HubSpot Landing Page: Baukasten oder eigenes Template?

Über alle Branchen hinweg liegt die durchschnittliche Rate für Landing Page Conversions bei 9,7%. Landing Pages als Zielseiten für Deine Ads einzusetzen ist also eine richtig gute Idee. Es gibt mehrere Möglichkeiten, Landing Pages zu erstellen. Welche Variante davon die richtige für Dich ist, erfährst Du jetzt.

 

Inhaltsverzeichnis

  1. Was sind Landing Pages und warum solltest Du sie einsetzen?
  2. Welche Möglichkeiten gibt es, Landing Pages zu erstellen?
    1. Welche Möglichkeiten gibt es bei HubSpot?
  3. Landing Page Builder: Nur ein Baukasten für Anfänger?
    1. Vorteile des HubSpot Landing Page Designers
    2. Nachteile eines Landing Page Builders
  4. Eigenes Template im CMS: Lohnt sich das?
    1. Vorteile eines eigenen Landing Page Templates
    2. Nachteile eines eigenen Landing Page Templates
  5. Welche Variante ist die richtige für Dich?
  6. Fazit

Was sind Landing Pages und warum solltest Du sie einsetzen?

Damit wir uns nicht falsch verstehen, möchte ich den Begriff Landing Page für diesen Artikel noch einmal genauer definieren. Denn je nach Kontext kann der Begriff andere Bedeutungen haben.

Im weitesten Sinne ist eine Landing Page natürlich jede Seite, auf der Nutzer:innen landen – egal, woher sie kommen. Ich möchte allerdings über Landing Pages im engeren Sinne sprechen – nämlich Seiten, die einem spezifischen Ziel dienen. Ein gutes Beispiel dafür ist ein Onepager, der als Zielseite für dazu passende Google Ads verwendet wird.

Wie oben bereits erwähnt, können diese Art Landing Pages enorm hohe Conversion Rates erreichen. Das liegt daran, dass eine perfekte Abstimmung auf Ads und Suchanfragen von Nutzer:innen, sowie deren Status auf der User Journey zum passenden Zeitpunkt den passenden Content garantieren.

Eine Untersuchung von HubSpot hat übrigens ergeben, dass mehr Landing Pages auch mehr Leads bedeuten können. Unternehmen mit 10-12 Landing Pages konnten hier die Anzahl der Leads um 55% erhöhen.

 


 

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Welche Möglichkeiten gibt es, Landing Pages zu erstellen?

Idealerweise werden Landing Pages genau auf Ihr Ziel abgestimmt. Ein solches Ziel kann der Kauf eines Produktes sein, oder das Ausfüllen eines Formulars. Die Landing Page sollte dann nicht von der Erreichung dieses Ziels – der Conversion – ablenken. Jeglicher Content, der Nutzer:innen also vom Weg abkommen lässt, sollte vermieden werden. Dazu können auch Links gehören, die von der Landing Page wegleiten – auch die Navigation einer Seite kann so ein ablenkender Content sein.

Du liest schon heraus: Landing Pages benötigen oft ein individuelles, von der Webseite losgelöstes Konzept. Dies kann dann auch Einfluss auf Design und Funktionen haben. Oft arbeiten Unternehmen daher mit spezifischen Landing Page Templates. Diese sind zwar dem Corporate Design angepasst, unterscheiden sich aber im Aufbau und den Funktionen von der regulären Webseite. So sind sie flexibler und können auf die unterschiedlichsten Ziele ausgerichtet werden.

 

Solche eigenständigen Landing Pages können auf verschiedene Arten erstellt werden. Die drei gängigsten Praktiken sind:

  1. Eigene Landing Page Templates in einem CMS
  2. Landing-Page-Baukästen (oder Landing Page Builder) mit Vorlagen-Templates und
  3. Hard coded Landing Pages, die Du fertig einfach auf den Server hochlädst
In der Regel werden Landing Pages mit einem Baukasten, in einem CMS oder hardcoded programmiert
In der Regel werden Landing Pages mit einem Baukasten, in einem CMS oder hardcoded programmiert

Da hartcodierte Seiten jedoch für das weitere Bearbeiten immer Entwicklerwissen benötigen, sind sie zwar eine günstige, aber nicht allzu praktische Variante. Daher konzentriere ich mich heute auf eigene Templates und Landing Page Builder. Denn beide Varianten haben, je nach Zielen und Voraussetzungen, ihre Vor- und Nachteile.

 

Welche Möglichkeiten gibt es bei HubSpot?

Im Falle von HubSpot gibt es gleich zwei Möglichkeiten, Landing Pages zu erstellen. Den Baukasten “Landing Page Designer” und die Erstellung von eigenen Templates im HubSpot CMS. Diese lassen sich besonders gut in ihren Vor- und Nachteilen vergleichen. Aber natürlich gelten die meisten meiner folgenden Hinweise auch für jedes andere CMS oder jeden anderen Landing Page Builder.

Und eins schonmal vorweg: Es gibt keine bessere Variante. Es gibt nur die bessere Variante für Dich. Denn je nachdem, was Du vorhast, ist eine der beiden auf jeden Fall die richtige Wahl.

 

Landing Page Builder: Nur ein Baukasten für Anfänger?

Der HubSpot Landing Page Designer ist ein sehr intuitiver Landing Page Builder mit vielen Funktionen. In der Basisvariante ist er sogar kostenlos. Damit ist er ein prima Baukasten für alle, die ihre ersten Landing-Page-Versuche starten möchten. Aber auch langfristig kann der Landing Page Designer das Tool der Wahl darstellen. Mit ihm lassen sich besonders günstig und einfach Landing Pages erstellen.

Vorteile des HubSpot Landing Page Designers

1. Intuitiv & kein Programmierwissen notwendig

Der Landing Page Builder hat einen Drag & Drop Editor. Damit lässt er sich kinderleicht auch ohne Programmierwissen bedienen.

 

2. Vorgefertigte Templates

Es gibt im HubSpot Marketplace zahlreiche, wunderschöne Templates. Diese können in der Regel noch auf Farben, Schriftarten und andere Elemente Deines Corporate Designs angepasst werden. So kommt Deine Landing Page am Ende schon recht nah an Deine Markenoptik heran. Aber Achtung: Die meisten Templates sind nicht kostenfrei.

Die fertigen Templates kannst Du durch kleine Anpassungen Deinem CD näher bringen (Quelle)

 

3. Basis Auswahl möglicher Elemente

Im Editor des Landing Page Designers gibt es eine solide Basis-Auswahl an möglichen Elementen für Deine Landing Page. Wenn Du einen versierten Entwickler hast, kann dieser natürlich auch beim Fine-tuning oder Ergänzen fehlender Elemente helfen.


4. Für verschiedene Screens optimiert

Die Templates im Landing Page Designer sind in der Regel für die gängigen Screens optimiert. Je nach Verwendungsziel Deiner Landing Page solltest Du aber besonders darauf achten, ob bspw. das mobile Design bei Deinem gewählten Template im Vordergrund steht. Denn wenn das nicht der Fall ist, Du aber mobil damit durchstarten willst, solltest Du die Auswahl noch einmal überdenken.


5. Personalisierte Inhalte möglich

Alle HubSpot Landing Pages können durch Daten aus Deinem HubSpot CRM mit personalisierbaren Elementen versehen werden.


6. Hosting & Analytics

Das Hosting Deiner Landing Pages und eine umfangreiche Analytics-Funktion sind bei HubSpot inklusive.


7. Basisversion kostenfrei

Unschlagbares Argument: In der Basisvariante ist der Landing Page Designer von HubSpot kostenlos.

 

Nachteile eines Landing Page Builders

1. Nur begrenzt kostenfrei

Die Basisvariante des Landing Page Designers ist nur begrenzt kostenfrei, bspw. kannst Du nur 20 Seiten erstellen, wenn Du mehr willst, musst Du upgraden. Auch die besonders schönen Templates kosten in der Regel Geld.

 

2. Fehlende Flexibilität

Mit fertigen Templates hast Du immer nur eingeschränkte Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung von Optik und Funktionalität Deiner Landing Pages. Wenn Du also besonders nah an Dein Corporate Design herankommen willst oder komplexe Funktionalitäten brauchst, ist ein fertiges Template vermutlich zu starr. Zudem ist auch eine tiefgehende Conversion Rate Optimierung mit fertigen Landing Page Templates in der Regel eher schwierig. Außer, Du hast einen fähigen Entwickler, der alles anpassen kann. Aber wenn Du den hast: Warum dann kein eigenes Template? 😉

 

3. Verwechslungsgefahr

Du hast keine Kontrolle, wer, außer Dir, fertige Templates von HubSpot oder aus dem Marketplace einsetzt. Und selbst wenn Du sie anpasst, bleibt eine gewisse Ähnlichkeit immer bestehen. Dadurch läufst Du Gefahr, anhand Deiner Landing Pages mit anderen Unternehmen verwechselt zu werden.

 

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Eigenes Template im CMS: Lohnt sich das?

Ein selbstgebautes Template bringt im ersten Schritt natürlich erst mal eins mit: Aufwand und Kosten. ABER: Dafür hast Du maximale Freiheit, was Optik, Funktionen und Inhalte Deiner Landing Pages betrifft. Nach der ersten Erstellung kannst Du ein eigenes Template natürlich genauso für alle möglichen Seiten adaptieren, wie ein gekauftes und bist dann genauso schnell, aber flexibler.

Vorteile eines eigenen Landing Page Templates

1. Content Management System

Egal welches CMS Du wählst, Dein Landing Page Template wird im Anschluss durch irgendeine Art Editor auch ohne Entwicklerwissen editierbar sein. Im Falle von HubSpot ist das der gleiche Drag & Drop Editor wie beim Landing Page Designer – einfach super intuitiv und kinderleicht zu bedienen. 


2. Passgenaue Optik & Funktionalität

Bei einem eigenen Template hast Du maximale Flexibilität für Design, Funktionen und Content. So kannst Du Deine Landing Pages, wenn Du möchtest, komplett nach Deinen Corporate-Design-Vorgaben gestalten und auch sehr komplexe Elemente und Funktionen einbauen.


3. Keine Grenzen bei möglichen Elementen

Dein individuelles Template muss sich natürlich auch nicht nach dem Elemente-Katalog eines Baukastens richten. Hier sind keine Grenzen gesetzt.


4. Für die richtigen Screens optimiert

Eigene Templates können von vornherein auf die Screens optimiert werden, auf die Ziele und Kampagnen später ausgelegt sein werden.


5. Einfache Integration von externem Code 

Externer Code, z.B. fremde Formulare oder Konfiguratoren, lassen sich besser optisch und funktional in ein eigenes Landing Page Template einbauen.


6. Personalisierte Inhalte möglich

Dein individuelles Template kann mit den Daten aus Deinem CRM personalisierte Inhalte enthalten.


7. Hosting & Analytics

Das Hosting Deiner Landing Pages und eine umfangreiche Analytics-Funktion sind bei HubSpot inklusive.

 

8. Templates übertragen

Mit dem HubSpot CMS kannst Du Deine Templates beliebig zwischen unterschiedlichen HubSpot-Konten übertragen. Das kann wichtig sein, wenn Du bspw. verschiedene Konten für Deine Brands nutzt, Du das Template aber übergreifend verwenden möchtest.


9. So viele Seiten, wie Du willst

Mit dem HubSpot CMS kannst Du so viele Landing Pages erstellen, wie Du willst. Theoretisch kannst Du sogar sehr langfristig denken: Starte mit einem Basis-Setup für eine Art von Landing Page und baue sukzessiv nach Bedarf die eigene Library auf, indem Du Module und Seitentypen ergänzt. So kannst Du Dir, wenn Du willst, auch eine komplette Webseite mit einem nachhaltigen und händelbaren System zusammenbasteln.

 

Nachteile eines eigenen Landing Page Templates

1. Kosten

Die Kosten für ein individuelles Template sind vor allem im 1. Schritt – der Erstellung der Landing Page (Konzept, Design, Programmierung) – im Vergleich zu einem Baukasten relativ hoch. Zudem kommen mit den meisten Content Management Systemen auch laufende Kosten auf Dich zu. Wenn Deine Landing Page allerdings wirklich großartig performen soll, lohnt sich das.

 

Welche Variante ist die richtige für Dich?

Wie Du siehst, haben beide Varianten der Landing-Page-Erstellung bei HubSpot ihre Vor- und Nachteile. Hier eine kurze Übersicht, in welchen Fällen, sich welche Variante besser eignet:

Landingpage Baukasten Eigenes Template
Einfache Produkte / Services Komplexe Produkte / Services
Erste LP Versuche Viele LPs benötigt
Kein (HubSpot) CMS (HubSpot) CMS vorhanden
Geringes Budget  Hohe Conversion-Ziele
Kein eigenes / festes Corporate Design Sehr striktes Corporate Design

 

Fazit

Egal was Du wählst…

Das Wichtigste ist, dass Du überhaupt Landing Pages einsetzt, um Deine Conversion-Ziele zu erreichen. Erstelle Deine Landing Pages immer mit Blick auf Deine Zielgruppe und eine einfache und zielführende Usability. Verbessere die Performance Deiner Landing Pages durch kontinuierliches A/B Testing.

Kristin Kiel

Geschrieben von

Kristin ist Projektmanagerin für Conversion Rate‑Optimierung & UX bei morefire. Spannende und intuitive User Experiences lassen ihr Herz höher schlagen. Wenn sie gerade nicht im Web herum surft, geht sie am liebsten wandern oder bingt Serien.

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