Amazon SEO: Bessere Produktrankings & mehr Sales

​​Amazon ist wohl eines der bekanntesten Beispiele für etablierte Brands und überrascht die (Online-) Handelswelt jedes Jahr mit steigenden Umsätzen weltweit.

In den Vereinigten Staaten hat Amazon schon längst alle anderen Shopping Plattformen und online Marktplätze weit überholt. 9 von 10 Konsumenten recherchieren den Preis eines Produktes vor dem Kauf auf Amazon – noch bevor sie es auf Google suchen. Und auch in Deutschland nimmt der Handelsgigant immer mehr Fahrt auf.


2021 hat Amazon auf dem deutschen Markt allein einen Umsatz von stolzen 37 Milliarden Dollar generiert.

Statista, 2022


Millionen von potenziellen Kunden und eine etablierte Plattform mit einer Infrastruktur, die den Logistikaufwand der Verkäufer auf ein Minimum reduziert – all das zieht immer mehr Händler:innen auf die Plattform. Doch damit steigt auch der Wettbewerb. Für Verkäufer:innen wird es deshalb immer wichtiger, das eigene Produkt von der Konkurrenz abzuheben und diese auf der Suchergebnisseite zu überholen.

Und dies ist auch der Punkt, an dem Amazon SEO ins Spiel kommt.

 

Was ist Amazon SEO?

Den Begriff “SEO” (engl. Abkürzung für Search Engine Optimization) wirst Du bestimmt schon im Zusammenhang mit Google gekannt haben.

Ebenso wie auf Google, geht es auch auf Amazon darum, eine Produktseite so zu optimieren, dass diese als relevant und wertvoll eingestuft wird. Nur so kann sie nämlich möglichst weit oben ranken. Als Resultat der höheren Sichtbarkeit erhoffen sich Shopbetreiber steigende Umsätze.

Zu den Optimierungsmaßnahmen der Produklistings gehören meist Keyword, Titel- und Bullet Point – Optimierungen. Worauf es da genau zu achten gilt, erfährst Du später im Artikel.


Bedeutung von Suchmaschinenoptimierung auf Amazon

Amazon ist nicht nur der führende Online-Händler, sondern gleichzeitig auch die größte Online Handelsplattform weltweit. Sie bedient die meisten Nutzer:innen, ist in Deutschland für 53 % des gesamten Online Handel-Umsatzes zuständig und generiert Jahr für Jahr Rekordumsätze. Klar, dass alle ein Stück vom Kuchen abhaben wollen.

Täglich kommen ambitionierte Händler dazu und es wird immer schwieriger, gegen die Konkurrenz anzukommen.

76 % der Einkäufe, welche auf dem Online-Marktplatz getätigt werden, beginnen in der Amazon Suchleiste. Ein gutes oder schlechtes Ranking entscheidet hier schnell über Erfolg oder Niederlage eines Amazon Handels.

Tatsache ist, dass die wenigsten Nutzer:innen ihre Produktrecherche bis in die zweite Suchergebnisseite ausweiten. Das bringt uns zu der Erkenntnis, dass es von größter Bedeutung ist, ein gutes Ranking auf der ersten Seite zu erreichen.

Darum ist es so essenziell, sich als Amazon Händler mit dem Ranking Algorithmus zu beschäftigen und diesen zu bedienen.

Denn:

Amazon SEO = Optimierte Amazon Listings = Besseres Ranking auf Amazon = höhere Sichtbarkeit = mehr Sales

Na, wenn das nicht genug Gründe sind, um sich noch heute mit der Amazon Suchmaschine zu befassen!


Google vs. Amazon SEO

Sowohl bei Google, als auch auf Amazon steht SEO für Suchmaschinenoptimierung. Beide Plattformen basieren auf Suchalgorithmen, welche das Ziel haben, für Suchanfragen der Nutzer entsprechende Ergebnisse zu präsentieren. Diese sollen im Idealfall das Bedürfnis der Suchenden erfüllen und in einer baldigen Transaktion münden.

Doch es gibt auch signifikante Unterschiede, wenn es darum geht, Produktseiten so zu optimieren, dass sie auf der Suchergebnisseite weiter oben erscheinen.

Zum einen basieren Google und Amazon auf zwei unterschiedlichen Algorithmen. Diese solltest Du unabhängig voneinander kennen und verstehen, wenn Du beide Plattformen erfolgreich meistern willst.

Amazon ist ein Marktplatz und nutzt deshalb einen Algorithmus, bei dem der Fokus auf dem Verkauf von Produkten liegt. Die Zielgruppe stellen potenzielle Käufer dar, die nach einem Produkt suchen und bereit sind, einen Kauf durchzuführen. Nutzersignale und Bestseller werden stärker berücksichtigt, denn es sollen Produkte gefördert werden, welche mit einer höheren Wahrscheinlichkeit verkauft werden.

Zwar verkauft auch Google, jedoch ist dies nicht das zentrale Thema der kostenlosen Suchmaschine. Das Ziel hier, ist es, Nutzerdaten zu sammeln. Da Amazon und Google verschiedene Ziele verfolgen, ist es naheliegend, dass auch die Suchmaschinen-Algorithmen unterschiedlich funktionieren.

Somit muss ich Dich leider enttäuschen, wenn Du bisher gedacht hast, dass Google SEO Skills auch im Amazon-Game gleichermaßen anwendbar sind.

Mein Kollege Vito hat einen ausführlicheren Artikel zum Thema “Verkaufen auf Amazon vs. Google” geschrieben. Wenn Du Dich also näher mit den beiden Kanälen im Kontext des E-Commerce auseinandersetzen möchtest, ist dieser Artikel ganz sicher etwas für Dich.

 

A10 Algorithmus

Wer mehr Sales auf Amazon generieren will, muss den Algorithmus verstehen und bedienen lernen, so viel ist klar. Denn je höher Dein Produkt auf der Suchergebnisseite für relevante Suchbegriffe erscheint, desto eher wird es geklickt und kann erworben werden.

Bevor wir in die Details gehen, solltest Du verstehen, was der Amazon Algorithmus ist und wie der er seine Rankings grundsätzlich aufbaut.

Ein Algorithmus wird von Menschen mit einem bestimmten Ziel entwickelt. Er kann manuell angepasst werden, verbessert sich jedoch auch stets mithilfe von Machine Learning selbst.

Das Ziel des Amazon Algorithmus ist es, suchenden, potenziellen Kunden das relevanteste Produkt anzubieten, welches die größte Kaufwahrscheinlichkeit mit sich bringt.

Darum wird vor dem eigentlichen Ranking zuerst die Relevanz der einzelnen Listings für einen Suchbegriff bestimmt.

Hier werden Faktoren wie Keywords und semantisch verwandte Suchbegriffe, aber auch Verkaufszahlen, Umsätze und Kundenzufriedenheit berücksichtigt. Der Fokus liegt auf dem Kundenverhalten und Metriken, die gewertet werden, sind z.B. Klicks, Käufe oder auch das Verschieben eines Artikels in den Warenkorb oder die Wunschliste.

Nach der Auswertung der Relevanz wird schlussendlich die eigentliche Reihenfolge (das Ranking) der Listings festgelegt.

 

Amazon SEO : Ranking Faktoren

Die wichtigsten Rankingfaktoren für Amazon SEO lassen sich grob in drei Gruppen unterteilen. Es sind die Sales Performance, Suchbegriffe und Account Faktoren. Diese entscheiden in Kombination darüber, wie relevant ein Listing für eine Suchanfrage ist und wo es dementsprechend im Ranking auftaucht.

Natürlich gibt es auch außerhalb dieser Faktoren Aspekte, die das Produktranking beeinflussen. Wie viele und welche genau es sind, lässt sich jedoch, wie auch beim Google Suchalgorithmus, nicht sagen.

Sales Performance

Die Verkaufs-Performance spielt tatsächlich die größte Rolle, wenn es darum geht, in den Suchergebnissen auf Amazon ganz oben zu erscheinen.

Der Algorithmus nutzt diese Metrik, um herauszufinden, wie schnell und wie gut sich ein Produkt auf Amazon verkaufen lässt. Dabei wird nicht nur gewertet, unter welchen Suchbegriffen ein Produkt geklickt wird, sondern auch zu welcher Tageszeit und ob ein Kauf stattfindet.

Hierbei geht es neben der Anzahl der Verkäufe auch um das Sales/Umsatz Verhältnis.

Der Gedanke dahinter ist naheliegend. Je mehr Umsatz Du auf Amazon mit Deinem Produkt unter einem Suchbegriff generierst, umso höher wirst Du dafür gerankt. Es entsteht also eine Win-win-Situation für beide Parteien.

Auch Nutzersignale wie die Click-Through-Rate und die Conversion-Rate werden in die Sales Performance Metrik vom A10 Algorithmus einbezogen.

Neben der Steigerung der Relevanz lohnt es sich also, auch die Nutzerfreundlichkeit und somit die CTR und die CR Deines Listings zu optimieren. So wird die Amazon SEO Strategie ganzheitlich abgerundet.

Besonders relevante Aspekte, auf die Du bei Deiner Produkt-Optimierung achten solltest, sind sogenannte Soft Faktoren.

  • Kundenzufriedenheit (Viele gute, verifizierte Kundenbewertungen, niedrige Retourenquoten)
  • Starke, für Nutzer gut erkennbare USPs
  • Produktverfügbarkeit, schnelle Lieferzeiten
  • günstige Versandkosten / Versand durch Amazon
  • angemessene Preis-Leistung
  • ein Titelbild, das den Nutzen des Produktes darstellt und heraussticht

 

Suchbegriffe

Amazon SEO steht und fällt mit den Keywords/Suchbegriffen, die Du in Dein Listing einbaust.

Bei Amazon Keywords geht es einerseits darum, Begriffe für Dein Produkt herauszufinden, die potenzielle Kunden in der Amazon Suche eingeben. Andererseits willst Du auch die Sprache des A10 Algorithmus sprechen und diesen davon überzeugen, dass Dein Produkt für bestimmte Suchbegriffe relevant ist.

Nicht zu unterschätzen ist hierbei auch die Saisonalität und Veränderung der Suchintention je nach Jahreszeit und Trends.

Keyword Recherche: Basis Deiner Amazon SEO Strategie

Zum Start solltest Du also keinesfalls die Amazon Keyword Recherche auslassen, denn die bildet das Fundament Deiner Amazon SEO Strategie. Außerdem hilft sie dir dabei, deine Zielgruppe und ihr Suchverhalten noch besser zu verstehen.

An dieser Stelle musst Du alles mitnehmen, was geht.

Als Erstes definierst Du Dein Hauptkeyword. Hierbei handelt es sich um das Wort, das Dir (und Deiner Zielgruppe) als Erstes in den Sinn kommt, um nach Deinem Produkt zu suchen. Meist handelt es sich beim Haupt KW um relativ naheliegende, gängige Begriffe (z.B. Campingstuhl).

Als nächsten Schritt findest Du alternative Wortkombinationen und Synonyme für Dein Produkt.

Frage Dich dafür, wie Nutzer:innen Dein Produkt sonst noch nennen könnten. Bei dem Beispiel Campingstuhl könnten potenzielle Kunden auch nach Faltstuhl oder Klappstuhl suchen.

Achte jedoch stets darauf, nur wirklich relevante Suchbegriffe zu verwenden, um die Nutzer-/ und Kundenzufriedenheit stets auf einem guten Niveau zu halten.

Am besten nutzt Du für die ersten Schritte Deiner Keyword-Recherche das Amazon Autosuggest. Du kannst Dich auch von anderen Shops inspirieren lassen oder Online Wörterbücher nutzen, um Synonyme zu finden.

Amazon Auto Suggest

 

Amazon SEO Tools

Sobald Du tiefer in die Keyword-Recherche eintauchst, empfiehlt es sich, zusätzlich Amazon SEO Tools zu verwenden. Diese nehmen Dir einen enormen Teil Arbeit ab und stellen gleichzeitig mehr und genauere Daten bereit. Allerdings sind die meisten Amazon SEO Tools nur eingeschränkt oder gar nicht kostenlos nutzbar. In eines von ihnen zu investieren, lohnt sich aber mit Sicherheit.

Tools, die sich super für die Amazon SEO Keyword Recherche eignen:

  • Helium 10 (kostenpflichtig)
  • Amalyze (kostenpflichtig)
  • ShopDoc (kostenpflichtig)
  • AMZScout (kostenpflichtig)
  • Amalyze Keyword Plugin (kostenlos)
  • Sistrix Amazon Keyword Tool (kostenlos eingeschränkt nutzbar)
  • Ahrefs Amazon Keyword Tool (kostenlos eingeschränkt nutzbar)
  • Keyword Tool (kostenlos eingeschränkt nutzbar)

 

Account Faktoren

Bei dem Thema Account geht es Amazon darum, herauszufinden, ob Du ein seriöser Verkäufer auf der Plattform bist. Um dies zu bewerten, werden folgende Metriken in das Ranking einbezogen. Sie werden allerdings nur wenig gewichtet, da Faktoren wie Sales Performance und Keyword Relevanz deutlich wichtiger sind.

  • Verkäuferhistorie
  • Produktportfolio
  • Nutzung von FBA
  • Verkäuferbewertungen

 

OnPage Listing Optimierung

Da wir nun wissen, welche Faktoren für den Amazon Algorithmus beim Ranking im Fokus stehen, können wir darauf aufbauen und Amazon SEO Taktiken herausarbeiten.

Im folgenden Abschnitt erkläre ich Dir, worauf es bei der Listing-Optimierung ganz genau ankommt, wenn diese oben in den Suchergebnissen ranken soll.

Titel

Auf Amazon entscheiden Keywords, neben der Sales Performance, über die Relevanz eines Listings. Darum sollte der erste Schritt der Optimierung immer sein, deinen Titel unter Betracht der wichtigsten Keywords zu verfassen.

Der Titel wird das erste sein, was Deine potenziellen Kunden im Zusammenhang mit Deinem Produkt lesen. Darum solltest Du Dich bemühen, den Titel aussagekräftig, in natürlicher Sprache und gut lesbar zu formulieren. Natürlich solltest Du die wichtigsten Keywords hier unbedingt einpflegen. So verstehen nicht nur Nutzer, sondern auch der Amazon Bot direkt, worum es sich bei Deinem Produkt handelt.

Achte also unbedingt darauf, das Keyword möglichst weit vorne in den Titel mit aufzunehmen.

Da einige Konsument:innen auch nach Marken, Modellen, Produktgrößen, Farben oder auch Designs suchen, ist es sinnvoll, diese relevanten Features in den Titel aufzunehmen.

Jedoch, darf der Produkttitel 200 Zeichen nicht überschreitet, da er sonst abgeschnitten wird.


Bullet Points

Amazon Bullet Points oder Attribute geben eine kurze Auskunft über die wichtigsten Merkmale und Verwendungszwecke des Produkts. Der Unterschied zur Produktbeschreibung ist das stichpunktartige Format, das sich dafür eignet, den Inhalt zu scannen und die wichtigsten Informationen zum Produkt zu erhalten. Keyword behalten auch in den Bullet Points ihre Relevanz und sollten unbedingt vorkommen.

Achte bei der Optimierung der Bullet Points darauf, den Nutzen des Produktes verständlich und schnell zu vermitteln, sodass Käufer bald einen Kauf tätigen.

Konzentriere Dich dabei auf die wichtigsten Attribute und den Mehrwert des Produktes. Aufgrund der Lesbarkeit solltest Du am besten pro Stichpunkt ein Attribut aufnehmen. Außerdem sind die Zeichen pro Bullet Point auf 200 limitiert. Versichere Dich also, dass alle wichtigen Informationen und Keywords untergebracht sind.

Beispiel:

Amazon Bullet Points


Hidden Keywords / allgemeine Schlüsselbegriffe

Auf Amazon hast Du als Verkäufer:in die Möglichkeit, allgemeine Schlüsselbegriffe in das Backend Deines Produktlistings einzufügen.

Diese “hidden Keywords” können Käufer nicht sehen.

Benutze für diese Meta-Ebene am besten Neben-Keywords, alternative Wortkombinationen und Keyworderweiterungen. Also alle Begriffe, die für das Produkt relevant wären, aber nicht in den Titel oder die Bullet Points passen. Zum Beispiel könntest Du für das Keyword “Campingstuhl” Begriffe wie “Faltstuhl Camping” oder “Campingstuhl faltbar” und Weitere reinschreiben.


Produktbeschreibung

Auch die Produktbeschreibung solltest Du nutzen, um potenzielle Käufer davon zu überzeugen, dass Dein Produkt ihre Bedürfnisse erfüllt und sie zum Kauf zu bewegen. Diese wird jedoch vom A10 Algorithmus als wenig wichtig erachtet als der Titel und Bullet Points. Nichtsdestotrotz dürfen relevante Schlüsselbegriffe auch hier nicht fehlen. Bleibe dabei inhaltlich nah am Produkt und verwende einzigartige Texte und kopiere nicht einfach den Produkttext anderer oder Deiner eigenen Webseite.


Produktbilder

Das Produktbild ist für Kund:innen oft genauso wichtig wie der Produkttitel. Doch nicht nur für Kunden, sondern auch für den Amazon Bot sind Bilder von großer Bedeutung. Amazon listet nämlich keine Produkte in seinen Suchergebnissen, die kein Bild enthalten.

Darum solltest Du Dich in Deiner Amazon SEO Strategie auch um aussagekräftige und ansprechende Bilder bemühen.

Biete mehrere Bilder Deines Produktes aus verschiedenen Perspektiven und ggf. in verschiedenen Farben an. Sollte es sich um ein Produkt handeln, das nicht ganz selbstverständlich zu bedienen ist, ist auch ein Foto dessen in Gebrauch sinnvoll. Wie immer, gilt auch hier: Die Qualität der Bilder soll möglichst hoch sein.

Außerdem wünscht sich Amazon einen weißen Hintergrund für das Titelbild. Bei allen weiteren Bildern, die Du für Dein Produktlisting hochlädst, kannst Du das Design selber bestimmen.

Tipp: Nutze die Möglichkeit Videos auf der Produktseite einzubauen, um einerseits die Verweildauer auf Deinem Produktlisting zu erhöhen. Andererseits kannst Du damit dem Kunden weitere Details und Merkmale zum Produkt übermitteln.


OffPage Listing Optimierung

Mit OffPage Optimierung ist im Amazon SEO Kontext, nicht wie bei Google der Backlink Aufbau zum Zwecke des Autoritätsaufbaus gemeint.

Viel mehr geht es hier um Faktoren wie Kundenbewertungen, Social Media Verknüpfungen und Affiliate Deals.

Effektive und kanalübergreifende Marketing-Maßnahmen werden auch auf Amazon entscheidend sein. Bewirbst Du Dein Produkt nämlich zusätzlich über Social Media oder nimmst am Amazon Affiliate Programm teil, werden mehr Besucher auf Dein Produktlisting gelangen. Schlussendlich resultiert dies in mehr Verkäufen.

 

Was die Optimierung der Kundenbewertungen angeht, ist Vorsicht geboten! Überoptimierung und Manipulation kann hier ebenso schädlich sein und abgestraft werden wie auf Google.

Deshalb solltest Du eher versuchen Dein Produkt zu optimieren und Kundenfragen rechtzeitig zu beantworten, sowie keine falschen Versprechen zu machen. So bleiben Deine Kunden zufrieden und hinterlassen ganz natürlich mehr positive Rezensionen.


Extra Tipp: Nutze den Anfänger Bonus

Fragst Du Dich, ob die Onpage-SEO-Bemühungen große Auswirkungen haben werden, wenn doch die Sales Performance der wichtigste Rankingfaktor ist?

Vor allem Einsteiger in das große Amazon Game lassen sich von diesem Gedanken schnell einschüchtern.

Darum hier noch ein extra Tipp für alle Newbies.

Amazon rankt neue Produkte oft derart gut, dass sie teilweise ganz oben auf der Suchergebnisseite erscheinen. So testet Amazon und gibt gleichzeitig guten Produkten, die neu auf dem Marktplatz sind, die Chance sich zu beweisen.

Um diesen Anfänger Bonus möglichst für Dich auszunutzen, solltest Du Dein Produkt in jedem Fall onpage optimieren, bevor du es listen lässt.


Fazit

Amazon ist die wichtigste Suchmaschine, wenn es um Produktsuche geht. Wenn Du also ein Produkt neben Deiner Webseite auch auf dem Online-Marktplatz erfolgreich vertreiben willst, kommst Du nicht um Amazon SEO herum. Das sollte Dich jedoch nicht davon abhalten, an erster Stelle an Deine Zielgruppe zu denken. Denn am Ende zählt das, was die potenziellen Käufer wollen. Und wenn Du sie zufriedenstellst, wird auch der Algorithmus es Dir mit besseren Amazon Rankings danken.

Die Magie jeder SEO Strategie entfaltet sich jedoch immer am besten, wenn viele relevante Aspekte optimiert werden und durch ihr Zusammenspiel Synergien entstehen. Nicht anders ist es auch im Amazon SEO. Nutze diese Erkenntnis und die Tipps aus diesem Blogbeitrag, um Dein Amazon Game auf das nächste Level zu bringen. Kontaktiere uns außerdem gerne, wenn wir Dich dabei unterstützen können.

 

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