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10 Google-Ads-Anzeigenerweiterungen für mehr Reichweite

Dank der Anzeigenerweiterungen bei Google Ads kannst Du Deine Anzeigen nicht nur vergrößern und somit auffälliger gestalten, sondern auch ergänzende Informationen vermitteln. Ein großer Vorteil für alle Werbetreibende, die mit der begrenzten Zeichenanzahl der Anzeigen nicht auskommen. Mit der Zeit sind viele neue Anzeigenerweiterungen dazu gekommen. Welche aber sind für welches Produkt sinnvoll?

Vorsicht! Das gibt es zu beachten

Bevor Du Dich nun an die Arbeit machst, alle Anzeigenerweiterungen einpflegst und Dich darauf verlässt, dass diese zusätzlich zum Anzeigentext immer angezeigt werden, muss ich Dich hiermit enttäuschen. Selbst wenn wir alle Anzeigenerweiterungen einer Kampagne hinzufügen, bedeutet dies nicht, dass diese immer ausgeliefert werden. Ob und welche Anzeigenerweiterungen im Endeffekt ausgeliefert werden, obliegt ganz allein bei Google. Laut Google wird bei jeder Auktion die erfolgversprechendste Kombination für den jeweiligen User aus den Erweiterungen und dem Format ausgeliefert.

7 Gründe, weshalb Du trotzdem unbedingt Anzeigenerweiterungen verwenden solltest

  1. Mehr Zusatzinformationen für den Nutzer
  2. Mehr Interaktionsmöglichkeiten
  3. Abgrenzung von der Konkurrenz
  4. Keine weiteren Kosten für mehr Informationen
  5. Höhere CTR dank des großzügigen Platzes im sichtbaren Bereich
  6. Der Qualitätsfaktor, sowie der Anzeigenrang verbessern sich
  7. Bessere Sichtbarkeit der Anzeige

Dies sind nur 7 von vielen Gründen, warum es sich lohnt Anzeigenerweiterungen zu nutzen. Es entstehen dabei keine weiteren Kosten und gerade im Hinblick auf die Qualität des Google Ads Accounts kann dies einen großen Einfluss haben.

Nachfolgend findes Du bis zum jetzigen Stand alle Anzeigenerweiterungen, die bisher möglich sind. Hierbei wird zwischen manuellen und automatischen Anzeigenerweiterungen unterschieden.

Manuelle Anzeigenerweiterungen

Die Anzeigenerweiterungen lassen sich auf Konto-, Kampagnen- und Anzeigengruppen-Ebene anwenden. 

Zusätzlich lassen sich bei allen manuellen Erweiterungen ein Start- bzw. Enddatum sowie einen Werbezeitenplaner hinterlegen. Ebenfalls können alle diese Erweiterungen auch nur auf Mobilgeräten angezeigt werden. Beides gilt jedoch nicht für Standort- und Affiliate-Standort-Erweiterungen.

Zu den manuellen Anzeigenerweiterungen gehören:

1. Sitelink-Erweiterungen (engl. Sitelink Extensions)

Wie der Name schon sagt, werden bei diesen Erweiterungen zusätzliche Links hinzugefügt. Diese werden in Text verpackt, womit Du die Möglichkeit hast, zusätzlich zu der Haupt-URL noch weitere URLs hinzuzufügen. Den Text und den dazugehörigen Link legst Du selber fest. 

Anforderungen von Sitelink-Erweiterungen

  • Länge: Pro Sitelink dürfen maximal 25 Zeichen in der Überschrift verwendet werden. Optional kann eine Beschreibung hinzugefügt werden. Diese ist 2 Zeilen lang und darf jeweils 35 Zeichen enthalten.
  • Klare Aussagen: Nutzer sollten bereits in der Überschrift erkennen können , was der Inhalt der Zielseite ist und um welche Art von Produkten es sich handelt.
  • Keine doppelten Linktexte: Linktexte dürfen sich nicht wiederholen.
  • Symbole und Satzzeichen: Wie auch bei Anzeigen sind folgende nicht zulässig: Ausrufezeichen in der Überschrift, Satzzeichen am Textanfang, wiederholte Satzzeichen und Emoticons. Außerdem sind Zeichen, die Aufmerksamkeit auf sich ziehen sollen (wie z.B. ►), ebenfalls verboten.
  • Marken: Markenrechtlich geschützte Begriffe sind auch in den Sitelinks nicht zulässig, es sei denn, der Markeninhaber hat die Autorisierung angefordert und Google hat die Verwendung dieser Marke genehmigt.
  • Keine Download-Links: Mit dem Klick auf den Sitelink darf kein Download starten.
  • Ein Sitelink pro Inhalt: Jeder Sitelink innerhalb einer Kampagne oder Anzeigengruppe muss auf eine andere Unterseite verlinken.
  • Drittanbieter-Links: In gesonderten Fällen ist es möglich, dass Sitelinks auf Websites von Drittanbietern leiten dürfen, wie z.B. auf die Facebook-Seite oder das Twitter-, Instagram-, YouTube- oder LinkedIn-Konto.

Vorteile von Sitelinks

Direkt auf Unterseiten verlinken – Häufig besuchte Seiten oder Bereiche mit hoher Conversion-Rate direkt zugänglich machen.

Flexibilität – Sitelinks können Kampagnen oder Anzeigengruppen zugeordnet werden. Außerdem sind sie jederzeit veränderbar. Achtung: Änderungen an Sitelinks, also den Texten, Links oder Werbezeitenplaner, betreffen alle Anzeigengruppen bzw. Kampagnen, wo diese hinterlegt sind. Über die Geschäftsdaten können sie zentral angepasst werden

Sitelinks für mobile Geräte – Auf Smartphones und Tablets können mobil-optimierte Sitelinks ausgespielt werden. Hier wird wiederum nur die Sitelink-Überschrift angezeigt.

Planung mit Start- und Enddaten
Deine Sitelinks sollten nur von 9:00 – 18:00 Uhr ausgespielt werden? Kein Problem. Selbst ein Start- und Enddatum, die Wochentage oder die Tageszeit können bestimmt werden. Oder auch für zeitlich begrenzte Aktionsseiten ist dies sinnvoll.

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Je größer und präsenter die Anzeige, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass die User auf diese Anzeige klicken.

Welche Sitelinks sind sinnvoll?

Du kannst mit Sitelinks die CTR steigern, wenn die Sitelink-Erweiterung einen Mehrwert für den User bietet. Bei der Auswahl der Sitelinks sind fast keine Grenzen gesetzt: Ob saisonale Produkte, Produktgruppen oder einfach nur Zusatzinformationen, das bleibt den Advertisern selbst überlassen.
Sehr gerne gesehen wird eine Orientierung an der eigenen Website. So können weitere Produkte des Shops auf einen Blick erkenntlich gemacht werden. 

Einige sehr beliebte Beispiele:

  • Unterkategorien bei Produktanzeigengruppen
  • Produktkategorien bei Brand-Kampagnen
  • Saisonale Angebote wie „Last-Minute Urlaub buchen“ oder „15% auf Weihnachtsgebäck“

2. Erweiterungen mit Zusatzinformationen (engl. Callout Extensions)

Diese Art von Erweiterung eignet sich besonders gut dafür, Vorteile des Unternehmens oder des Produkts hervorzuheben. Was zeichnet Dich aus? Ist es der kostenlose Versand, die persönliche Beratung oder doch das 50-jährige Bestehen des Unternehmens?
Bei den Callouts hast Du die Möglichkeit Vorteile anzugeben und somit einen Mehrwert für den Kunden aufzuweisen. Jeder Callout kann bis zu 25 Zeichen lang sein. Es können bis zu 20 Call-Outs angelegt werden. Umso kürzer Du Dich von der Zeichenanzahl jeweils fasst, desto mehr können angezeigt werden. Zur Info: Erweiterungen mit Zusatzinformationen sind nicht anklickbar. Sie dienen also nur als Informationsquelle.

3. Snippet-Erweiterungen (engl. Snippet Extensions)

Bei dieser Art von Erweiterung kannst Du Deinen Anzeigen Merkmale hinzufügen. Auswählbare Merkmale sind:

  • Ausstattung
  • Dienstleistungen
  • Kurse
  • Marken
  • Modelle
  • Serien
  • Stile
  • Studiengänge
  • Typen
  • Versicherungsleistung
  • Viertel
  • Vorgestellte Hotels
  • Ziele

Wählst Du eines dieser Merkmale aus, zeigt Google Beispiele. So findest Du heraus, ob das jeweilige Merkmal für Euer Produkt sinnvoll ist. Pro Merkmal können bis zu 10 Werte angelegt, jedoch mindestens drei.

Leider bist Du aufgrund der Auswahl sehr eingeschränkt und diese Erweiterung ist auch nicht für jede Branche sinnvoll. Manchmal lohnt sich auch zu testen. So zeigte sich in der Vergangenheit, dass ‚Typen‘ recht locker genommen werden kann und so auch für andere Merkmale verwendet werden kann.

4. Anruferweiterungen (engl. Call Extensions)

Anruferweiterungen bieten sich nur an, wenn Du eine Telefonnummer hast und ein Anruf für Dich als Conversion wichtig sein kann. Sinnvoll ist dies z.B. bei Hotels, Autovermietungen, Shops, Versicherungen etc.
Bei mobilen Anzeigen kann per Klick auf die Telefonnummer sofort bei Dir angerufen werden. Bei den Desktop-Anzeigen wird die Nummer zusätzlich angezeigt.

Die Anrufe kannst Du zudem als Conversion-Ziel einrichten. Somit kannst Du hinterher bei der Auswertung genauere Angaben zu der Verteilung der Conversions geben.

Tipp: Falls Du nur begrenzte Geschäftszeiten hast und nur in diesem Zeitraum die Anrufe entgegen nehmen kannst, ist es sinnvoll einen Zeitplan einzurichten. Hier kannst Du die jeweiligen Tage sowie die gewünschte Uhrzeit angeben. Dadurch werden unnötige Klickkosten gespart.

5. Standorterweiterungen (engl. Location Extensions)

Dank Standorterweiterungen können Nutzer Standorte einfacher und besser finden. Die Anzeige erscheint dann mit der genauen Adresse, welche durch die Öffnungszeiten ergänzt wird.

Klickst Du auf die Adresse wird diese in Google Maps geöffnet, sodass die schnellste Route berechnen werden kann. Wenn Du auf die Öffnungszeiten klickst, öffnet sich eine kleine Box, in Du die Öffnungszeiten der jeweiligen Tage einsehen kannst.

Ein großer Vorteil von Standorterweiterungen ist zudem, dass diese nicht nur im Such-, sondern auch im Display-Netzwerk ausgespielt werden können. Und zwar immer dann, wenn sich der Nutzer in der Nähe des Standorts befindet oder Interesse an der Gegend bekundet hat. Die Voraussetzung für diese Art von Anzeigenerweiterung ist die Erstellung eines Google-My-Business-Kontos.

6. Affiliate-Standorterweiterungen (engl. Affiliate Location Extensions)

Eine sehr hilfreiche Anzeigenerweiterung, die es leider nur für Autohändler und Einzelhändler bisher gibt. Sie wird auf Kontoebene eingerichtet, jedoch danach auch auf Kampagnen- bzw. Anzeigengruppenebene hinzugefügt bzw. ausgeschlossen werden, indem Du „Keine Affiliate Handelsketten“ auswählst. Der enorme Vorteil hierbei: Du ersparst Dir den großen Aufwand jeden Standort manuell anzulegen.

7. Preis-Erweiterungen (engl. Price Extensions)

Dank dieser Anzeigenerweiterung kannst Du dem Nutzer Deine Dienstleistungen und Produkte noch ausführlicher präsentieren. Beim Anklicken einer solchen Preis-Karte gelangt der User sofort auf die Seite mit dem angebotenen Produkt und Preis. Acht Artikel mit Preisen können in einer Anzeige angezeigt werden, jedoch mindestens drei. Wenn Du oft Preis- oder Produktänderungen hast, sind Preis-Erweiterungen die richtige Wahl, da diese ganz schnell angepasst werden können und keinen Verlust der Leistungsstatistiken aufweisen. Es können bis zu 8 Elemente angelegt werden, jedoch mindestens drei.

Pro „Karte“ kann ein Titel (= 25 Zeichen), eine Beschreibung (= 25 Zeichen), einen Preis, eine Einheit (pro Stunde/Tag/Woche etc.), finale URL und mobile URL eingetragen werden. Die Felder Titel, Beschreibung, Preis sowie die finale URL sind Pflichtfelder. Vorab musst Du eine Sprache, den Typ (z. B. Marke oder Dienstleistung), die Währung und falls gewünscht einen Preiskennzeichner (ab/bis) angeben.

Die Ansicht für Desktop und Mobile ist auch unterschiedlich. Während bei Desktop die Ergebnisse meist nur den ersten Titel und Preis anzeigen, und die anderen Produkte erst, indem Du auf „Mehr“ klickst, aufklappen muss, wird auf mobilen Endgeräten die Erweiterung meist als Karten zum nach links schieben unterhalb der Anzeige angezeigt. 

8. App-Erweiterungen (engl. App Extensions)

Mit dieser Erweiterung können die Nutzer direkt agieren und Deine App downloaden. Dadurch kannst Du schon mit der Google-Ads-Anzeige Downloads generieren. Du kannst diese Erweiterung nutzen, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:

  • Eine mobile App in Google Play oder im App Store von Apple
  • Der Paketname (Android) oder die App-ID (iOS) Ihrer mobilen App
  • Die URL der Seite im App-Shop, auf der Nutzer weitere Informationen zur App erhalten oder diese durch einen Klick installieren können

Quelle: https://support.google.com/google-ads/answer/7362601

Wenn es Dir aber mehr darum geht, dass die User Deine App herunterladen sollen, dann bietet sich eher eine App-Kampagne an. Wie Du diese erstellst und weitere Tipps dazu, kannst Du hier nachlesen

9. Angebotserweiterung (engl. Promotion extension)

Eine der besten Erweiterungen, die zuletzt bei Google Ads hinzugefügt wurden. Hiermit können ganz leicht zeitlich begrenzte Angebote angelegt und hervorgehoben werden, ohne dafür neue Anzeigen schreiben zu müssen. 

Beim Anlegen der Erweiterung kannst Du einen Anlass auswählen (saisonale Anlässe, Feiertage, etc.), ist aber nicht zwingend notwendig. Dann musst Du einen fixen oder ‚bis zu‘ Rabatt (Betrag oder Prozent) angeben, sowie eine kurze Beschreibung zu dem Angebot (max. 20 Zeichen) und die finale URL. Zusätzlich kann der Gutscheincode oder ein Mindestbestellwert angegeben werden, sowie wann die Aktion beginnt und/oder endet.

10. Lead-Formularerweiterung (engl. Lead Form extension) [noch in Beta]

Die neueste unter den Erweiterungen ist diese. Diese wird als Alternative genannt zur der im Februar 2020 eingestellten SMS-Erweiterung. Bei einem Klick auf die Erweiterung 

gelangst Du zu einem in Google Ads erstellten Formular, welches Du selbst anpassen kannst, je nachdem welche Informationen Du benötigst:

Nach erfolgreichem Absenden, erhält der User eine Sendebestätigung. 

Um auf die abgesendeten Formulare zugreifen zu können, musst Du entweder ins Konto gehen, zu der jeweiligen Lead-Formularerweiterung gehen und dort die CSV-Datei herunterladen. Etwas einfacher geht es mit einer sogenannten Webhook-Verknüpfung zu dem jeweiligen CRM. Hier sollte jedoch ein Entwickler dran und bei der Einrichtung unterstützen. Hilfe findest Du hierzu auch im Google Entwicklerhandbuch

Automatische Erweiterungen

Diese Art von Erweiterungen erstellt Google automatisch und sie werden nur angezeigt, wenn die jeweilige Erweiterung Bezug zu einer bestimmten Anzeige hat und die Klickrate dazu erhöht werden kann. Achtung, auch wenn Du Erweiterungen hinterlegt hast, Google aber meint, dass mit den automatischen Erweiterungen eine bessere Performance erreicht werden kann, können letztere bevorzugt werden. Im Tab „Automatische Erweiterungen“ kannst Du Dir anzeigen lassen, welche Google selber erstellt und ausgespielt hat. Du kannst diese über die 3 Punkte und dann „Erweitere Optionen“ komplett ausschalten oder auch einzeln auswählen, welche Du nicht hinzugefügt haben möchtest. 

  1. Verkäuferbewertungen (engl. Seller Ratings)

Dank Verkäuferbewertungen werden Werbetreibende mit guten Bewertungen hervorgehoben. Anders als die Rezensionserweiterungen werden diese Bewertungen in Form einer Zahl 1-5 und Sternchen 1-5 angezeigt. Die Voraussetzungen dafür sind 100 Bewertungen von verschiedenen Nutzern, wobei die Gesamtbewertung bei 3,5 Sternen liegen muss.
Unternehmen mit nur 3,5 Sternen wollen die Einblendung der Verkäuferbewertungen eher verhindern, bzw. die Funktion zumindest so lange deaktivieren, bis sie auf eine konkurrenzfähigere Sterneanzahl kommen. Dies kannst Du über ein Online-Formular erledigen, über das Du die Funktion auch jederzeit wieder aktivieren kannst. Allerdings dauert es bis zu 48 Stunden, bis Google die Änderungen ausgeführt hat. Die Änderung gilt dann immer für das gesamte Google-Ads-Konto.

Über folgende URL kannst Du einsehen, ob Verkäuferbewertungen für Dich vorliegen. Hierbei ersetzen Du „{IhreWebsite}“ durch die URL Deiner Startseite: https://www.google.com/shopping/ratings/account/lookup?q={IhreWebsite}

Quellen für Verkäuferbewertungen

Hierzu nimmt Google verschiedene Quellen und bereinigt diese von nicht vertrauenswürdigen oder zweifelhaften Bewertungen. Quellen sind laut Google:

  • Google Kundenrezensionen, ein kostenloses Programm, mit dem nach dem Kauf im Namen von Händlern Rezensionen gesammelt werden.
  • Zusammengefasste Leistungsmesswerte von Shopping-Studien im Auftrag von Google.
  • Bewertungen aus Google Surveys, einer Marktforschungsplattform, über die wir Daten für bestimmte Geschäftsbereiche und Unternehmen erfassen.
  • Rezensionen von Kunden zu Ihrem Onlineshop, einschließlich Rezensionen aus verschiedenen unabhängigen Quellen (z.B. ekomi, Trusted Shops)

(Quelle: https://support.google.com/google-ads/answer/2375474)

  1. Dynamische Erweiterungen für Sitelinks, Call-Outs, Snippets

Für diese dynamisch erstellten Erweiterungen zieht sich Google die relevanten Infos aus Deiner Webseite. Dies geschieht auch nur, wenn Google davon ausgeht, dass dies die erfolgsversprechendste Erweiterung ist.
Woher bekommt Google aber dann die Zusatzinformationen, fragst Du Dich nun?
Google findet sie, indem es die Zielseite der Anzeige durchsucht. Wenn es Übereinstimmungen mit einer Kategorie auf entsprechender Zielseite gibt, werden die Erweiterungen ausgespielt.

  1. Automatische Anruf-, SMS-, und Standort-Erweiterung

Wenn Google auf Deiner Webseite die Möglichkeit findet, dass Nutzer Dich anrufen oder eine SMS schicken können, wird Google möglicherweise diese automatisch in Google Ads einrichten. Ist bereits ein Google-My-Business-Konto vorhanden und ein Standort hinterlegt, kann Google, wenn User sich in der Nähe Deines Geschäftes befinden, diese zur Anzeige hinzufügen.

Leistung und Messwerte

Grundsätzlich ist wichtig zu wissen, dass alle Erweiterungen kostenlos hinzugefügt werden und damit eine Anzeige größer und auch relevanter für den User machen können. Bei allen klickbaren Erweiterungen, also überall dortm, wo eine finale URL hinterlegt wird, wird pro Klick bezahlt und zwar der gleiche Preis, den Du auch für den Klick auf den Anzeigentitel bezahlen würdest.

Und Vorsicht: bei Änderungen an Erweiterungen gelten die Änderungen für alle Kampagnen bzw. Anzeigengruppen, wo diese angewendet werden. In den Geschäftsdaten kannst Du alle angelegten Erweiterungen übersichtlich einsehen.

Um die Performance der einzelnen Erweiterungen einzusehen, gehst Du zu Anzeigen und Erweiterungen > Erweiterungen und lässt Dir dann das Segment „Klicktyp“ einblenden. In der allgemeinen Übersicht ist es etwas verwirrend dargestellt. Hier werden die Gesamtklicks und -impressionen angezeigt, die die jeweilige Erweiterung im Verbund mit anderen Erweiterungen und der Anzeige selber erzielt hat, jedoch nicht die Leistung ebendieser Erweiterung. Hierzu ist dann der Klicktyp hilfreich. Dieser schlüsselt einem auf, wie häufig, wenn die Erweiterung angezeigt wurde, dann die Anzeige selber, die jeweilige Erweiterung oder eben eine andere Erweiterung angeklickt wurde. Auch hierbei darfst Du Dir bei den Impressionen nicht in die Irre führen lassen. Die Gesamtanzahl in der allgemeinen Übersicht entspricht zwar immer der Anzahl an Impressionen der Anzeige, die Impressionen für die Erweiterungen nur der jeweiligen Erweiterung, welche jedoch auch zusammen mit anderen Erweiterungen erscheinen kann und somit sich die Impressionen der einzelnen Erweiterungen nicht addieren lassen. Anders bei den Klicks, diese ergeben, die Gesamtklickanzahl

Fazit

Anzeigenerweiterungen sind einfach zu erstellen und können große Auswirkungen auf die Performance Deiner Kampagne haben. Einmal erstellt können sie für alle Kampagnen oder Anzeigengruppen übernommen werden. Du hast damit die Chance die Reichweite Deiner Anzeigen zu erhöhen und mehr Informationen zu vermitteln.

Bleibe hier immer up-to-date, denn Google veröffentlicht ständig neue Anzeigenerweiterungen, die für Dich als Werbetreibende besonders hilfreich sein könnten.

Désirée-Sina Kellner

Désirée-Sina Kellner hat Mediendesign (B.A.) in Köln studiert und ist Head of Paid Media bei morefire. Sie ist stets auf der Suche nach spannenden Herausforderungen, die die Online-Marketing Welt ihr bietet.

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