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Google AMP wird global ausgerollt

Bereits im Februar stellte mein Kollege Jasper Googles Accelerated Mobile Pages Project (AMP) vor, das sich ein schnelleres Internet für mobile User auf die Fahne geschrieben hat. Nachdem Google bereits letzte Woche angekündigt hat, dass es nun bald soweit sein würde machen Sie jetzt ernst und rollen die AMPs international nach und nach in den Suchergebnissen aus.

Was war AMP noch gleich?

Hinter dem Kürzel AMP versteckt sich Googles Open-Source-Initiative namens Accelerated Mobile Pages Project. Ziel des Projektes ist es Publishern das passende Werkzeug an die Hand zu geben, die Ladezeiten mobiler Webseiten um bis zu 85 % zu reduzieren und somit das herrschende Ökosystem für mobilen Content für alle Beteiligten zu optimieren.

AMP Result

Die Vorteile für den User

Die Vorteile für den User liegen auf der Hand: ein schnellerer Seitenaufbau und reduzierte Ladezeiten auf mobilen Endgeräten. Das dem AMP zugrundeliegende Content Delivery Modell ermöglicht es durch Ausgelagertes Caching eine bis zu 85 % Beschleunigung der zugrundeliegenden Seiten im Vergleich zur „herkömmlichen“ HTML-Version.

Der User findet schneller wonach er sucht und spart auch noch Bandbreite dabei. Optimierte Seiten werden durch ein kleines, graues AMP-Symbol gekennzeichnet und genießen somit auch noch eine optische Hervorhebung, die sich zukünftig auch auf die CTR auswirken könnte.

Was bedeutet das für Website Publisher

Mit dem offiziellen, internationalen Ausrollen des Projektes werden dem mobilen User in Zukunft standardmäßig die AMP-optimierte Version von Webseiten (soweit vorhanden) in den Suchergebnissen angezeigt.

Auch wenn Google versichert, dass das Verwenden von AMP allein keinen „Ranking Boost“ für die Seite mit sich bringt, ist dennoch davon auszugehen, dass aufgrund der zu erwarteten positiven Besuchersignale, das Nutzen von AMP auf lange Sicht einen positiven Effekt auf die mobilen Suchergebnisse haben wird.

Ich würde AMP also schon als indirekten Ranking-Faktor betrachten. Wie stark dieser Faktor ausgeprägt sein wird, sehen wir dann in einigen Wochen.

Jedoch kann man eines schon jetzt mit Sicherheit sagen: für Publisher deren Zielgruppe hauptsächlich aus mobilen Usern besteht, führt über kurz oder lang kein Weg an AMP vorbei. Wirft man einen Blick auf die Liste der teilnehmenden Seiten, so findet man jetzt bereits Größen wie die Zeit, die FAZ und die Süddeutsche Zeitung darauf. Interessant wird es sein zu sehen, wie sich die Adaption von AMP für die letztgenannten Seiten in den Suchergebnissen auswirkt.

Jonnie ist Consultant Online Marketing bei morefire.
Das Leben offline findet er aber auch ganz dufte. Neben Musik und Sport begeistert er sich für analoge Illustration, Ramen Suppen und Japan. Asiatische Küche ist voll sein Ding. Im Winter geht’s mit dem Rucksack in ferne Länder und im Sommer treibt er sich auf hiesigen Festivals rum.

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