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SEO-Sunday: Meta Tags – Aber richtig

Über die als Meta-Tags bezeichneten Header-Informationen von Websites wird viel gestritten und infolgedessen viel behauptet. Während Sie noch vor wenigen Jahren als das Schweizer Taschenmesser jedes Suchmaschinenoptimiers galten, kann man heute dazu nur folgendes sagen: Sie stellen das i-Tüpfelchen einer optimierten Seite dar. Vernünftig eingesetzt sind sie durchaus hilfreich. Überfrachtet man sie, haben sie bestenfalls gar keine Auswirkung.

Im folgenden gebe ich einen kleinen Überblick über den korrekten Einsatz dieser Headerinformationen. Zum Verständnis: Als Meta-Tag wird in diesem Beitrag alles betrachtet, dass im Seitenheader, also zwischen <head> und </head> steht. Dabei wird nur auf wichtige Tags eingegangen.

King of Meta – Das Title Tag

Einer der wichtigsten Faktoren der Suchmaschinenoptimierung ist die korrekte Auszeichnung des Seitentitels. Dieses bildet mit den im Seitentext verwendeten überschriften eine semantische Einheit. D.h. die Angaben zwischen <title> und </title> sollten zumindest mit den Angaben zwischen <h1> und </h1> in Zusammenhang stehen.

Das Title Tag ist der wichtigste Keyword-Träger der Website und sollte mit genau den Keywords bestückt sein zu denen die Seite ranken soll. Im Idealfall stehen dabei wichtige Keywords vorne. Der Seitentitel sollte aus einem natürlichsprachlichen Satz bestehen, schließlich soll der Nutzer ihn auch anklicken, wenn er in den Suchergebnissen erscheint. Die von einigen Suchmaschinenoptimierern empfohlene Variante einer aneinanderreihung von Keywords im Title kann vor diesem Gesichtspunkt nicht als sinnvoll angesehen werden.

Wollen Sie einen Seite auf das Keyword „Teppichmuster“ optimieren, sieht ihr Titel im Idealfall wie folgt aus:

„Teppichmuster – Eine Auswahl zahreicher Teppiche unterschiedlicher Musterung“

Achten Sie innerhalb Ihrer gesamten Website darauf, dass sich Title-Tags nicht wiederholen. Auch die häufige Schreibweise: „domainname.de – Seitentitel“ ist eher als Suboptimal anzusehen. Falls Sie Wert auf die Nennung Ihrer Internetadresse legen, stellen Sie diese lieber hinten an.

Aufmerksamkeit erregen – Das Meta Tag Description

Falls Sie zu der Art Mensch gehören, die schon immer der Ansicht waren, dass die Zusammenfassung einzelner Suchergebnisse durch zusammenhanglose Zitate ihrer Suche nicht gerecht wird, finden Sie hier abhilfe.

Die Meta-Description wird dem Suchenden immer dann unter dem Seitentitel angezeigt, wenn Sie der Suchmaschine als sinnvoll erscheint. D.h. auch hier gilt wieder, dass eine gewisse semantische Relevanz gewährleistet sein sollte. Ist dies nicht der Fall wird die Description zumindest von Google ignoriert.

Die Meta-Description sollte nicht weniger als 90 und nicht mehr als 180 Zeichen enthalten. Je ausführlicher Sie diesen Text gestalten um so „größer“ und dadurch auffälliger wird das auf Ihre Weseite verweisende Suchergebnis.

Die Korrekte Syntax lautet: <meta name=“description“ content=“ich bin eine schöne musterdescription“/>

Noch ein bisschen Zusammenhang – Meta Tag Keywords

Für Google kaum noch relevant, aber dennoch unschädlich ist die Auszeichnung der Keywords mittels <meta name=“keywords“ content=“keyword1, keyword2, keyword3….“/>

Hier gilt: beschränken Sie sich auf wirklich wichtige Keywords zur Seite, damit Ihnen dies nicht als Spamming ausgelegt wird. 3-5 Keywords reichen in der Regel aus. Auf der Startseite sollten Sie 10 Keywords nicht überschreiten.

Immer schön auf die Zeit achten – Meta Tag Date

Die Auszeichnung eines Veröffentlichungs- bzw. Aktualisierungsdatums sollte eigentlich zum guten Ton einer jeden veröffentlichung gehören. Damit helfen Sie den Suchmaschinen aktuelle Informationen durch ein besseres Ranking zu  honorieren. Die Korrekte Syntax lautet: <meta name=“date“ content=“2009-11-01″/>

Und die Robots?

Das Tag zum Index-Verhalten einer Suchmaschine beeinfluss man wie folgt: <meta name=“robots“ content=“index, follow, NOODP“ /> Eigentlich hat es kaum eine Relevanz. Außer es ist nicht gewünscht die Seite vollständig zu Indexieren. Eine Besondere Stellung kommt der Angape NOODP zu. Diese Veranlasst die Suchmaschine dazu, unsere Description zu verwenden, falls die Website im OpenDirectoryProjekt gelistet ist. Sonst kommt es vor, dass die Beschreibung aus eben diesem Projekt verwendet wird.

Im wesentlichen war es das schon. Es gibt noch eine ganze Menge optional verwendbarer Meta-Tags. Die Meisten davon spielen für die direkte Suchmaschinenoptimierung allerdings keine Rolle. Dennoch kann es lohnen diese zu verwenden. Denn zum einen besteht die Welt nicht nur aus Google und zum anderen gibt es auch noch andere Einsatzgebiete für Meta-Tags. Beispielsweise werden diese von SocialBookmarking-Services oder anderen Spezial-Bots gelesen.

Einen ausführlichen Überblick über Meta-Tags gibt es bei SELFHTML.

<meta http-equiv="content-type" content="text/html; charset=ISO-8859-1">

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11 Kommentare

Uli schrieb am 2. November, 2009 @ 12:51

Kleiner Flüchtigkeitsfehler ist dir da unterlaufen, beim Meta Tag Date muss es natürlich heißen und nicht description. Aber sonst schöne Zusammenfassung!

Jakob Zogalla schrieb am 2. November, 2009 @ 17:23

Wo er Recht hat, hat er recht. Besten dank für den Hinweis. Ist korrigiert.

Eric schrieb am 2. November, 2009 @ 17:58

Laut Mario Fischer in Website Boosting 2.0 sollen Keywords ohne Komma genannt werden, da so eine höhere Kombinationsmöglichkeit der Begriffe entsteht. Vergessen sollten auch nicht Geo-Tags und Base-Tags.

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