Online Marketing Update 2021

Wir haben bei morefire Experten aus allen wichtigen Bereichen des Online Marketings. 

Unser Ziel ist es, dass jeder der Kollegen nicht nur in seiner Spezialdisziplin topfit ist, sondern auch einen umfassenden Überblick über alle anderen Bereiche hat. Durch starke Wechselwirkungen der Bereiche (z. B. SEO und SEA) ist dieser Überblick entscheidend, um Kunden optimal beraten zu können. Deswegen gibt es jeden Monat ein internes Update aus allen Bereichen.

Wir wurden schon mehrfach angesprochen, ob wir die Inhalte extern teilen können. Dies findet ab jetzt auf dieser Seite hier statt. Wir lassen ältere Updates weiter unten stehen, falls Du diese verpasst hast.

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Online Marketing Update für November 2021

Hier geht es direkt zu den Updates:

Social Media Update

  • Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft startet Instagram den ersten größeren Test eines eigene Affiliate Tools für Influencer. Zusätzlich hat die Plattform weitere Neuerungen bezüglich des eigenen Story-Formates angekündigt. So sollen nun alle User die Möglichkeit erhaltenLinksticker in Stories einzusetzen. Die Stories selber können nun bis zu einer Minute lang ohne Aufteilung sein. Nach langem Warten schaltet Instagram Ende Oktober die Funktion frei Inhalte vom Desktop aus hochzuladen
  • Das Mutterunternehmen der gleichnamigen Plattform Facebook hat angekündigt seinen Namen zu ändern. Während die Plattform selbst und alle Untermarken ihre jeweiligen Namen behalten werden die Zukünftigen Projekte unter dem Markennamen “Meta” laufen. Nun ist Facebooks Clubhouse Klon in Deutschland für alle Nutzer verfügbar.
  • Pinterest ergänzt die eigene Plattformen zum Jahresende mit einigen neuen Shoppingfunktionen. So können Unternehmen nun ihren Shoppingfeed direkt in das eigene Profil hochladen. Mit einigen neuen Funktionen ermöglicht die Plattform nun auch Creator das Monetarisieren eigener Inhalte. Diese Funktion kommt in Verbindung mit einem neuen “Watch-Feed” und neuen Interaktionsmöglichkeiten für die Communities in Form sogenannter “Takes”.
  • Die Businessplattform LinkedIn ermöglicht Unternehmen nun durch einige neue Funktionen noch detaillierte Angaben für Jobinteressent:innen und Bewerber:innen zu machen. So können die Betriebe nun genauere Angaben zu Benefits, Arbeitsorten und Umfeld machen.

SEO Update

  • Rendering ist ein wichtiges aber auch ein kompliziertes Thema, die SEO-Experten Bartosz Goralewicz, Jason Barnard und Martin Splitt beantworten wichtige Fragen zu SEO & Rendering auf YouTube. Wer Inhalte lieber über Texte aufnimmt findet hier die passenden Informationen.
  • Ein schönes Tool um JavaScript-Elemente auf einer Seite zu identifizieren gibt es auf onely.com
  • Interessant: Google testet gerade mal wieder und zeigt jetzt auch rotierende Bilder in den Suchergebnissen an. Mehr dazu gibt es auf seoroundtable.com
  • Google hat “continuous scrolling” für die mobilen Suchergebnisse angekündigt, die die bisherige Darstellung dann ersetzen soll. Im Google Blog gibt es die offizielle Ankündigung.
  • Eine sehr ausführliche Aufstellung der Google Ranking Faktoren gibt es auf backlinko.com

SEA Update

  • Ab Januar 2022 wird bei Standard-Displaykampagnen mit der Option “Ausweitung der Ausrichtung” auf die optimierte Ausrichtung umgestellt. Wenn Du das bei deinen Kampagnen nicht möchtest, solltest Du im Voraus die Ausrichtungserweiterung in den betroffenen Kampagnen deaktivieren.
  • Im Merchant Center wird es zukünftig möglich sein, Produkte über nur einen Feed in allen Ländern anzuzeigen. Das bedeutet, dass nun ein Feed pro Sprache ausreicht und die Ausrichtung auf mehrere Länder über das Attribut “Versand [shipping]” erfolgt.

Microsoft Ads hat eine Reihe an Änderungen bei Zielgruppenanzeigen angekündigt:

  • Mit View-Through-Conversions können in Zukunft auch Nutzer erfasst werden, die eine Conversion-Aktion ausgeführt haben, nachdem sie die Anzeige nur gesehen und nicht geklickt haben.
  • Außerdem gibt es bald die Möglichkeit CPM als Abrechnungsmethode zu verwenden anstatt nur auf Abrechnung über Kosten pro Klick beschränkt zu sein.
  • Mit autogenerierten Remarketing-Listen werden in Zukunft drei Arten von Listen automatisch erstellt:
    • Alle Besucher: Besucher der letzten 30 Tage
    • Alle Converter: Nutzer, die innerhalb der letzten 180 Tage konvertierten
    • Smart Remarketing-Listen: Eine Liste aus Nutzern, die von Microsoft Ads als besonders conversion-bereit eingestuft wurden.
  • Zudem folgt Microsoft dem Beispiel von Google und setzt ab 30. Juni 2022 komplett auf die responsiven Suchanzeigen. Erweiterte Textanzeigen werden ab dem Zeitpunkt nicht mehr erstellbar oder bearbeitbar sein. Alte Textanzeigen-Formate, die dann noch aktiv sind, werden aber weiterhin geschalten.
  • Insights aus Microsoft Clarity können bald auch in Microsoft Ads abgerufen werden. Die Daten werden mit Hilfe der bestehenden UET-Tags gesammelt, um so das Nutzerverhalten auf der eigenen Seite besser auswerten zu können. Alle Infos und Auswirkungen dieser Integration hat Microsoft in ihrem Blogpost dazu zusammengefasst.

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Webanalyse Update

Conversion-Rate-Optimierung & UX Update

Blogartikel Shop UX: 

Vergraulst Du Deine Kund:innen mit schlechter Shop UX?

Alle 30 Sekunden geben Nutzer:innen weltweit ca. 1 Million Euro online aus. Dennoch verlässt ein Großteil der Besucher:innen Deinen Shop mit Produkten im Warenkorb aber ohne Kaufabschluss. 

Die Gründe, warum Nutzer:innen sich gegen einen Kauf in Deinem Shop entscheiden, sind oft absolut banal und leicht zu optimieren.

Sehr typische Auslöser sind zum Beispiel, dass Dein Shop einfach nicht sehr seriös wirkt oder der Checkout-Prozess so langwierig ist, dass Nutzer:innen zwischendurch abspringen. Welche Fehler Du außerdem vermeiden solltest und wie Du ganz schnell Deine Conversion Rate steigern kannst, erfährst Du in unserem Artikel.

Testergebnis des Monats: 

In diesem Test haben wir den Einstieg einer Landing Page zum Thema Android angepasst. Wir haben das Mood-Bild entfernt und durch den gewonnenen Whitespace die Lesbarkeit der Headline sowie des Einleitungstexts erhöht.

Außerdem haben wir die Produktgrafik, die in der vorherigen Version erst nach scrollen sichtbar war, in den Headerbereich gesetzt. Nutzer:innen wird nun direkt klar, auf welchen Geräten sie das neu erlernte Wissen anwenden können.

Die wichtigste Neuerung ist wahrscheinlich jedoch, dass Interessent:innen direkt im Einstieg das Formular ausfüllen können, ohne sich durch die ganze Seite zu navigieren.

Somit konnte dieser Test eine Conversion Rate-Steigerung von 9,6% erzielen.

 Affiliate Marketing Update

  • Einer neuer Instagram-Test lässt Influencer:innen ihren eigenen „Shop“ erstellen, um Geld aus Verkäufen, die sie für Marken verursachen, zu verdienen
    Im April angeteasert, im Juni offiziell angekündigt und seit September laufen die ersten Tests: Instagram testet aktuell natives Affiliate Marketing, das die direkt in die Plattform integriert ist. Nun ist eine weitere Funktion hinzugekommen: Eine Shop-Landingpage für Influencer:innen. Auf der Profilseite gibt es nun (für ausgewählte Influencer:innen) einen „View Shop“ -Button, bei dem die Produkte, die Influencer:innen tragen, direkt gekauft werden können. Dieses Feature ist derzeit allerdings (noch) nicht in Deutschland verfügbar.
  • Änderungen durch das TTDSG ab Dezember

    Am 1. Dezember 2021 tritt das Telekommunikation-Telemedien-Datenschutz-Gesetz (TTDSG) in Kraft. Für Publisher, die auf ihren Webseiten Affiliate-Links einbinden, kommt mit dem Gesetz eine große Neuerung ins Spiel: Bevor Nutzer:innen auf einen Affiliate-Link klicken, müssen die Publisher das Einverständnis der Nutzer:innen dafür einholen, dass ein Cookie gesetzt wird. Mehr dazu gibt es im folgenden Podcast.

Online Marketing Update für Oktober 2021

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Social Media Update

     

  • Die Videoplattform TikTok arbeiten an einer Pin-Funktion, die es Creator ermöglicht bis zu drei Videos im oberen Teil des eigenen Feeds zu pinnen. Die neue Funktion kommt gerade richtig, denn TikTok hat Grund zum Feiern, die Plattform knackte die Marke von einer Milliarde aktive User pro Monat.
  • Mit dem Dicovery Scroll Feed nähert sich Pinterest an das Look&Feel anderer sozialer Netzwerke an. Neben dieser Änderung arbeitet das Unternehmen aktuell an einer Funktion, die es Usern ermöglichen soll die eigenen Idea Pins als Facebook bzw. Instagram Story zu posten.
  • Durch neue Kommunikationstools, will Facebook eine noch leichtere Kontaktaufnahme zwischen Kunden und Unternehmen ermöglichen.
  • Durch einige neue Funktionen will Twitter das Miteinander auf der Plattform verbessern und so gegen negative Reaktionen vorgehen. Zusätzlich testet die Plattform momentan die Nutzung von Themen-Labels zur thematischen Einordnung von Spaces.
  • Mit einer Favourite-Funktion sollen die liebsten Freunde oder Influencer demnächst immer als oberstes in Instagram Feeds angezeigt werden. Neben dieser Neuerung will sich die Plattform nun als Maps-Ersatz versuchen und testet aktuell eine Map Search Funktion, die Unternehmen im direkten Umfeld eines Users anzeigen soll. Weiterhin teste Instagram nun Avatare, wie User sie schon von anderen Plattformen wie Snapchat und Whatsapp kennen. Zur Steigerung der Interaktion arbeitet das Unternehmen aktuell an einer Reihe von Shortcuts, die es ermöglichen sollen von Beiträgen aus mehrere Interaktionen auszuführen. Nach langem Schweigen hat die Plattform angekündigt, die Arbeiten an „Instagram Kids“ zunächst zu pausieren, um an einem Observation-Tool für Eltern zu arbeiten.

SEO Update

     

  • Chrome Continuous Search – Unter dem Namen Continuous Search zeigt Google die weiteren Suchergebnisse zwischen der Adresszeile und der eigenen Webseite an. Es ist also für Nutzende einfach zum nächsten Suchergebnis zu springen, eine Rückkehr zu den Suchergebnissen ist nicht mehr nötig. Dieses Feature gibt es aktuell nur als Beta-Version in der Android Version von Chrome. Mehr dazu findet ihr bei Sistrix.
  • Nicht erreichbare robots.txt blockiert das Crawlen – Eine nicht erreichbare robots.txt kann dazu führen, dass Google eine Webseite nicht crawlt, deshalb ist es essenziell dafür zu Sorgen, dass die robots.txt immer erreichbar ist. Mehr dazu hier.
  • Nicht-AMP-Seiten im Google News-Feed – Google hat damit begonnen auch nicht-AMP-Seiten im Google News-Feed anzuzeigen, parallel zu den AMP-Seiten. Die Umstellung erfolgt automatisch, Webseiten-Betreibende müssen hier nicht selbst aktiv werden. Mehr dazu auf SEOroundtable.
  • Der Frosch quakt jetzt noch besser – Die Version 16 des Screaming Frog SEO Spider ist veröffentlicht worden. Verbessert wurde vor allem das JavaScript-Crawling. Alle Details gibt es direkt beim Anbieter.
  • Google rudert bei Title Tags zurück – Nach der Meldung von Google häufiger die Überschriften in den Suchergebnissen als Title auszuspielen hat Google nun scheinbar auf die negative Resonanz reagiert und die Verwendung des Title Tags für den Title in den Suchergebnissen auf 87 Prozent erhöht.

SEA Update

  • Google gibt Änderungen bei Suchanfragen bekannt: Von nun an werden Berichte zu Suchbegriffen für Suchkampagnen und Kampagnen mit dynamischen Suchanzeigen mehr Suchanfragen enthalten, die den Datenschutz Standards von Google entsprechen, um die Anonymität der Nutzer zu gewährleisten.
  • Des Weiteren können Erweiterte Textanzeigen (ETAs) ab dem 30. Juni 2022 nicht mehr erstellt oder bearbeitet werden. Bestehende ETAs werden weiterhin mit Leistungsberichten ausgespielt. Google rät bis zum Ende der Frist mindestens eine responsive Suchanzeige pro Anzeigengruppe zu erstellen.
  • Änderungen bei Display-Kampagnen: Zudem wird Google Ads in Zukunft Smarte- und Standard Display-Kampagnen in nur eine einzige Option kombinieren. In der neuen kombinierten Variante soll es möglich sein, das Level an Automatisierung für Bidding, Zielgruppen und Creatives selbst zu wählen. Zusätzlich wird das optimierte Targeting für Display-Kampagnen eingeführt werden.
  • Für einige Kundengruppen soll es nun möglich sein eine Monatliche Ausgabengrenze auf Kontoebene festzulegen, anstelle der festgelegten Budgets auf Kampagnenebene. Die Kampagnen werden dann pausiert, sobald die Gesamtkosten die Ausgabengrenze erreichen.
  • Google Ads wird zukünftig für neue Conversion-Aktionen das Datengetriebene Attributionsmodell als Standardeinstellung verwenden. Marketer, die nicht das datengetriebene Attributionsmodell verwenden möchten, haben weiterhin die Auswahl zwischen den anderen fünf Attributionsmodellen.

Updates bei Microsoft Advertising:

  • Microsoft führt Videoanzeigen in das Mirosoft Audience Network ein, um potenzielle Kunden, die MSN und Microsoft News konsumieren, besser anzusprechen.
  • Außerdem gibt es nun einen Optimierungs-Score zu finden in den Empfehlungen. Von 0 % bis 100 % wird hier der Optimierungsgrad des Accounts angezeigt mit empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung.
  • Mit den neuen “Marketing with Purpose” Attributen können die einzigartigen Werte eines Unternehmens in den Anzeigen besser dargestellt werden.

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Webanalyse Update

  •  Google’s Server Side Tagging ist frisch aus der Beta-Phase heraus und nun für alle verfügbar.
  • Es wurden auch weitere Google Marketing Tags hinzugefügt. Neben dem Google Ads Conversion Tracking gibt es nun auch das Remarketing Tag. Für den Campaign Manager können nun der Floodlight Counter und das Sales Tag über den Server Container genutzt werden.
  • Die neue iOS Version 15 wurde kürzlich veröffentlicht und bringt unter anderem neue Sicherheitsmechanismen für E-Mails mit. Nicht selten werden in E-Mails Tracking-Pixel verwendet, um die Öffnungsrate der versendeten Mail zu messen. Die Mail Privacy Protection lädt diese Tracking-Pixel schon im Vorfeld herunter und sendet diese an verschiedene Proxyserver, um z. B. die IP-Adresse des Nutzers zu verschleiern. Durch das automatische Herunterladen der Tracking-Pixel, unabhängig davon, ob der Nutzer die Mail wirklich geöffnet hat oder nicht, wird die E-Mail-Öffnungsrate für entsprechende iOS-Geräte verfälscht. Falls die Öffnungsrate für E-Mail-Marketer eine wichtige Kennzahl bildet, so sollte diese im Auge behalten werden.
  • Conversion-Rate-Optimierung & UX Update

    Testergebnis des Monats

    Gratis Störer Test

    In diesem Beispiel haben wir einen “Gratis”-Störer in der Grafik ergänzt. Wie wir sehen, hat diese kleine Änderung eine Conversion-Rate-Steigerung von 8,9 % hervorgerufen. Dieser Test ist einer der vielen, der beweist, dass A/B-Tests nicht immer aufwendig sein müssen, um höhere Conversion Rates zu erzielen.

    Störer oder auf Englisch Eyecatcher funktionieren deshalb so gut, da sie die im Normalfall eher harmonischen Farb-, Typo-, und Bildwelten „stören„, und der Blick des Betrachters somit auf den Störfaktor gezogen wird. Dass das Angebot gratis ist, wird nun viel besser wahrgenommen und trägt zur genannten Conversion-Rate-Steigerung bei.

    Die gängigsten Bildschirmgrößen/-auflösungen im Webdesign in Deutschland

    Möglicherweise gibt es nicht die ideale Bildschirmgröße für die Gestaltung von Webseiten, jedoch gibt es einige Auflösungen, die viel häufiger auftauchen als andere. Bei der Gestaltung sollte besonders auf die Auflösungsbereiche geachtet werden, da diese auf vielen Geräten garantiert zum Einsatz kommen. Im Folgenden sind einige der gebräuchlichsten Bildschirmauflösungen aufgeführt:

    Desktop

    Das sind die beliebtesten Bildschirmgrößen für Desktop-Displays im Zeitraum August 2020 bis August 2021:

    • 1920×1080 ist bisher die beliebteste Auflösung mit 28,66 % der Gesamtauflösung
    • 1366×768 ist Zweiter, mit 10,06 %
    • 1536×864 ist mit 9,29 % Dritter
    • 1600×900 ist mit 5,27 % an vierter Stelle
    • 800×600 belegt mit 5,04 % den fünften Platz
    • 1440×900 ist mit 4,96 % Sechster

    Mobile

    Das sind die beliebtesten Bildschirmgrößen für Mobile-Displays im Zeitraum August 2020 bis August 2021:

    • 360×640 ist die beliebteste Auflösung mit 8.39 %
    • 414×896 ist Zweiter, mit 7,67 %
    • 375×667 ist mit 7,23 % Dritter
    • 375×812 ist mit 6.36 % an vierter Stelle
    • 360×780 belegt mit 6.3 % den fünften Platz
    • 412×915 ist mit 6.06 % Sechster

    Tablet

    Das sind die beliebtesten Bildschirmgrößen für Tablet-Displays im Zeitraum August 2020 bis August 2021:

  • 768×1024 belegt mit 29.38 % den ersten Platz
  • 1280×800 ist Zweiter, mit 13.93 %
  • 800×1280 wurde mit 9.75 % Dritter
  • 1024×768 ist mit 3.34 % an vierter Stelle
  • 960×600 belegt mit 3.03 % den fünften Platz
  • 810×1080 ist mit 2.67 % Sechster

Empfehlung

Bei der Gestaltung von Webseiten kann man nicht immer alle Bildschirmgrößen berücksichtigen. Hier empfehlen wir, sich auf einen Bereich festzulegen. Wir empfehlen hier folgende Bereiche:

  • Desktop-Displays: 1024×768 bis 1920×1080
  • Mobile Displays: 360×640 bis 414×915
  • Tablet-Displays: 768×1024 bis 1280×800

Dabei sollte man sich auf die geringste Auflösung/Bildschirmgröße konzentriert werden.

Growth Marketing & HubSpot Update

  • Content-Republishing ist mit Vorsicht zu genießen. Ob es Sinn macht, hängt von Deinen Zielen ab – so die Aussage von Google. Wenn Inhalte dupliziert werden und an anderer Stelle erneut veröffentlicht werden, zum Beispiel, um eine größere Zielgruppe zu erreichen, so kann dies als Duplicate Content gewertet werden und die neuen Seiten ranken gegebenenfalls sogar vor dem Original. Hier mehr dazu.
  • HubSpot hat wieder einige Funktionen hinzugefügt, die Nutzern die Arbeit erleichtern sollen:

  • Im Service Hub kannst Du nun individualisierbare Feedback-Umfragen erstellen und bist nicht mehr an vorgegebene Formate wie NPS, CES oder CSAT gebunden.
  • HubSpot Tasks lassen sich seit dem vergangenen Monat mit Deinem Google oder Office Kalender verknüpfen und werden automatisch synchronisiert, sodass Du die Aufgaben dort einsehen kannst.
  • Aufgaben sind in HubSpot außerdem seit Neuem auch als wiederkehrende Tasks konfigurierbar.
  • Du nutzt ein externes CRM Tool? Mit Multi-Account-Sync lassen sich jetzt bis zu 8 Accounts eines Tools mit HubSpot verknüpfen.

Unser HubSpot Tipp des Monats: In Workflows lassen sich bei einer “Verzögerung bis ein Event stattfindet” im Anschluss Wenn/Dann-Verzweigungen einbauen. So kannst Du bestimmen, was passieren soll, wenn ein Event stattgefunden hat und was passiert, wenn es nicht stattgefunden hat.

Affiliate Marketing Update

  • Die zwei Meta-Netzwerke Yieldkit und digidip wurden von der Waterland Private Equity gekauft und sind damit Marktführer in Europa im Bereich Content Commerce.

    Zunächst wurden im Januar die Mehrheit des Hamburger Meta-Netzwerks Yieldkit übernommen und werden seither unter der YK Group GmbH gebündelt. Nun kauft die Waterland Private Equity auch das Berliner Meta-Netzwerk digidip, welches nun das zweite Unternehmen der Gruppe ist und somit sind Yieldkit und digidip nun Schwesterunternehmen.

    Zusammen generierten sie im Jahr 2020 weltweit 2,4 Milliarden Euro Umsatz für Advertiser und sind damit Marktführer in Europa im Bereich Content Commerce.

Online Marketing Update für September 2021

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Social Media Update

     

  • Instagram hat angekündigt die Swipe-Up Verlinkung für Stories komplett durch Linksticker zu ersetzen. Zusätzlich arbeitet das Unternehmen aktuell an einer Like-Funktion für die temporären Inhalten. Neben dieser Änderung hat die Plattform ein weiteres Mal mit TikTok gleichgezogen und die maximale Länge seines Reelsformats auf 60 Sekunden verdoppelt. Neben Inhalten arbeitet die Plattform weiterhin an Shopping-Funktionen, so hat die Plattform mit den Tests neuer Produkt Ads im Shop Tab begonnen. Zum Schutz der jungen Nutzer hat das Unternehmen zusätzlich angekündigt nun das Alter aller Nutzer abzufragen, um so den Jugendschutz stärker zu fokussieren.
  • Facebook spendiert seinem Messenger zum 10. Geburtstag einige neue Features. Nutzer können sich nun gegenseitig Geldgeschenke via Chat schicken und kurze Umfragen erstellen. Zusätzlich wurden dem Nachrichtendienst farbenfrohe Geburtstagsanimationen hinzugefügt.
  • TikTok testet ein eigenes Storyformat. Eine neue Partnerschaft mit Canva und Vimeo soll Unternehmen helfen, noch bessere Werbeanzeigen zu gestalten. Durch eine neue schnelle Promote-Funktion sollen Unternehmen ihre eigene Postings einfach “boosten” können. Weiterhin testet die Plattform aktuell eine Videolänge von fünf Minuten. Neben den Inhalten arbeitet die Plattform ebenfalls an Shopify-Erweiterungen.
  • Twitter will Creators weitere Möglichkeiten geben mit Spaces Geld zu verdienen. Hierfür führt die Plattform Ticketed Space ein, die Usern nur mit einem gekauften Ticket zugänglich sind.
  • Snapchat hat einige Updates für sein Scan-Tool angekündigt. Im Fokus der Updates steht die Verbesserungen der eCommerce Einbindung und Kamera-Shortcuts, die Usern die Content-Erstellung mit smarten Tipps und Vorschlägen erleichtern sollen.

SEA Update

  • Google Ads bietet jetzt die Möglichkeit die Metriken “Anteil an möglichen Klicks”, “Anteil an möglichen Impressionen” in ihren verschiedenen Ausführungen sowie Anrufmetriken in benutzerdefinierten Spalten zu verwenden.
  • Mit Conversion-Regeln können Marketer auf Google Ads nun Conversions-Werte auf Basis verschiedener Attribute (Geräte, Standort und Zielgruppe) anpassen und so Smart Bidding genauere Signale zur Gebotsoptimierung liefern.
  • Google hat außerdem seine Non-Last-Click-Attributionsmodelle aktualisiert. Hier werden nun auch YouTube- und Displaykampagnen in der Attribution berücksichtigt. Bei datengetriebener Attribution wird neben Klicks auch die aktive Wiedergabe über YouTube gemessen.
  • Zudem gibt es nun eine neue Ansicht für die verschiedenen Zielgruppen-Optionen. In dieser Oberfläche (zu finden unter dem Reiter “Zielgruppen”) werden die verschiedenen Targeting-Optionen sowie auch demographische Merkmale vereint.
  • Microsoft hat Anfang August eine ganze Reihe an Neuerungen für Microsoft Ads vorgestellt:

  • Mit “Zu erzielender Anteil der Aufrufe” gibt es nun das Pendant zu Googles “Angestrebter Anteil an möglichen Impressionen”. Hiermit optimiert das Smart Bidding auf die festgelegten Impressions-Anteil-Ziele.
  • Mit dem neuen Conversion-Ziel “Produkt” können bei feed-basierten Kampagnen in Zukunft Produktkäufe auf die Anzeige, die zum Kauf geführt hat, zurückgeführt werden.
  • Zusätzlich gibt es jetzt weitere automatisierte Anzeigenerweiterungen in Form von dynamischen Standorterweiterungen und Multimedia-Anzeigen sowie zusätzliche Dekorationen für Anzeigen.
  • Außerdem gab es ein Update bei Unified Smart Campaigns. Zum einen wurde die Arbeit mit mehreren Accounts erleichtert, damit diese Kampagnen jetzt auch in Managerkonten verwaltet werden können. Zusätzlich können nun Instagram-Posts direkt über die Microsoft Ads Oberfläche veröffentlicht werden und auch die Abrechnung ist detaillierter geworden.
  • Mit Multimedia Ads ist nun ein weiteres Anzeigenformat in Microsoft Ads erhältlich. Diese erscheinen bei Nutzern als größere Werbebanner oberhalb oder auf der rechten Seite der Suchergebnisse. Dabei wird auch nur eine Multimedia Ad pro Suchergebnisseite ausgespielt. Um eine Anzeige zu erstellen, können bis zu 15 Überschriften, 4 Beschreibungen und 16 Bilder hinterlegt werden. Microsoft erstellt auch automatische Empfehlungen für diesen Anzeigentyp. Ist das nicht gewollt, muss diese Option in den Kontoeinstellungen deaktiviert werden.

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Webanalyse Update

  • In GA4 findet nun automatisch die Modellierung von Conversions statt. Durch z. B. Browser Restriktionen, kann Google Analytics nicht alle Conversions erfassen oder ihren vorherigen Aktivitäten zuordnen. Mithilfe der Analyse von bestehenden Daten sollen diese Lücken durch die Conversion-Modellierung geschlossen werden können.
  • Für Google’s BigQuery steht nun ein kostenloses GA4 Beispiel-Datenset zur Verfügung. Das Set beinhaltet die Daten des Google Merchandise Stores über 3 Monate. So kann man nicht nur die BigQuery, sondern auch GA4 kennenlernen.
  • Als neue Darstellungsform stehen in Google Data Studio jetzt sogenannte Tachometerdiagramme (gauge charts) zur Verfügung. Mit dem Tachometerdiagramm kann die Zielerreichung einer Metrik überprüft werden.

Conversion-Rate-Optimierung & UX Update

Instagram ist eine der erfolgreichsten Social Media Plattformen weltweit. Um ihren Nutzer:innen die Bedienung so angenehm wie möglich zu gestalten, macht Instagram sich einige psychologische Prinzipien zunutze, die auch Dir bei der Gestaltung Deiner Applikation oder Website weiterhelfen kann.

Zwei dieser Techniken stellen wir Euch diesen Monat kurz vor:

  • Das Foggs Behavior Modell

    Das Modell besagt, dass wir Menschen 3 Dinge benötigen, um uns dazu zu bewegen, etwas zu tun: Motivation, die Fähigkeit es zu tun und einen Trigger.
    Einen Menschen dazu zu bewegen Deine Anwendung zu nutzen, kann zunächst schwerfallen. Instagram versucht aus diesem Grund jegliche Prozesse so einfach wie möglich zu gestalten. Sie geben Dir bspw. im Registrierungsprozess die Möglichkeit, Deinen E-Mail-Anbieter vor auszuwählen, damit Dir Zeit erspart wird.
    Die Nutzung der App ist nach kurzer Registrierung garantiert und macht Freude.

  • Der Zeigarnik Effekt

    Dieser besagt, dass Menschen sich an unerledigte Aufgaben besser erinnern können als an erledigte Aufgaben. Das nutzt Instagram bspw. um Nutzer:innen zu motivieren ihr Profil zu vervollständigen. In Form eines kleinen Schriftzugs wird darauf hingewiesen, wie viele Schritte zu Vervollständigung fehlen.

Auf welche Techniken Instagram sonst noch zurückgreift, lernst Du in diesem Blogartikel.

Testergebnis des Monats

In diesem Monat zeigen wir Dir die Wichtigkeit von Grafiken. In diesem Test haben wir in unserer Variante 1 eine Produktgrafik hinzugefügt. Diese vermittelt Wertigkeit und gibt Nutzer:innen das Gefühl etwas Hochwertiges zu erhalten.
Wie Du im Ergebnis sehen kannst, konnte die Grafik, samt “Gratis”-Störer zu einer Conversion-Rate-Steigerung von knapp 19 % beitragen.

Affiliate Marketing Update

  • Am 1. Dezember 2021 tritt das Telekommunikations-Telemedien-Datenschutzgesetz (TTDSG) in Kraft. Das berühmte „Berechtigte Interesse“ wird damit hinfällig. Das Affiliate-Tracking wird damit komplett abhängig vom Consent der Nutzer:innen. Konkret bedeutet es, dass Website-Betreiber:innen nur noch dann Cookies setzen dürfen, wenn die User dem ausdrücklich zugestimmt haben. Dadurch können Provisionen ohne die Zustimmung zur Datenverarbeitung nicht mehr zuverlässig abgerechnet werden. “Unbedingt erforderliche Cookies” werden eine Ausnahme bilden. Diese sorgen dafür, dass der Dienst der genutzten Website wie erwartet funktioniert (beispielsweise das Warenkorb-Cookie in einem Online Shop). Daher sollten Tracking-Prozesse für einen reibungslosen Übergang dringend jetzt angepasst werden.

Online Marketing Update für August 2021

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Social Media Update

  • Facebook arbeitet aktuell an gleich mehreren neuen Shopping Features für alle seine Plattformen. Zu den neuen Funktionen gehören unter anderem eine erste Shop-Einbindung in Whatsapp, die Listung von Unternehmen im Facebook Marketplace und eine Virtual Search Funktion auf Instagram.
  • Mit Bulletin veröffentlicht Facebook seine eigene Newsletter-Plattform.
  • Nach der Ankündigung, Instagram stärker für Videoinhalte auszulegen, arbeitet die Plattform aktuell an gleich mehreren Videofunktionen. So kommt nach langem Warten die von Vielen erhoffte Story-Entwurf Funktion, die es Nutzern ermöglicht Stories zeitlich zu planen. Ebenfalls arbeitet die Plattform an einer Auto Caption Funktion für Feed-Videos und einer Übersetzungsfunktion für Story Postings. Neben Updates für eine bessere Accessibility, arbeitet die Plattform weiterhin an Angriffen gegen TikTok. Hierfür erweitert das Unternehmen sein Reels Format auf eine Länge von 60 Sekunden.
  • TikTok hat den ersten Test seiner Karriereplattform TikTok Resumes gestartet. Darüber hinaus hat das Unternehmen mit der Videoplattform Vimeo einen neuen großen Partner gefunden. Mit Spark Ads hat die Plattform eine Möglichkeit für Marken geschaffen, organische Beiträge von Influencern in Ads umzuwandeln.
  • Auch Pinterest arbeitet weiter an seinem Social-Shopping Erlebnis. Eine neue Funktion ermöglicht es Content-Creators Produkt Tags in Idea-Pins (Story Format) zu integrieren und so durch Affiliate-Links Umsatz zu generieren.
  • Twitter trennt sich von Fleets. Nach eigenen Angaben wurde das Story-Format nicht ausreichend verwendet. Stattdessen arbeitet Twitter für seine Plattform an einer ersten Shopping-Funktion, die es Unternehmen ermöglicht auf dem eigenen Profil Produkte in Form einer Carousel-Anzeige zu bewerben.

SEO Update

  • Neue Auswahl des Titles von Google – Bislang war es in der Regel so, dass Google für die Präsentation der Suchergebnisse den HTML-Title-Tag verwendet hat. Jetzt hat Google Änderungen dieser Vorgehensweise umgesetzt. Wenn der HTML-Title-Tag sehr lang ist, zu viele Keywords oder gar keinen Inhalt haben, sucht Google nach Alternativen, was häufig dazu führt, dass die H1-Überschrift als Title-Tag verwendet wird. Sistrix beschreibt dieses Problem im Blog und hat eine neue Funktion eingeführt, die die Title-Änderungen sichtbar machen.
  • Auch Anker-Texte von internen Links können als Title Tag verwendet werden – Neben der offiziellen Bekanntgabe von Google gibt es auch Hinweise darauf, dass Anker-Texte von internen Links von Google als Title Tag verwendet werden.
  • Meldung von Indexierungsproblemen – Wenn Webmaster Probleme bei der Indexierung von Seiten feststellen konnten sie bislang Hilfe in entsprechenden Google Foren finden. Google hat eine Möglichkeit zum Melden von Indexierungsproblemen eingeführt, die jetzt auch außerhalb der USA zur Verfügung steht.

SEA Update

  • Conversion-Wertregeln sind jetzt in vielen Google Ads Konten aktiv. Mit diesen können Conversion-Werte anhand von Kundenattributen wie Standort, Gerät, oder Zielgruppe auf Kampagnen- oder Kontoebene angepasst werden.
  • Die Funktion “Optimierte Ausrichtung” wird nach und nach in Konten ausgerollt. Bei dieser werden neue Zielgruppensegmente, die noch nicht aktiv von der Kampagne angesprochen werden, analysiert und Anzeigen bei Nutzern mit hoher Conversion-Wahrscheinlichkeit ausgespielt. Dabei können auch Ausrichtungssignale festgelegt werden, die das Machine Learning Model beeinflussen. Im Vergleich zur klassischen Ausrichtungserweiterung werden hier Nutzer also auf Basis ihrer Conversion-Wahrscheinlichkeit angesprochen, unabhängig davon wie nahe sie den ursprünglich ausgewählten Zielgruppen stehen.
  • Die Keyword-Option Broad Match Modifier wurde Ende Juli final eingestellt. Keywords, die bereits im Konto hinterlegt waren, bleiben aktiv und funktionieren nun wie Phrase Match während neue Broad Match Modifier Keywords nicht mehr erstellt werden können.
  • Ab September 2021 testet Google ein neues Verwarnungssystem bei wiederholten Richtlinienverstößen. Während der erste Verstoß nur zu einer Warnung führt, lösen wiederholte (innerhalb von 90 Tagen) Verstöße Verwarnungen aus, die unterschiedliche Konsequenzen haben können. Die dritte und letzte Verwarnung führt zu einer Kontosperrung.

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Webanalyse Update

  • Das Google Ads Conversion Tracking kann nun auch über den Server erfolgen. Das Tracking basiert auf GA4 Tracking, welches über den Web-Container implementiert ist.
  • Das GA4-Navigationsmenü hat den neuen Bereich “Advertising” hinzubekommen. Dieser soll die Analyse der Werbeziele vereinfachen und enthält z.B. die Berichte Modellvergleich und Conversion-Pfade. In dem Umfang standen die Berichte vorher nur mit Anlegen eines Attributionsprojektes zur Verfügung. Auch dieser Bereich soll ausgebaut und um weitere Berichte und Funktionen ergänzt werden.
  • Die in GA4 verfügbaren Prognosemesswerte Abwanderungs- und Kaufwahrscheinlichkeit sowie Umsatzprognose können nun zur Zielgruppen- und Segmentbildung genutzt werden.

Conversion-Rate-Optimierung & UX Update

Es gibt viele Möglichkeiten Webseiten zu gestalten. Einige Gestalt-Möglichkeiten haben sich jedoch so etabliert, dass wir sie als Nutzer:innen unterbewusst abgespeichert und manifestiert haben, sodass sie immer wieder funktionieren, da Nutzer:innen wissen, wie sie mit diesen Elementen umzugehen haben. Zu finden sind diese häufig auf den Webseiten und Apps der großen und erfolgreichen Marken. Im Blogartikel “Laws of UX” werden einige dieser Effekte vorgestellt.

Im folgenden findest Du einen kleinen Auszug von 3 Gesetzen aus dem Artikel:

  • Das Gesetz der Prägnanz
    Stichwort: “Don’t make me think”. Wir als Menschen versuchen meist den einfachsten Weg zu wählen. Reduziere Deine Elemente und Bilder also auf das Wesentliche. Zu viele Informationen lenken ab und können Nutzer:innen überfordern.
  • Das Fitts Gesetz
    Das Gesetz beschreibt die benötigte Zeit, um schnell und direkt von einem Punkt auf ein Ziel zu zeigen. Das bedeutet, je weiter entfernt ein wichtiges Element (z.B. ein Warenkorb Button) vom Daumen liegt, um diesen zu bedienen, desto wahrscheinlicher wird es, dass Nutzer:innen davon absehen diesen zu betätigen. Deshalb findest du Buttons meist in der unteren rechten Ecke deines Smartphone-Bildschirms.
  • Der Zeigarnik- & Goal-Gradient-Effekt
    Der Zeigarnik-Effekt besagt, dass Menschen sich an unerledigte Aufgaben besser erinnern können als an erledigte Aufgaben. In Verbindung mit dem Goal-Gradient-Effekt, der ausdrückt, dass sich Menschen mehr anstrengen, desto näher sie sich ihrem Ziel befinden, ergeben sie das nächste Design-Element: Progress bars. Diese zeigen wie weit sich Nutzer:innen im Prozess befinden. Sie helfen nicht nur dabei einzuordnen, wie viel Zeit die Aufgabe in Anspruch nimmt, sondern steigern auch die Motivation den Prozess abzuschließen.

Weitere spannende Gesetze und Effekte findest Du in diesem Blogartikel.

Growth Marketing & HubSpot Update

Auch im Monat Juli gibt es wieder einige Neuigkeiten von HubSpot:

  • HubSpot hat bekannt gegeben, dass ein neuer Serverstandort in der EU verfügbar sein wird. Für Neukunden gilt dies schon ab dem 19. Juli 2021, Bestandskunden werden voraussichtlich 2022 Zugang zu den Servern zu bekommen. Das Marketing Automation Tool reagiert damit auf Kundenanforderungen, die immer wieder im Zusammenhang mit dem Thema Datenschutz auftauchen. Weitere Infos gibt es auf dieser Seite: https://www.hubspot.de/eu-data-centre
  • Neues Feature entdeckt: Im Marketing Hub gibt es die Workflows jetzt auch als Mini-Map. So kannst Du noch einfacher durch deine Workflows navigieren.

Weitere Produkt Updates, die diesen Monat angelaufen sind:

  • Default Notifikationen – Hier können Admins die Präferenzen für Notifikationen user-übergreifend konfigurieren und an verschiedene Teams und Rollen anpassen.
  • Über die App Marketplace kannst Du nun auch einige Apps wie Insightly, Campaign Monitor und Clio mit HubSpot verknüpfen und so Deine Daten synchronisieren.
  • Im CMS kannst Du durch Eingabe einer URL alle damit verknüpften Seiten mitsamt URL Slug und Meta Tags importieren. Content kann zwar zurzeit noch nicht importiert werden, aber dennoch sparst Du so Zeit beim Erstellen von Websites in HubSpot.
  • Im Marketing Hub machen Custom Events personalisiertes Marketing einfacher. Events können nun individuell konfiguriert und zum Beispiel mit Workflows verknüpft werden.
  • News gibt es auch bei den Kundenumfragen im Service Hub. Sterne Ratings, Radio Buttons, Kurzantworten und weitere Fragenformate sorgen für mehr Vielfalt in Deinen Umfragen. Noch ist die Funktion als Public Beta Version verfügbar, verspricht aber tolle Möglichkeiten, um detaillierteres Feedback zu erhalten.
  • Das reicht dir noch nicht? Weitere Hubspot Updates findest du hier: https://blog.hubspot.com/customers/the-complete-list-of-june-2021-product-updates
  • Boerse-Online.de hat eine Umfrage gestartet, in dem verschiedene Cashback- und Loyalty Partner miteinander verglichen werden. Der Test bestand aus verschiedenen Kategorien, wie Angebote, Kundenservice, Konditionen aber auch die Preis-Leistung wurde bewertet. Getestet wurden für das „Beste Bonussystem“ drei Rabattsystem-Anbieter und drei Cashbacker. In der Zufriedenheits-Kategorie lagen iGraal und Payback ganz vorne. In allen Kategorien schnitten iGraal und Deutschlandcard mit der Note „sehr gut“ ab.
  • Kein DSGVO-Schadensersatz bei unerlaubter E-Mail-Werbung. Eine neue Gerichtsentscheidung gibt es nun vom AG Hamburg-Bergedorf. Demnach hat der Empfänger einer unerlaubten E-Mail-Werbung hat keinen Anspruch auf einen Schadensersatz nach Art. 82 DSGVO, da die erlittene Beeinträchtigung nicht erheblich ist (Urt.12/2020, Az.:410dC197/20). Zum Hintergrund: Der Kläger war Anwalt und hatte eine unerlaubte E-Mail-Werbung erhalten. Gegen den Absender machte er u.a. einen Schadensersatzanspruch geltend. Das Gericht wies diesen Anspruch jedoch klar ab.

Affiliate Marketing Update

  • Der Bundesgerichtshof bestätigt: Die Marke “Black Friday” wird aus dem Register des Patentamts gelöscht. Die Werbe- und Affiliate Branche kann aufatmen: Der Bundesgerichtshof hat die Entscheidung des Bundespatentgerichts, wonach die Wortmarke „Black Friday“ für die wesentlichen Dienstleistungen des Bereichs „Werbung“ zu löschen ist, vollumfänglich bestätigt. Der Beschluss des Bundespatentgerichts ist damit rechtskräftig und die Marke wird für die betreffenden Dienstleistungen nun endlich aus dem Register des Deutschen Patent- und Markenamts gelöscht.

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Marcel Becker
Geschäftsführer