

Bild Match Types und Beispiele
Match Types und Beispiele

 

Je genauer und passender das Keyword-Set Deines Targetings ist, desto besser performen die Kampagnen. Durch Optimierungen kannst Du Kosten senken, Klickraten erhöhen, Klickpreise senken, Anteile an Impressionen steigern und andere wichtige KPIs der Kampagnen optimieren.

 

Wann Du welchen Match-Typen einsetzen solltest, erfährst Du in unserem E-Book zur Keyword-Recherche für Google Ads.

Short-Head- vs. Long-Tail-Keywords

Keywords lassen sich grundsätzlich in zwei Arten unterteilen. Es gibt kurze und generische Keywords, die aus einem Wort bestehen und meist keine Rückschlüsse auf die Suchintention der Nutzer:innen zulassen.

 

Demnach ist das Suchvolumen sehr hoch, die Klickpreise und der Wettbewerb jedoch auch.

 

Die Chance auf einen Abschluss bzw. eine Conversion ist gering. Mit solchen Keywords können die Ziele Sichtbarkeit & Awareness erreicht werden. Beispiel für ein solches Keyword: „schuhe“.

 

Long-Tail-Keywords sind meist länger, konkreter und machen die Suchintention deutlich.

 

Im Gegensatz zu den kurzen Keywords ist das Suchvolumen hier geringer, dafür ist die Chance auf einen Abschluss größer. Der Wettbewerb und die Klickpreise können hier jedoch ebenfalls hoch sein.

 

Beispiel für ein solches Keyword: „Nike Internationalist 38 blau kaufen“.

 

Im bereits angesprochenen SEE-THINK-DO-CARE-Framework sind kurze Suchanfragen eher im oberen Bereich des Modells angesiedelt. Spezifische, längere Suchanfragen sind den unteren Phasen zuzuordnen.

 

STCD Bild
Das See-Think-Do-Care Framework

Keyword-Recherche

Damit Du bestimmen kannst, welche Keywords für Dich und Deine Produkte wichtig sind, solltest Du eine Keyword-Recherche durchführen.

 

Das Ziel dieser Recherche ist – einfach ausgedrückt – dass Du verstehst, wie sich Deine Zielgruppe verhält und vor allem wonach sie im Internet sucht. Das ist wichtig, damit Du immer, wenn potenzielle Kund:innen nach Deinem Produkt/Deiner Dienstleistung suchen, mit Deinen Anzeigen präsent bist.

 

Hierbei musst Du jedoch auch beachten, dass relevante Keywords auch auf Deiner Landing Page auffindbar sein sollten. Ansonsten ist es möglich, dass Du eine höhere Abbruchrate verzeichnest.

 

Darunter leidet dann wiederum Deine Anzeigenqualität. Zudem steigerst Du durch eine gute Keyword-Recherche auch die Chance, dass die richtigen Kund:innen auf Deine Website kommen und erhältst so relevantere Klicks. So wird kein Budget durch irrelevante Klicks verbrannt.

 

Für Deine Keyword-Recherche gibt es nützliche & kostenlose Tools, die Dir dabei helfen, relevante Keywords aufzudecken.

 

Google Suggest (Google Autocomplete): Google selber schlägt Dir, während Du einen Suchbegriff in die Suchleiste eintippst, beliebte Stichwörter vor. Hier erhältst Du einen Einblick in die Suchanfragen der Nutzer:innen von Google.

 

 

Keyword Planer: Das Tool von Google hilft Dir, passende Keyword-Ideen für Deine Suchkampagnen zu finden, monatliche Suchanfragen und Kosten zu ermitteln. Auf Basis der folgenden Elemente findest Du von Google empfohlene Keywords: Keyword, Zielseite und Produktkategorie.

 

Du kannst Wörter und Wortgruppen angeben, die für Dein Unternehmen relevant sind. Anschließend bekommst Du passende Keywords vorgeschlagen, an die Du vielleicht noch nicht gedacht hast. Zudem kannst Du eine Seite Deiner Website angeben.

 

Diese Zielseite wird vom Keyword-Planer analysiert und anschließend erhältst Du relevante Keywords. Als letztes kannst Du eine Produktkategorie auswählen, die Dein Unternehmen am genauesten beschreibt. So findest Du Keywords, die potenzielle Kund:innen nutzen, um nach Produkten oder Dienstleistungen aus Deinem Sortiment zu suchen.

 

 

Keywords entdecken
Keywords entdecken

 

AnswerThePublic: Der Schwerpunkt dieses Tools liegt auf Long-Tail-Keywords und W-Fragen. So kannst du Fragestellungen rund um Dein Thema ausfindig machen.

 

HyperSuggest: Dieses Tool zeigt Dir relevante Keywords, aber auch W-Fragen an. Zudem gibt es andere Features, wie zum Beispiel Keyword-Ideen aus den Google Shopping-Ergebnissen und ebenfalls W-Fragen.

 

UberSuggest: Dieses Tool liefert Dir neben den Keyword-Ideen auch die zugehörigen Keyword-Daten. Also unter anderem das Suchvolumen, den Cost-per-Click und den Wettbewerb.

 

Suchvorschläge von Amazon: Wenn Du ein Produkte anbietest, können die Amazon-Suchvorschläge für Dich interessant sein. Hier zeigt Amazon, ähnlich wie Google Suggest, passende Erweiterungen Deines eingegebenen Suchbegriffs an

 

Du hast einige Keyword-Ideen für Dein Targeting gesammelt und fragst Dich, auf welchen Keywords Deine Kampagne nun basieren soll? Am besten ist es, wenn Du Dich hierbei auf Dein Budget fokussierst.

 

Wenn Du Keywords innerhalb des Keyword-Planers entdeckst, kannst Du einzelne oder alle vorgeschlagenen Ideen auswählen und Deinem Keyword-Plan für Anzeigengruppen hinzufügen. 10 bis 20 potenzielle Keywords werden von Google empfohlen.

 

Wenn Du den Keyword-Plan erstellt hast und diesen in einer neuen Kampagne hinzufügen möchtest, kannst Du unterschiedliche Einstellungen vornehmen. Du kannst Dein Tagesbudget, das Gebotsmaximum und die Standorte der Kampagne festlegen. Wenn Du Dich für eine bestehende Kampagne entscheidest, musst Du diese Einstellungen nicht mehr vornehmen.

 

Anschließend solltest Du Deinen Plan überprüfen lassen, damit Du für die Keywords eine Schätzung für die Klickzahl, die Impressionen, die durchschnittliche Position und die durchschnittliche Conversion Rate erhältst. So kannst Du besser bewerten, ob die Keywords in Dein Budget passen.

 

 

Keyword-Plan
Keyword-Plan

 

Bei der Auswahl Deiner Keywords gilt die Regel: “Qualität vor Quantität”. Du solltest darauf achten, dass Du in Deiner Kampagne ausschließlich echte und relevante Suchbegriffe verwendest und nicht wahllos Keywords einbindest.

 

Das vergrößert Deine Kampagnen und ist kaum zielführend. Zudem zählt hier die richtige Strategie Deiner Keyword-Optionen. Das Ziel der Auswahl Deiner Keywords sollte sein, Keywords zu finden, die ein hohes Suchvolumen aufweisen und einen eher geringeren Wettbewerb haben.

 

Merke: Dein Keyword-Set ist auf keinen Fall statisch und sollte regelmäßig überprüft und optimiert werden. Hier solltest Du zu teure Keywords ausschließen und auf Keywords setzen, die Conversions einbringen und Dein Budget optimal nutzen.

Themen & Interessen Targeting

Dieses Targeting wird genutzt, um Personen zu erreichen, die an einem bestimmten Thema interessiert sind. Hier werden die Platzierungen im Google Displaynetzwerk, die Videos auf YouTube und die Apps klassifiziert.

 

Diese ermöglichen Werbeplatzierungen. Diese Ausrichtung ist dann besonders sinnvoll, wenn Du weißt, an welchen Themen Deine Zielgruppen interessiert sind.

 

Es gibt bei Google eine Liste an Themen, die Du auswählen kannst. Diese beinhaltet Hauptkategorien, welche noch detaillierter in Unterkategorien unterteilt werden kann.

 

Du kannst beispielsweise die Hauptkategorie “Medien und Unterhaltung” mit der Unterkategorie “Gamer” auswählen. Bei dieser Auswahl werden Deine Anzeigen dann auf thematisch passenden Seiten ausgeliefert.

 

 

Themen-Targeting
Themen-Targeting

Demografisches & geografisches Targeting

Je nach Angebot kannst Du Deine Kampagnen nach dem Geschlecht der Besucher:innen ausrichten.

 

Der Anteil unbekannter User wird jedoch leider laufend größer. In diesem Fall konnte den Nutzenden kein bestimmtes Geschlecht zugeordnet werden.

 

Auch Altersgruppen können sinnvoll sein. Hier ist es für Dich wichtig zu prüfen, wer Deine Zielgruppe ist und wen Du mit Deinen Anzeigen ansprechen möchtest.

Verkaufst Du beispielsweise Hörgeräte für Senioren, ist es natürlich nützlich, wenn Du die jüngeren Altersgruppen aus deiner Kampagne ausschließt.

 

Angaben wie Haushaltseinkommen, Kinder, Wohnsituation, Elternstatus usw. sind zwar grundsätzlich verfügbar, aber auch hier bewegt sich der Bereich des Online Marketings immer weiter in Richtung Anonymität der Nutzer:innen.

 

Gerade individualisierte Suchergebnisse werden zunehmend blockiert, um die Privatsphäre der Nutzer:innen zu schützen. Aus diesem Grund sollte es ausreichen, wenn Du Dich hier auf den Standort, das Geschlecht und ggf. die Sprachen fokussierst.

 

Demografie
Demografie

 

Jede Kampagne benötigt eine geografische Ausrichtung, die bestimmt, wo Deine Anzeigen ausgespielt werden sollen.

 

Die Sprachauswahl der Kampagne bezieht sich immer auf die Sprache, die die Nutzer:innen im Browser eingestellt haben. Da die meisten Keywords an sich schon eine Sprache definieren, musst Du hier nicht zwingend eine Auswahl treffen.

 

Beobachte die Performance aber nach Start und schließe ggf. irrelevante Sprachen sowie Standorte aus.

 

Alternativ kannst Du standardmäßig Deutsch und Englisch einbuchen, wenn Du in Deutschland und Österreich für Deine Produkte oder Dienstleistung werben möchtest. Bei der Erstellung der Kampagne empfiehlt Dir Google passende Sprachen.

 

 

Standorte
Standorte

Placement Targeting

Bei dieser Targeting-Option kannst Du verschiedene Videos, Kanäle, Websites oder Apps auswählen, die Teil von YouTube oder dem Displaynetzwerk sind. Dort werden Deine Anzeigen dann ausgespielt. Du wählst hier Deine Placements also gezielt selbst aus.

 

Jeder Website kann ein eigenes Gebot zugewiesen werden. Wenn Du also auf einer Website eine gute Performance verzeichnest, kannst Du diese als Placement hinzufügen und dafür ein höheres Gebot festlegen.

Zielgruppen Targeting

Damit Du Deine Anzeigen perfekt ausrichten kannst, ist es wichtig, dass du weißt, wer Deine Zielgruppe ist. Du musst wissen, wer Deine Produkte oder Dienstleistung nutzt und wann sie gebraucht werden.

 

Hier gilt: Je besser Du Deine Kund:innen kennst, desto genauer kannst Du Dein Angebot auf sie zuschneiden.

 

Folgende Fragen helfen Dir dabei, Deine Zielgruppe zu definieren:

 

In welchen Altersgruppen bewegt sich Deine Zielgruppe?

An welchen Standorten leben diese Personen?

Welche Einkommensverhältnisse hat Deine Zielgruppe?

Welche Interessen hat Deine Zielgruppe?

Zielgruppeninformationen in Google Ads

Mithilfe dieses Berichts findest Du heraus, welche Merkmale die Zielgruppen haben, die sich Deine Anzeigen ansehen. Um die Daten zu filtern, solltest Du eine Zielgruppe auswählen.

 

Beispielsweise kannst Du Dir hier die Merkmale der Nutzer:innen ansehen, die ein Produkt bei Dir gekauft haben. Das bietet Dir die Möglichkeit, Deine Gebote so anzupassen, dass sie die leistungsstärkeren Zielgruppen besser erreichen.

 

Vorteile des Zielgruppenberichts:

 

Du findest neue und relevante Zielgruppen

Du bekommst einen Einblick in die demografischen Merkmale, Standorte, Geräte und Interessen der Nutzer:innen

Du kannst Entscheidungen im Hinblick auf die Ausrichtung Deiner Anzeigen oder auf das Festlegen Deiner Gebote treffen

Zielgruppen mit gemeinsamen Interessen

In dieser Zielgruppe werden Besucher:innen auf Basis ihrer Interessen und Konsumgewohnheiten berücksichtigt.

 

Dafür wertet Google Signale in der Google Suche, bei Google Maps, YouTube und App-Downloads im PlayStore aus, um die Merkmale dieser Zielgruppe zu bestimmen.

 

Diese Targeting-Option solltest Du verwenden, wenn Du Deine Zielgruppe auf Nutzer:innen ausweiten möchtest, die aufgrund ihrer Interessen vermutlich eine Conversion ausführen.

 

Diese Hauptkategorien bietet Google derzeit an:

 

Finanz- und Bankwesen

Beauty und Wellness

Lebensmittel und Gastronomie

Haus und Garten

Hobby und Lifestyle

Medien und Unterhaltung

Nachrichten und Politik

Shopper

Sport und Fitness

Technologie

Reisen

Fahrzeuge und Transport

 

Anmerkung: Alle Hauptkategorien lassen sich noch detaillierter darstellen.

 

Beispielsweise kannst Du in der Hauptkategorie Medien und Unterhaltung auswählen, dass Du Fans von Familienfernsehen ansprechen möchtest. So kannst Du Deine Anzeigen zielgruppenspezifisch ausrichten.

 

Interessen
Interessen

 

Für welche Kampagnen ist diese Zielgruppe verfügbar?: Displaykampagnen, Videokampagnen

Kaufbereite Zielgruppen

Diese Zielgruppe beinhaltet Menschen, die aktiv nach Produkten oder Dienstleistungen suchen oder diese kaufen möchten.

 

Diese Nutzergruppe zeigt eine hohe Kaufbereitschaft.

 

Die kaufbereiten Zielgruppen befinden sich im SEE-THINK-DO-CARE-Framework weiter unten und sind besonders für Performance-Kampagnen geeignet.

 

Folgende Kategorien stehen Dir zur Verfügung:

 

Bekleidung und Accessoires

Autos und sonstige Fahrzeuge (Teile und Dienstleistungen)

Baby- und Kinderartikel

Produkte und Dienstleistungen zur Schönheitspflege

Geschäftsdienstleistungen

Computer und Peripheriegeräte

Unterhaltungselektronik

Allgemeine Softwareprodukte

Partnervermittlung

Bildung

Beschäftigung

Finanzdienstleistungen

Geschenke und Anlässe

Heim und Garten

Immobilien

Sport und Fitness

Telekommunikation

Reisen

 

Jede Kategorie hat ebenfalls spezifischere Unterkategorien, für die Du Dich bei Deinem Targeting entscheiden kannst.

Für welche Kampagnen ist diese Zielgruppe verfügbar?: Suchkampagnen

Lebensereignisse

Mit dieser Option erreichst Du Zielgruppen, deren Kaufverhalten und bevorzugte Marken sich aufgrund von bestimmten Lebensereignissen verändern. Solche Ereignisse können unter anderem ein Universitätsabschluss, eine Heirat oder ein Umzug sein.

 

Lebensereignisse
Lebensereignisse

 

Für welche Kampagnen ist diese Zielgruppe verfügbar?: Videokampagnen

Ähnliche Zielgruppen

Mit dieser Funktion können Nutzer:innen angesprochen werden, die Deinen bestehenden Besucher:innen ähneln. Diese Funktion wird durch maschinelles Lernen realisiert.

 

Bei Suchkampagnen wird also das bisherige Suchverhalten Deiner Kund:innen analysiert.

 

Anschließend werden Deine Anzeigen an Nutzende ausgespielt, die ein ähnliches Suchverhalten haben. So kannst Du die Reichweite Deiner Kampagne erhöhen.

 

Für welche Kampagnen ist diese Zielgruppe verfügbar?: Suchkampagnen, Displaykampagnen und Videokampagnen

Kundenabgleich

Bei dieser Option hast Du die Möglichkeit, Deine eigenen CRM-Listen hochzuladen.

So kannst Du Deine bestehenden Kund:innen gezielt ansprechen. Der Kundenabgleich ähnelt also dem Remarketing.

 

Für welche Kampagnen ist diese Zielgruppe verfügbar?: Suchkampagnen, Displaykampagnen und Videokampagnen

Google Ads Remarketing und RLSA

Was ist Remarketing?

Beim Remarketing fokussieren sich Unternehmen auf die Nutzer:innen, die bereits mit dem Werbetreibenden interagiert haben.

 

Frühere Besucher:innen Deiner Website, Nutzer:innen, die einen Download Deiner App durchgeführt haben oder Personen, die mit Deinem YouTube-Kanal oder bestimmten Videos interagiert haben.

 

Dadurch, dass diese Zielgruppen bereits mit Deinem Unternehmen in Kontakt standen, sind die Chancen auf einen Abschluss größer.

 

Auch Warenkorbabbrecher:innen, die ein Produkt in den Warenkorb gelegt, dieses aber nicht gekauft haben, können so gezielt targetiert werden.

 

Der Prozess des Remarketing läuft grundsätzlich immer nach einem bestimmten Schema ab:

 

Die Besucher:innen besuchen eine Website, App oder YouTube-Kanal oder führen eine bestimmte, vorher definierte Aktion durch. Diese Aktion wird erfasst.

 

Auf einer anderen Website werden die Besucher:innen erkannt und die entsprechende Anzeige wird ausgeliefert.

 

Best Case: Die Besucher:innen klicken auf die Anzeige, werden auf Deine Website zurückgeholt und führen die gewünschte Aktion bzw. Conversion aus.

 

 

Schema Remarketing
Remarketing Schema

Remarketing-Listen für Suchanzeigen

Mit Remarketing-Listen kannst Du Deine Suchkampagnen so anpassen, dass sie nur Nutzer:innen angezeigt werden, die Deine Website bereits kennen.

Dafür musst Du jedoch ein paar Vorbereitungen treffen:

 

Klick in Deinem Google Ads-Konto unter dem Punkt (linke Seite) „Gemeinsame Zielgruppen“ auf den Punkt „Zielgruppen“.

Entscheide Dich, ob Du eine Remarketing-Liste erstellen oder bereits bestehende Remarketing-Listen verwenden möchtest.

 

Anschließend solltest Du das Remarketing-Tag auf allen Seiten Deiner Website einfügen.

Wenn noch nicht vorhanden, gibt es eine ausführliche Anleitung inklusive Tag auf der Seite.

 

Dann musst Du eine Liste auswählen und einer Anzeigengruppe hinzufügen.

Hast Du bereits Listen erstellt, kannst Du auch über die Anzeigengruppen-Ebene auf den Tab „Zielgruppen“ gehen, „Ausrichtung hinzufügen“ – „Interessen und Remarketing“ wählen und gewünschte Listen hinzufügen.

 

Der Unterschied zwischen Remarketing bei Display- und Suchkampagnen ist ganz einfach.

Bei den Displaykampagnen sprichst Du die Nutzer:innen mit zuvor erstellten Bannern an.

Da benutzt Du also ein visuelles Medium. Bei RLSA funktioniert das Remarketing über Suchanzeigen in der Suchergebnisliste.

 

Du möchtest mehr über das Thema RLSA wissen und wie Du Listen optimal einsetzen kannst? Dann lies Dir unseren Blogartikel dazu durch: RLSA – Remarketing im Suchnetzwerk 

Remarketing-Liste

Bevor Du eine Remarketing-Kampagne anlegst, musst Du eine Remarketing-Liste erstellen.

 

In dieser Liste werden Besucher:innen gesammelt, die Deine Website besucht oder dort eine bestimmte Aktion ausgeführt haben.

 

Das kann bspw. auch ein Klick auf einen Button sein. Diese Listen enthalten demnach die Zielgruppe, die Du anschließend mit Deinen Anzeigen targetieren möchtest.

 

Retargeting-Listen
Retargeting-Listen

 

 

Wenn Du Nutzer:innen ansprechen möchtest, die eine bestimmte Aktion ausgeführt haben, musst du eine benutzerdefinierte Kombination der Remarketing-Liste auswählen.

Dort wird ein Tag hinzugefügt, das trackt, dass der Nutzende die Aktion ausgeführt hat, die Du in Deiner Remarketing-Kampagne hinterlegen willst.

Um dieses Tag anzulegen, bestehen mehrere Möglichkeiten:

 

Code kopieren

Verwendung des Google Tag Managers

Tag herunterladen

Tag per E-Mail an einen Webentwickler senden

 

 

Zudem benötigen die Remarketing-Listen einen bestimmten Umfang im Zeitraum von den letzten 30 Tagen, damit Deine Anzeigen präsentiert werden können:

 

Displaynetzwerk: Mindestens 100 aktive Besucher:innen

Suchnetzwerk: Mindestens 1.000 aktive Besucher:innen

Anzeigen auf YouTube: Mindestens 1.000 aktive Besucher:innen

Gmail-Anzeigen: Mindestens 1.000 aktive Besucher:innen

Discovery-Anzeigen: Mindestens 1.000 aktive Besucher:innen

 

 

Für welche Kampagnen ist diese Zielgruppe verfügbar?: Suchkampagnen, Displaykampagnen und Videokampagnen

Wirkungsvolle Anzeigen erstellen

Damit Deine Anzeigen eine gute Performance erzielen, ist es wichtig, dass diese gut aufgebaut sind. Wirkungsvoll werden Deine Anzeigen, indem Du…

 

…viele unterschiedliche, relevante Anzeigentitel und Beschreibungen verfasst: Damit erhöhst du die möglichen Anzeigenkombinationen.

 

…sinnvolle Anzeigenerweiterungen hinzufügst (mind. 4): Den Sinn von Anzeigenerweiterungen verraten wir die später noch – so viel sei aber gesagt: Sie können Deine Interaktionsrate erhöhen.

 

…responsive Suchanzeigen mit Smart Bidding kombinierst: Bei Smart Bidding-Gebotsstrategien werden Gebote durch maschinelles Lernen für Dein angegebenes Ziel optimiert.

 

…Deine potenziellen Kund:innen auf eine relevante Zielseite schickst: Wenn Du beispielsweise für ein Produkt wirbst, reicht es nicht aus, Deine Besucher:innen auf die Homepage Deines Online Shops weiterzuleiten.

 

…die Anzeigeneffektivität in Deinen responsiven Suchanzeigen regelmäßig überprüfst: So erfährst Du, ob Du Deinen Kund:innen relevante Werbebotschaften präsentierst und wie Du Deine Anzeigen verbessern kannst.

 

…wichtige und vor allem relevante Keywords in Deinen Kampagnen verwendest: Damit erhöhst Du die Chance, dass mehr relevanter Traffic auf Deine Anzeigen kommt.

 

…pro Anzeigengruppe in einer Suchkampagne mindestens eine responsive Anzeige schaltest.

Anzeigenformate

Google Ads bietet einige Anzeigenformate an, mit denen Du potenzielle Kund:innen ansprechen kannst. Welche das sind? Wir zeigen sie Dir:

 

Textanzeigen

Das sind Anzeigen auf der Suchergebnisliste, die ausschließlich aus Text bestehen.

Diese Anzeigen können durch Erweiterungen ergänzt werden.

 

Textanzeigen
Textanzeigen

 

 

Responsive Anzeigen

Diese Möglichkeit besteht für Such- und Displayanzeigen. Hier werden die Größe, Darstellung und das Format automatisch an die verfügbare Werbefläche angepasst.

So werden die Anzeigen – egal, ob auf Mobilgeräten oder Desktop – immer optimal ausgespielt.

 

 

App-Anzeigen

Mit diesem Anzeigenformat steigerst Du die Zahl Deiner App-Downloads. Du erreichst Nutzende, die bei Google, Google Play sowie auf Websites und in Apps von Google-Partnern eine Suchanfrage stellen. 

 

App-Anzeigen
Beispiel einer App-Anzeige

 

Bildanzeigen

Hier kannst Du mit statischen oder interaktiven Grafiken Deine Produkte oder Dienstleistungen visuell darstellen.

 

 

Videoanzeigen

Diese Anzeigen werden primär auf der Videoplattform YouTube sowie auf ausgewählten Plattformen von Videopartnern im Displaynetzwerk ausgespielt.

 

 

Shopping-Anzeigen

So erreichst Du Nutzer:innen, die online nach Deinen oder ähnlichen Produkten suchen.

Inhalt dieses Formats sind unter anderem ein Produktfoto sowie Titel, Preis und Name des Geschäfts.

 

 

Nur-Anrufanzeigen

Dieses Anzeigenformat wird nur auf Geräten angezeigt, mit denen telefoniert werden kann.

Auf diesem Weg kannst Du Nutzende dazu bringen, in Deinem Unternehmen anzurufen. 

 

Nur-Anrufanzeigen
Nur-Anrufanzeigen

Best Practice für Anzeigentexte

Damit potenzielle Kund:innen auf Deine Anzeigen klicken, ist es wichtig, dass diese relevant, spezifisch und vor allem attraktiv sind. Das sind einige Aspekte, die Du in Deinen Texten unbedingt aufgreifen solltest:

 

Alleinstellungsmerkmale (USP): Womit hebt sich Dein Unternehmen bzw. Dein Produkt/Dienstleistung von dem Angebot der Konkurrenz ab? Merkmale wie “Gratis Versand” solltest du unbedingt in Deinen Anzeigentexten aufnehmen.

 

Call-to-Action: Du möchtest, dass Deine Kund:innen eine bestimmte Aktion ausführen? Fordere sie dazu auf! Sätze wie: “Jetzt kaufen”, “Kostenlos Angebot einfordern” oder “Melde dich an” sind gute Beispiele für nützliche Handlungsaufforderungen.

 

Keywords: Um die Relevanz Deiner Anzeigen zu erhöhen, solltest Du unbedingt wichtige Keywords in Deinen Anzeigentexten integrieren.

 

Roter Faden: Der Inhalt Deiner Anzeigentexte sollte mit dem Inhalt der Landingpage, auf die die Kund:innen weitergeleitet werden, übereinstimmen. Ansonsten riskierst Du womöglich eine hohe Abbruchrate.

 

Angebote: Läuft gerade eine Rabattaktion auf Deiner Seite? Dann gib dies in Deinen Anzeigentexten an!

 

Verknappung: Kommuniziere in Deinen Texten, wenn ein Angebot zeitlich begrenzt ist. Potenzielle Kund:innen bekommen dadurch Angst, etwas zu verpassen. So reduzierst Du die Wahrscheinlichkeit, dass länger über ein Kauf nachgedacht wird. Du machst Dir hier das Prinzip von „Fear of missing out“ zunutze. 

 

 

 

Echte Beispiele für eine gelungene Gestaltung der Anzeigentexte findest Du hier.

Aber wichtig ist: Testen! Nicht bei jeder Zielgruppe funktionieren dieselben Anzeigentexte gleich gut, daher solltest Du Deine Texte fortlaufend analysieren und optimieren.

Anzeigenerweiterungen

Mit Anzeigenerweiterungen kannst Du Deine Anzeigen um nützliche Informationen ergänzen.

 

Damit fügst Du Deiner Anzeige zusätzlichen Inhalt hinzu, sodass diese auf der Ergebnisseite eher wahrgenommen wird. So lieferst zu zusätzliche Anreize, damit auf Deine Anzeigen geklickt wird und steigerst womöglich Deine Klickrate.

 

Google Ads bietet zwei Arten von Anzeigenerweiterungen an: Manuelle und automatische.

 

Für die automatischen Erweiterungen musst Du keine Einrichtung vornehmen, daher werden sie nicht angeboten, wenn Du manuelle Erweiterungen erstellst.

 

Automatische Erweiterungen fügt Google Ads immer dann hinzu, wenn prognostiziert wird, dass sich dadurch die Anzeigenleistung in Google Ads verbessert.

 

Diese Erweiterungen für Deine Anzeigen sind verfügbar:

 

Standorterweiterungen: Damit kannst Du potenzielle Kund:innen dazu anregen, Dein Geschäft vor Ort zu besuchen.

 

Anruferweiterungen: Hierbei wird in der Suchergebnisliste eine Telefonnummer ausgespielt. Nutzer:innen können auf diese Erweiterung klicken, um direkt bei Deinem Unternehmen anzurufen. 

 

Sitelink-Erweiterungen: Hiermit fügst Du zusätzliche Links in Deiner Anzeige hinzu. So können Nutzer:innen auf bestimmte Seiten Deiner Website weitergeleitet werden.

 

Angebotserweiterungen: Mit dieser Erweiterung kannst Du bspw. auf Rabatte für Deine Produkte oder Dienstleistungen zu besonderen Anlässen hinweisen. Solche Anlässe sind zum Beispiel Weihnachten, Black Friday oder ein Saisonende.

 

Preiserweiterungen: Den Nutzenden werden bei dieser Erweiterung unterschiedliche Optionen und Preise Deiner Produkte angezeigt. So kannst Du Dein Angebot hervorheben und schneller Conversions erzielen. 

 

App-Erweiterungen: Du hast die Möglichkeit Deine App in Deinen Textanzeigen zu verlinken. So können Besucher:innen mit nur einer Anzeige auf Deine Website und Deine App zugreifen.

 

Bilderweiterungen: Mit Bilderweiterungen ergänzt Du Deine Textanzeigen um visuelle Elemente, sodass Deine Anzeigen mehr Aufmerksamkeit in der Suchergebnisliste erhalten. 

 

 

7 Gründe, warum Du Anzeigenerweiterungen verwenden solltest:

Mehr Zusatzinformationen für Nutzer:innen

Mehr Interaktionsmöglichkeiten

Abgrenzung von der Konkurrenz

Keine zusätzlichen Kosten

Höhere CTR dank des großzügigen Platzes im sichtbaren Bereich

Verbesserung des Qualitätsfaktors und Anzeigenrangs

Höhere Aufmerksamkeit

 

Du fragst Dich jetzt, welche Erweiterung Du auswählen sollst?

Best Practice ist es, wenn Du alle für Dich relevanten Erweiterungen verwendest.

Mindestens vier sollten es aber schon sein. Bei der Auslieferung der Anzeige optimiert Google Ads automatisch die Leistung Deiner Anzeigen.

Daher werden die Erweiterungen ausgewählt, die für die jeweilige Suchanfrage am besten ausgeliefert werden sollten. Wann sich welche Erweiterungen eignen und welche Anforderungen es jeweils gibt, erfährst Du hier.

Gebotsstrategien in Google Ads

Deine gewählte Gebotsstrategie hat erheblichen Einfluss auf den Verlauf deiner Kampagne und sollte daher mit deinen Kampagnenzielen übereinstimmen. Gebotsstrategien erlauben Google, die Gebote auf deine Keywords und Anzeigen innerhalb gewisser Parameter in Echtzeit an die jeweilige Google Ads Auktion anzupassen.

 

Grundsätzlich gibt es die Möglichkeit, Kampagnen mit einem „Maximalem Cost per Klick“ zu versehen, das heißt ein Maximalgebot dafür, was ein Klick kosten darf, festzulegen. Auch für einzelne Keywords kannst Du manuell maximale Klickpreise festlegen. Außerdem stehen Dir eine Reihen von Gebotsstrategien zur Verfügung.

Manueller CPC und auto-optimierter CPC

Für die meisten Kampagnentypen besteht natürlich die Möglichkeit, selbst einen CPC manuell festzulegen, und zwar sowohl auf Kampagnen-, als auch auf Anzeigegruppen- und Keywordebene. Unterschätze nicht die manuelle CPC Gebotsstrategie.

 

Insbesondere bei neu aufgesetzten Kampagnen kann es sehr sinnvoll sein, selbst Gebote für bestimmte Keywords festzulegen. Außerdem tendiert Google bei automatisierten Gebotsstrategien dazu, bestimmte Keywords bevorzugt zu schalten.

 

Wenn du die CPCs für Keywords manuell festlegst, behältst du die volle Kontrolle darüber, wie deine Anzeigen ausgeliefert werden. Diese Gebotsstrategie eignet sich besonders für Produkte und Dienstleistungen mit längerer Customer Journey. Mit dem „auto-optimierten“ CPC erlaubst Du Google dabei, wenn ein Klick eine besonders hohe Chance hat zu konvertieren, das Maximal CPC Gebot zu überschreiten.

 

Ebenso werden die Gebote bei verringert, wenn Google eine Konversion für unwahrscheinlicher hält. Daher ist der „auto-optimierte“ CPC im Zusammenhang nur im Zusammenhang mit korrekt eingerichtetem Konversionstracking von Nutzem.

Klicks maximieren

Wählst Du diese Gebotsstrategie aus, versuchen die Google Algorithmen, für Dein Budget die meisten Klicks zu erhalten. Diese Strategie beschert Deiner Website besonders viel Traffic.

 

So erprobt der Algorithmus, welche Keywords besonders günstige Klicks erhalten und schaltet diese vorrangig.

 

Google versucht dabei, die Keywords möglichst so weit oben zu schalten, dass eine entsprechende Klickrate erreicht wird, um das Budget auszuschöpfen, aber nicht zu hoch, wenn durch eine niedrigere Positionierung noch mehr Klicks erzielt werden können.

Vorteile dieser Strategie sind, dass Du für Dein Budget eine relative hohe Anzahl von Besuchern auf Deine Website locken kannst.

 

Allerdings kann die Quantität zur Lasten der Qualität gehen, denn der Schwerpunkt wir dabei schnell auch auf schwächer performende Keywords gelegt, so lange sie nur günstig genug geklickt werden

Angestrebter Anteil an möglichen Impressionen

Diese Gebotsstrategie ist der inoffizielle Nachfolger der ausgemusterten „Ausrichtung auf Suchseitenposition“  und ist daher auch nur für das Suchnetzwerk verfügbar.

 

Bei dieser Gebotsstrategie geht es darum, zu einem von Dir zu bestimmenden prozentualem Anteil an einer bestimmten Position ausgeliefert zu werden. Das heißt, dass Du auswählen kannst, welcher Teil Deiner Impressionen auf der Suchergebnisseite im oberen Bereich oder sogar ganz oben angezeigt werden soll.

 

Auf den „Angestrebten Anteil an möglichen Impressionen“ zu setzen empfiehlt sich vorrangig, wenn es Dir um Sichtbarkeit und Markenbekanntheit geht. Außerdem solltest Du auch über ein entsprechendes Kampagnenbudget verfügen, da die Einstellungen sonst verpuffen. Um sich vor zu hohen Geboten zu schützen, solltest Du bei dieser Gebotsstrategie in jedem Fall einen Max-CPC festlegen.

Conversions maximieren

Da die meisten Google Ads Kampagnen konvertieren sollen, wird diese Gebotsstrategie sehr oft angewandt, und sie kann auch sehr gut funktionieren. Der dieser Gebotsstrategie zu Grunde liegende Algorithmus versucht, innerhalb des Budgets die höchstmögliche Zahl an Konversionen zu erzielen. Daher werden abschlussnahe Keywords dieser Gebotsstrategie bevorzugt behandelt, aber aufgepasst: im Google Ads Konto sollte schon eine Anzahl von Konversionen vorhanden sein, damit diese Gebotsstrategie überhaupt Sinn macht. Google selbst rät zu mindestens 15 Conversions je Kampagne innerhalb der letzten 30 Tage, aber hier heißt es „mehr ist besser“. Es ist sinnvoll, erst mit einer anderen Gebotsstrategie, wie „manueller CPC/auto-optimierter CPC“, einzusteigen und die Gebotsstrategie „Conversions maximieren“ erst einzusetzen, wenn es ausreichende Daten gibt.

Ziel-CPA

Bei dieser Gebotsstrategie gilt es festzulegen, was Dir eine Konversion wert ist. Googles Algorithmus versucht dann, innerhalb des festgelegten Budgets so viele Konversionen wie möglich zu erhalten, die Deinen festgelegten Wert im Durchschnitt nicht überschreiten. Einzelne Konversionen können zwar mehr kosten, werden aber durch günstigere Konversionen so ausgeglichen, dass der Ziel-CPA Wert insgesamt möglichst nicht überschritten wird.

Diese Gebotsstrategie eignet sich besonders für die Leadgenerierung, zum Beispiel durch ein Kontaktformular, bei dem sich der Wert leicht bestimmen lässt.

Auch hier gilt: um diese Gebotsstrategie erfolgreich einzusetzen, solltest Du anfänglich den Ziel-CPA deutlich höher ansetzen (verdoppeln), und dann Schritt für Schritt auf den eigentlichen Ziel-CPA herunterregeln. So kann der Google Algorithmus am besten lernen, ohne sich gleich am Anfang schon zu sehr einzuschränken, wenn die gewünschte Ziel-CPA zu sehr überschritten wird.

Conversion-Wert maximieren

Anders als bei der Ziel-CPA, bei der versucht wird, den Wert einer Konversion nicht zu überschreiten, dient diese Gebotsstrategie dazu, einen möglichst hohen Gesamtwert an Konversionen zu erzielen.

 

Diese Gebotsstrategie solltest Du daher nur im Zusammenhang mit transaktionsspezifischem Conversion-Tracking einsetzen, oder wenn es unterschiedliche Conversions gibt, denen verschiedene Werte zugeordnet sind.

 

Der Algorithmus versucht dann, das eingestellte Google Ads Budget auszuschöpfen und den Gesamtwert der dafür zu erzielenden Conversions zu maximieren.

Ziel-ROAS

Ziel-ROAS steht für den angestrebten „Return on Advertising Spend“ und verhält sich ähnlich wie „Conversion-Wert maximieren“, allerdings gibst Du hier das Verhältnis vor.

 

Wie auch bei der Gebotsstrategie „Conversion-Wert maximieren“ müssen daher die Conversion-Werte festgelegt sein oder erfasst werden.

 

Außerdem musst Du auch hier beachten, dass die Algorithmen ausreichend Daten benötigen, um Kampagnen wirklich aussteuern zu können, laut Google wenigstens 15 Conversions innerhalb von 30 Tagen, aber auch hier gilt: mehr ist besser.

 

 

Nimm Kontakt zu uns auf

Fordere jetzt ein Angebot oder ein unverbindliches Beratungsgespräch mit einem unserer qualifizierten Experten an.

Hast Du Fragen?

Marcel Becker
Geschäftsführer

morefire GmbH
Hohenstaufenring 29-37, 50674 Köln

Telefon: 0221 / 58478700