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Was ist Suchmaschinenoptimierung? Was ist SEO?

Suchmaschinenoptimierung, auch SEO (englisch Search Engine Optimization) genannt, bezeichnet einen Teil des Online Marketing Mixes, der sich in erster Linie mit der Auffindbarkeit von Seiten über die organische Suche in den verschiedenen Suchmaschinen, wie Google, Bing, Yandex und vielen mehr beschäftigt. Dabei geht es darum, die eigenen URLs, also den eigenen Content, in den Suchmaschinenergebnissen (SERPs) auf den prominenten Positionen Position 1-3 (bzw. 1-10) erscheinen zu lassen.Um diese Top-Positionen zu erreichen, gibt es viele verschiedene Hebel, die wir betätigen können, wie zum Beispiel technische und inhaltliche Optimierungen der bestehenden Seiten!

 

3 Gründe, warum Suchmaschinenoptimierung so wichtig ist

Suchmaschinen und insbesondere Google sind das Tor zum Internet. Viele Anwender haben Google als Startseite ihres Browser eingerichtet und fast alle Online-Sitzungen beginnen mit einer Suchanfrage über Goolge, Bing usw. Für Webseitenbetreiber bedeutet das: Selbst die beste Webseite mit den nützlichsten Inhalten verschenkt Potential, wenn diese nicht über Google auffindbar ist. Für gewerbliche Anbieter hängt der Geschäftserfolg entscheidend von der Platzierung in den organischen Suchergebnissen ab – je weiter vorne, desto besser, aber auf jeden Fall auf der ersten Seite. Denn wie heißt es doch so treffend: Der beste Platz, eine Leiche zu verstecken, ist die Seite 2 der Google-Suchergebnisse. Im Folgenden möchte ich Dir deshalb 3 Gründe nennen, warum auch für Dein Unternehmen SEO goldwert sein kann!

  1. Die Anzahl der Nutzer, die neu auf Deine Webseite kommen, ist vor allem durch die organischen neuen Nutzer bedingt. Das heißt, dass Google, Bing und andere Suchmaschinen für viele Unternehmen und Webseiten der wichtigste Kanal zur Gewinnung neuer Nutzer ist. Der Vorteil: Diese Positionen und Neukunden kosten Dich kein Werbegeld, anders als bezahlte Platzierungen über verschiedene Advertising Möglichkeiten.
  2. Du hast über starke Positionierungen in den verschiedenen Suchmaschinenergebnissen (SERPs) die Möglichkeit, Deine potentiellen Nutzer und Kunden gerade in der ersten Phase der Customer Journey (SEE-Phase), abzuholen und auf deine Seite zu locken. Dafür benötigst Du natürlich die richtigen Inhalte, damit deine Seite für die Nutzer die relevantesten Inhalte darstellt.
  3. Die Nutzer, die über die organische Suche der Suchmaschinen auf Deine Webseite kommen (bzw. kommen können) haben oft ein sehr motiviertes Interesse daran, auf Deiner Webseite ihr Ziel umzusetzen, denn schließlich haben die Nutzer einen bestimmten, gezielten Suchbegriff eingegeben und sich dann für Deine Webseite entschieden. Dabei ist es egal, ob die Nutzer über informationelle oder transaktionale Suchanfragen auf Deine Webseite kommen, in beiden Fällen haben die Nutzer ein begründetes Interesse und Ziel, dass Du mit Deinen Inhalte im besten Fall befriedigen sollten!

Was ist der Unterschied zwischen SEO, SEA und SEM?

Was ist SEM?

SEO, SEA und SEM sind drei Akronyme, die im digitalen Marketing verwendet werden. Im folgenden sollen diese drei Akronyme erklärt werden. Beginnen wir  zunächst mit SEM.

SEM steht für Search Engine Marketing (Suchmaschinenmarketing) und umfasst alle Marketingaktivitäten, deren Zweck es ist, ein Unternehmen oder eine Organisation in den Ergebnisseiten von Suchmaschinen (SERPs) sichtbarer zu machen. 

SEM ist in zwei Zweige unterteilt: SEA (Search Engine Advertising) und SEO (Search Engine Optimization). 

Manchmal wird der Begriff “SEM” als Synonym für “SEA” verwendet, wobei SEO außer Acht gelassen wird. 

Aus unserer Sicht gibt es keinen Grund dafür, SEO vom SEM auszuschließen. Es stimmt zwar, dass SEA und SEO unterschiedlich funktionieren, aber ihr Zweck ist im Grunde derselbe: ein Unternehmen oder eine Organisation in den SERPs (Search Engine Result Pages) sichtbarer zu machen und Internetnutzer auf die Website einer Organisation bzw. eines Unternehmens zu locken.

Was ist der Unterschied zwischen SEO und SEA?

SEA steht für Search Engine Advertising und befasst sich mit bezahlten Anzeigen, die auf SERPs angezeigt werden. Im Falle von Google werden bezahlte Anzeigen oben und unten in den SERPs eingeblendet, wobei der Begriff „Anzeige“ zur Unterscheidung von den anderen Suchergebnissen verwendet wird:

SEA-Anzeigen - morefire

 

Bezahlte Anzeigen werden normalerweise nacheinander angezeigt, obwohl sie auch nebeneinander angezeigt werden können, wie im untenstehenden Beispiel:

SEA-Anzeigen - morefire

Bezahlte Anzeigen in SERPs werden über eine Werbeplattform geschaltet. Im Falle von Google werden die Anzeigen mit der Plattform Google Ads erstellt.

Der Prozess der Erstellung einer bezahlten Anzeige ist recht einfach. Zunächst wählt der Werbetreibende ein Keyword aus. Dieses Keyword löst die Anzeige aus, wenn es mit der vom Nutzer eingegebenen Suchanfrage übereinstimmt oder in enger Beziehung dazu steht. Anschließend erstellt der Werbetreibende einen Anzeigentext und wählt eine Zielseite aus. Schließlich wählt der Werbetreibende ein Budget für seine Anzeigen und ein Gebot, das den maximalen Geldbetrag darstellt, den er bereit ist, für einen Klick zu zahlen. Der Werbetreibende zahlt nur, wenn ein Benutzer auf eine Anzeige klickt, nicht, wenn die Anzeige einem Benutzer nur angezeigt wird.

Der Prozess der Auslieferung bezahlter Anzeigen an einen Benutzer ist ebenso simpel. Jedes Mal, wenn ein Benutzer eine Suchanfrage eingibt, findet eine Auktion statt, bei der entschieden wird, welche bezahlte Anzeige an erster Stelle steht, welche an zweiter Stelle und so weiter. Die Position der bezahlten Anzeigen wird durch eine Reihe von Faktoren bestimmt, darunter ihr Gebot und die Qualität des Anzeigentextes und der Zielseite.

SEO hingegen steht für Search Engine Optimization (Suchmaschinenoptimierung) und umfasst alle Marketingaktivitäten, deren Ziel es ist, die Position einer Website oder Webseite in den organischen Suchergebnissen zu verbessern. Organische Suchergebnisse sind Ergebnisse, die in SERPS angezeigt werden und nicht als „Anzeige“ gekennzeichnet sind. Hier ist ein Beispiel von Google:

 

SERPs-SEO und SEA_morefire

Ob eine Website in den organischen Suchergebnissen einen hohen oder niedrigen Rang einnimmt, hängt ebenfalls von einer Reihe von Faktoren ab, die traditionell als „Ranking-Faktoren“ bezeichnet werden. Obwohl Suchmaschinen die Faktoren, die von ihren Algorithmen für das Ranking von Webseiten verwendet werden, nicht öffentlich bekannt geben, sind einige mittlerweile bekannt.

Dazu gehören:

  • Qualität und Nutzen der Inhalte. Je wertvoller der Inhalt für die Internetnutzer ist, desto höher sind die Chancen, auf den ersten organischen Suchpositionen zu erscheinen..
  • Geschwindigkeit der Website. Eine schnelle Website hat eine höhere Wahrscheinlichkeit, auf den ersten organischen Suchpositionen zu erscheinen, als eine langsame Website.
  • Website-Architektur und Benutzerfreundlichkeit. Websites mit einer einfachen Architektur, die leicht zu navigieren und zu benutzen sind, werden wahrscheinlich bessere Ergebnisse erzielen als Websites, deren Architektur und Benutzerfreundlichkeit nicht benutzerfreundlich ist.
  • Relevanz von Keywords. Websites, deren Inhalt Keywords enthält, nach denen Internetnutzer suchen, haben eine höhere Chance, an die Spitze zu gelangen, als Websites, die die von den Nutzern in Suchmaschinen eingegebenen Begriffe völlig ignorieren.
  • Backlinks. Eine Website, auf die von anderen seriösen Websites aus verlinkt wird, erhält mit größerer Wahrscheinlichkeit eine bessere organische Position als eine Website, auf der es keine Links gibt, die auf sich selbst verweisen.

Im Gegensatz zu bezahlten Anzeigen bezahlen Website-Inhaber Suchmaschinen nicht, wenn ein Benutzer auf ein organisches Suchergebnis klickt. Daher ist es üblich, SEO- oder Online-Suchergebnisse mit kostenlosem Online-Traffic zu assoziieren.

Die Ziele von Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Das Hauptziel von SEO ist es, sehr einfach gesagt, in den organischen Suchergebnissen der verschiedenen Suchmaschinen in den Top Rankingpositionen platziert zu sein. Gehen wir einmal mehr ins Detail: Suchmaschinenoptimierung (SEO) verfolgt vor allem das Ziel, bei für den Nutzer relevanten Suchbegriffen mit den entsprechenden relevanten Seiten auf den höchsten Rankingpositionen in Suchmaschinen wie Google, Bing, Yahoo oder Yandex vertreten zu sein.

Dabei solltest Du darauf achten, dass die Darstellung des in den Suchmaschinen erscheinenden Suchergebnisses (Snippets), die Nutzer zu einem Klick auf Dein Ergebnis, also Deine Webseite, motivieren soll. Das Ziel hierbei ist es, die Erwartung des Nutzers hinsichtlich inhaltlicher Übereinstimmung zwischen der jeweiligen Query (des Suchbegriffs), Deines Snippets und dem Inhalt der Webseite zu erfüllen, sodass der Nutzer auch auf Deiner Webseite bleibt und nicht direkt auf die SERP-Seite zurückspringt.

Das übergeordnete Ziel der Suchmaschinenoptimierung ist es also, mehr Besucher über die organische Suche von Google und Co. auf die jeweilige Webseite zu bringen, also quasi die Ergebnisse in den SERPs (Search Engine Result Pages) durch verschiedene Maßnahmen so zu gestalten, dass die eigene Webseite ganz oben steht und die beste CTR (Click Through Rate) hat. Um dieses Ziel zu erreichen, sollte zunächst der Status quo der KPIs ermittelt werden, um diese dann über gezielte SEO-Maßnahmen zu verbessern.

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Die verschiedenen Bereiche der Suchmaschinenoptimierung

SEO ist facettenreich – so wie alle Disziplinen des Online Marketings. Deswegen ist es auch mit einer allgemeinen Erklärung nicht getan, denn das große Ganze kann in verschiedene SEO-Teilbereiche gegliedert werden. Diese Bereiche können zwar für sich stehen und optimiert werden, letztendlich ist es jedoch wichtig, alle Bereiche im Blick zu haben, um ganzheitliche Maßnahmen umsetzen zu können. 

Wenn Du selbst SEO bist oder Dich etwas mehr damit beschäftigst, dann hast Du bestimmt schon von Onpage-SEO und Offpage-SEO gehört. Das sind die zwei größeren Bereiche, denen alle Optimierungen untergeordnet werden können. Die Namen lassen wenig Platz für Interpretationen:

  • Onpage-Optimierungen: alle Maßnahmen, die die Seite selbst betreffen, also alles was sich auf der Seite abspielt
  • Offpage-Optimierungen: Maßnahmen außerhalb der Seite, die sich mit der Popularität einer Webseite befassen 

Während sich Offpage-SEO zur Steigerung der Popularität einer Webseite dem Linkbuilding bedient, also dem Aufbau von qualitativ hochwertigen Backlinks (externe Links, die auf die Webseite verweisen), ist Onpage-SEO ein sehr breites Feld und lässt sich nochmals in inhaltliche und technische Optimierungen unterteilen.

Inhaltlich befasst Du Dich als SEO sowohl mit den Inhalten der Seiten selbst, deren Überschriftenstruktur und Optimierungen auf Textbasis, als auch mit Meta Daten (Title Tag & Meta Description), allgemeiner Seitenarchitektur, Verwendung von Medien wie Bildern und Videos (Bilder-SEO), interner Verlinkung und lokalem SEO für Unternehmen, die ihren Onlineauftritt für bestimmte Standorte verbessern wollen.

Aus technischer Sicht steht bei den Optimierungen oft das Nutzererlebnis, die sogenannte User Experience im Fokus. So befasst sich der technische Teil mit der Optimierung der Ladegeschwindigkeit (Page-Speed), der Optimierungen für mobile Endgeräte und dem effizienten Crawling und Indexing Deiner Seiten durch die Suchmaschinen-Crawler, damit auch all das im Index landet, was dort landen soll.

Technisches SEO umfasst daneben auch Themen wie die Auszeichnung strukturierter Daten mit schema.org und die Internationalisierung mit Hilfe des Hreflang-Attributs. Teil der Onpage-Optimierungen sind auch Optimierungen im Bereich der Sprachsuche (Voice Search SEO), die sowohl inhaltliche als auch technische Aspekte betreffen.

Die verschiedenen Optimierungen stellen dabei dann entweder direkte oder indirekte Rankingfaktoren dar, das heißt sie fließen unterschiedlich stark in die Bewertung der Relevanz einer Seite durch Suchmaschinen wie Google oder Bing ein. Beide Teilbereiche gehen Hand in Hand und verfolgen dabei immer ein gemeinsames Ziel: bessere Rankings auf den Suchergebnissseiten (SERPs) der Suchmaschinen. 

SEO KPIs – die wichtigsten KPIs für die Suchmaschinenoptimierung

Zuerst einmal: KPI steht für Key Performance Indicator (Deutsch: Leistungskennzahl). Diese Kennzahlen bilden die Grundlage, um die Performance der SEO-Optimierungen überhaupt messen zu können.

Dabei gibt es durchaus verschiedene Ansatzpunkte und Blickwinkel, aus denen heraus Du die Performance Deiner Webseite bewerten kannst. Es ist ein großer Unterschied, ob Du zum Beispiel einen Blog betreibst, bei dem natürlich vor allem Traffic (also die reine Masse an Nutzerzahlen) deinen Erfolg bestimmt, oder ob Du einen Shop betreibst, bei dem Traffic natürlich eine Rolle spielt, die Nutzer am Ende aber natürlich auch eine Transaktion tätigen müssen, damit Dein Shop ein Erfolg ist.

Die wichtigsten KPIs aus SEO-Sicht

Im folgenden Abschnitt findest Du eine Reihe an KPIs, die Deine SEO-Performance in einer objektiven Art und Weise am Besten verifizieren können und die Dir am Besten die Möglichkeit geben, den Erfolg (oder auch Nicht-Erfolg) Deiner Webseite zu analysieren und einzuordnen. In diesem Blogartikel erfährst Du noch mehr zu den wichtigsten KPIs und wie Du sie am besten monitoren und reporten kannst!

Wichtige KPIs zur Messung der SEO-Performance:

1. Sichtbarkeit des definierten Keywordsets: Für viele Unternehmen ist die Sichtbarkeit der vielleicht wichtigste Wert, um die eigene Webseite einzuordnen. Hierbei ist allerdings Folgendes wichtig: Du solltest immer nur die Sichtbarkeit Deines vorher definierten Keywordsets beachten. Dieses Set beinhaltet die Keywords, die für Dich und Deine Webseite relevant sind. Betreibst Du einen Blog über Reisen, dann sollte Dein Keywordset auch nur die Keywords enthalten, die mit dem Thema “Reisen” zu tun haben – ein Keyword aus dem Technikbereich kann Dir also egal sein und ist für Deine Sichtbarkeit als auch für deinen Webseiten-Erfolg nicht entscheidend.

2. Das spezifische Ranking bestimmter Fokus-Keywords: Für dieses KPI solltest Du analysieren, welche Rankingpositionen Deine wichtigsten Keywords (Fokuskeywords) belegen. Dabei kannst Du selber festlegen, in welchem Rahmen Du deine Keywords analysierst: Hier ist es sowohl eine Möglichkeit sich auf die Top 20 Keywords zu fokussieren und diese dann in den folgenden Optimierungen zu berücksichtigen, oder Du erweiterst Deine Analyse und beobachtest die Top 30, Top 40 oder auch Top 50 Keywords. Die Ergebnisse dieser Analysen nutzt Du dann für On- und Off-Page Optimierungen, die darauf einzahlen, die jeweiligen Fokus-Keywords auf bessere Rankingpositionen zu befördern.

3. PageSpeed: Nicht erst seitdem Google, Bing, Yahoo oder Yandex die Geschwindigkeit der Webseiten als Rankingfaktor mit einbeziehen spielt der PageSpeed einer Webseite eine entscheidende Rolle im Hinblick auf deinen SEO-Erfolg. Die Nutzer, die Du auf Deine Seite bekommen möchtest, reagieren auf eine schlechte Ladegeschwindigkeit meistens sehr ähnlich: Sie werden Deine Webseite wieder verlassen und in den SERPs (Search Engine Result Pages) nach einer anderen Webseite suchen, die besser und vor allem schneller lädt!

4. Organischer Traffic: Der organische Traffic, der auf Deine Webseite kommt, bezeichnet die Nutzer, die über die reinen organischen Suchergebnisse der Suchmaschinen den Weg auf Deine Seite finden. Hier gilt: Je mehr organischer Traffic, desto besser für Deine Performance! Darüber hinaus sollte Du auch Folgendes beachten: Die Nutzer, die einmal auf Deiner Webseite waren und die Du mit Deinem Content überzeugen konntest, werden auch in Zukunft den Weg auf Deine Webseite finden und geben Google und anderen Suchmaschinen damit dementsprechende Nutzer-Signale (User Signals), dass Deine Webseite einen gewissen Vertrauensfaktor (Trust Faktor) besitzt und so dann auch gut rankt.

5. Bounce Rate & Verweildauer: Die Bounce Rate (Absprungrate) und die Verweildauer (die Zeit, die die Nutzer auf Deiner Webseite bleiben) können sehr wichtige KPIs für Dich sein, denn diese beiden Kennzahlen können viel darüber aussagen, wie die Qualität deines Contents und die technischen Voraussetzungen Deiner Webseite sind. Trifft zum Beispiel der Content auf der Seite nicht die Suchintention der Nutzer, oder ist der wichtige und relevante Content nicht direkt zu finden, dann werden die Nutzer Deine Webseite unter Umständen schnell wieder verlassen – die Absprungrate wird dementsprechend hoch und die Verweildauer niedrig sein. Gründe für solche schlechten Nutzersignale könnten zum Beispiel zu lange Ladezeiten, zu viel Werbung, irrelevante oder schlechte Informationen oder auch einfach der Aufbau Deiner Webseite (Layout, Navigation, Schriftgröße, fehlende responsive Darstellung auf mobilen Geräten usw.) sein.

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Was bedeutet Sichtbarkeit im SEO?

In der Suchmaschinenoptimierung wird unter Sichtbarkeit die Präsenz einer Internetseite in den organischen Suchergebnissen einer Suchmaschine verstanden. Wird eine Seite zu vielen, nachgefragten Keywords auf guten Positionen, in der Regel auf der ersten Suchergebnisseite, gefunden, hat die Seite eine hohe Sichtbarkeit. Wird eine Seite überhaupt nicht in der organischen Suche gefunden, hat sie entsprechend keine Sichtbarkeit. 

Grundsätzlich kannst Du Dir selbst einen Sichtbarkeitswert berechnen, dazu brauchst Du nur die Anzahl der Keywords, die für Deine Seite ranken, die Suchnachfrage für diese Keywords und die Positionen dieser Keywords. Einfacher ist es, wenn Du mit Sichtbarkeitsindizies wie der Sistrix Sichtbarkeit oder der Search Metrics SEO Visibility arbeitest. Die Vorteile liegen hier klar auf der Hand: Es gibt regelmäßige Daten von nahezu allen Internetseiten, auch rückwirkend. So kannst Du mithilfe des Sichtbarkeitsindex und seines Verlauf eine Vielzahl von Analysen durchführen und Deine Seite mit denen von Wettbewerbern vergleichen. Wie Du die Sichtbarkeit einer Seite selbst berechnen kannst, welche Vor- und Nachteile der Sichtbarkeitsindex hat und welche Relevanz die Sichtbarkeit als KPI hat, erfährst Du hier.

Der Google Algorithmus

Googles Crawler durchsuchen regelmäßig eine riesige Anzahl an Webdokumenten und indexieren diese. Das Resultat hiervon ist der sogenannte Google Index. Aufgrund des riesigen Informationsaufkommens ist Google darauf angewiesen eine Vorsortierung, Evaluierung und Priorisierung der Ergebnisse zu einer bestimmten Suchanfrage durchzuführen. Um möglichst relevante und nützliche Suchergebnisse ermitteln zu können, verwenden Googles Rankingsysteme eine Vielzahl an Algorithmen. Im Allgemeinen wird hier auch vom Google Algorithmus gesprochen, oder speziell auf Suchmaschinen bezogen von einem Suchalgorithmus. 

Um die Relevanz bestimmter Informationen bzw. Webinhalte zu einer Suchanfrage zu gewichten, werden von Google fünf Schlüsselfaktoren herangezogen. Die Wortanalyse ermittelt wonach genau gesucht wird. Hier wird anhand von Sprachmodellen analysiert was z.B. Suchintention ist und ob es Synonyme zum eingebenden Suchbegriff gibt.

Beim Abgleich des Suchbegriffs wird überprüft, welche Webinhalte überhaupt mit dem Suchbegriff übereinstimmen. Hier wird z.B. analysiert ob, wo und wie häufig das Suchwort im Webinhalt vorkommt.

Beim Ranking nützlicher Seiten werden über 200 Rankingfaktoren von Google herangezogen, um die Relevanz von Webinhalten genauer zu bestimmen.

Die besten Ergebnisse werden algorithmisch ausgewertet und es wird überprüft, ob die Webseiten z.B. mobile optimiert sind, ob die Ladezeiten auch bei langsameren Internetverbindungen akzeptabel sind und ob die Webseiten in unterschiedlichen Browsern korrekt dargestellt werden.

Unter Berücksichtigung des Kontexts wertet Google Informationen, wie z.B. die individuellen Sucheinstellungen, den Standort (z.B. Land und Stadt) des Suchenden und den zu vorigen Suchverlauf aus.

Die Google Rankingfaktoren

Um kaum ein anderes Thema ranken sich mehr Mythen, Gerüchte und Halbwahrheiten, als um die Google Rankingfaktoren. Studien und Tests polarisieren regelmäßig und über nichts wird leidenschaftlicher in der SEO Branche diskutiert. Google selbst spricht von über 200 Rankingfaktoren die von den Rankingsystemen herangezogen werden, um algorithmisch die Relevanz von Ergebnissen im Google Index zu bestimmten Suchanfragen zu bewerten. Über die Gewichtung der einzelnen Rankingfaktoren hält sich Google besonders bedeckt. Die genaue Zusammensetzung und die entsprechende Gewichtung der Rankingfaktoren sind somit am besten gehüteten Geheimnisse der Suchmaschine aus Mountain View.   

 

Vorweg sollte erwähnt werden, dass aufgrund der rasanten Weiterentwicklung des Google Algorithmus und der Verwendung von künstlicher Intelligenz (Machine Learning), regelmäßig unangekündigt stattfindenden Google Updates und durch die Unterscheidung nach Nutzern (personalisierte Suche) eine allgemeingültige Auflistung von Rankingfaktoren obsolet geworden ist.

Es ist vielmehr davon auszugehen, dass für die unterschiedlichen Branchen und sogar für die unterschiedlichen Suchanfragen voneinander abweichende Rankingfaktoren herangezogen werden. Außerdem sind die Ranking Faktoren voneinander abhängig und/oder bauen aufeinander auf. Es ist daher schwierig im Vorfeld vorauszuschauen, welche Auswirkungen Optimierungen an einzelnen Ranking Faktoren haben werden.

Bevor Du mit Optimierungen beginnst, solltest Du Dir daher immer wieder ins Bewusstsein rufen, dass Google nicht die am besten SEO optimierten Webinhalte ausliefern möchte, sondern die für den Suchenden nützlichsten und somit relevantesten. Daher sollte eine natürliche Gestaltung der Ranking Faktoren, sowie eine primäre Fokussierung auf die Nutzer und nicht den Google Bot angestrebt werden.

John Mueller hat nicht ohne Grund den wichtigsten Ranking Faktor bereits verraten 😉

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Was ist Onpage-SEO?

Die Suchmaschinenoptimierung lässt sich grob in zwei thematische Gebiete einteilen: Die Offpage- und die Onpage-Optimierung. Erstere erfasst Maßnahmen, die abseits der Website stattfinden, z.B. Linkbuilding. Onpage-SEO dagegen bezeichnet technische und inhaltliche Maßnahmen, die an der Website selbst vorgenommen werden. Die Seite soll dahingehend optimiert werden, dass der Crawler problemlos alle Inhalte erreichen und ohne Schwierigkeiten alle relevanten Informationen indexieren kann.

Da Onpage-SEO sämtliche Maßnahmen umfasst, die an der Website selbst erfolgen, beinhaltet sie sie eine Vielzahl verschiedener Themen. Dazu zählen u.a.:

Technische Maßnahmen:

  • Pagespeed
  • Mobile Nutzerfreundlichkeit (Stichwort Mobile First)
  • Aspekte der Crawling-Steuerung (z.B. Meta-Robot-Tags und Canonical-Tags)
  • die interne Linkstruktur der Website
  • Umgang mit 404-Seiten und Weiterleitungen
  • URL-Strukturen
  • Internationalisierungsmaßnahmen

Inhaltliche Maßnahmen:

  • Content-Erstellung und alle dazugehörigen Optimierungen (z.B. Keyword-Strategie, Themenrecherche, Überschriftenstrukturen, Vermeidung von Duplicate Content)
  • Meta-Daten (Titles und Descriptions)
  • Bilder-SEO

Des weiteren gehören auch die grundsätzliche Website-Hygiene sowie die Informationsarchitektur der Seite dazu. 

Da Onpage-SEO ein so breitgefächerter Teil der Suchmaschinenoptimierung ist, gibt es entsprechend viele Überschneidungen mit anderen Marketing-Disziplinen, z.B. Content Marketing und UX, und lässt sich von diesen nicht ohne weiteres abgrenzen. 

Was ist Offpage-SEO?

Unter Offpage-SEO fallen alle Maßnahmen, die außerhalb der zu optimierenden Webseite getroffen werden können und grenzen sich darüber zu Onpage-Maßnahmen ab. Darunter gehören vor allem extern gesetzte Backlinks auf anderen Webseiten, aber auch weitere Empfehlungen, wie Mentions und teilweise auch Local SEO

Generell zeigen Backlinks bis heute Crawlern den Weg (dies gilt auch für interne Links). Durch externe Verlinkungen können Suchmaschinen neue Seiten finden. Dadurch sind Links essentiell für die Indexierung von Webseiten bzw. von neuen Unterseiten oder Inhalten. 

Setzt Du einen Backlink auf einen externen weiterführenden Inhalt, so könnte der Nutzer von Deiner eigenen Webseite abspringen, um dem verlinkten Inhalt zu konsumieren. Dadurch ist der Backlink ein Mehrwert für den jeweiligen Nutzer, Du jedoch musst zeitgleich die Gefahr eines Absprungs des Nutzers in Kauf nehmen. Dadurch sind Links folglich Verweise und sollten als Empfehlungen interpretiert werden.

 

 

Damals war Google die erste Suchmaschine, die dies forciert hat – Links als Bewertungskriterium für die Anordnung in den Suchergebnissen war ein Mitgrund für den Erfolg von Google. Auch wenn die Anzahl der reinen Backlinks an Bedeutung verloren hat und ein verdächtiges Backlink-Profi (Linkfarmen, Linkkauf etc.) durch verschiedene Updates sogar abgestraft wurde, sind Backlinks weiterhin ein wichtiger Bestandteil des Google-Algorithmus. Hierbei steht nun aber die Qualität des Backlinks im Fokus.

Für die Suchmaschinenoptimierung ist folglich die Betrachtung des Links als Weiterempfehlung besonders wichtig, denn nur gute Inhalte werden organisch verlinkt. So muss heutiges SEO neben anderen Online-Marketing-Disziplinen wie Content Marketing auch den sogenannten Hero-Content anstreben. Und auch Du solltest das tun: Backlinks sollten verdient (Link-Earning) und nicht gekauft werden! Dabei spiegeln Backlinks die Relevanz des Inhalts wieder und sind ein Indiz für die Güte einer Seite oder eines Inhalts. Zudem wird Referral Traffic von der linkgebenden Seite aufgebaut. Bedenke also immer: Ein guter Backlink bringt auch Nutzer auf Deine Seite. 

Was ist Local SEO?

Local SEO ist, wie es der Name schon impliziert, vor allem essentiell für lokal agierende Unternehmen und Geschäfte sowie den lokalen Handel. Maßnahmen, die Local SEO zugeordnet werden können, sollten aber auch von national ausgerichteten Firmen beachtet werden. 

Auch wenn über die Desktop-Suche Suchanfragen mit einer Ortsangabe weiterhin gängig sind, hat sich die lokale Suchanfrage über mobile Endgeräte stark verändert. Ortsspezifische Keywords fallen durch Ortung ganz weg, oder werden durch beispielsweise “In der Nähe” substituiert. Aber nicht nur die Suchanfragen, sondern auch die Darstellung lokaler Ergebnisse auf den Suchergebnisseiten hat sich, u.a. getrieben durch die vermehrte mobile Nutzung, stark gewandelt. Bei der Suchmaschine Google werden lokale Suchergebnisse prominent über eine lokale Box mit Google-Maps-Anknüpfung darstellt, um der lokalen Suchanfrage gerecht zu werden. Local SEO_Google Maps_morefire

 

Zentral ist hier Dein Google My Business Eintrag. Dieser erscheint in der erwähnten lokalen Box sowie rechts am Rand und auf Google Maps. Neben dem reinen Eintrag können Nutzer Dein Geschäft dort empfehlen und Du die Bewertungen verwalten; zudem können Bilder (Innenansicht, Außenansicht etc.) hinterlegt werden und Du bekommst über Statistiken Einsicht über die Leistung Deines lokalen Eintrags. 

Die Suchmaschine Bing bietet mit Bing Places ein Äquivalent zu Google My Business. Da es sich um kostenlose Angebote der Suchmaschinen handelt, sollte der Einsatz dieser für Werbe- und Webseitenbetreiber obligatorisch sein. 

Neben beispielsweise Deinem Google My Business Eintrag solltest Du Local Citations in u.a. vertrauenswürdigen Branchenverzeichnissen aufbauen. Local Citations sind in dem Fall die Angaben deines Unternehmens mit lokalem Adressbezug, der mindestens aus den sogenannten einheitlichen NAP-Daten (aus dem Englischen für name, adress, phone) besteht. Diese Einträge erhöhen die Glaubwürdigkeit deiner Angaben für die Suchmaschinen. Zudem ermöglichen diese Einträge es Dir, auch über lokale Fremdplattformen gefunden zu werden. Des weiteren kann über den Link zu Deiner Webseite Referral Traffic aufgebaut werden.

Zu Local SEO gehören aber auch auf den jeweiligen Standort optimierte Unterseiten. Neben der Optimierung auf das entsprechende lokale Keyword wie beispielsweise ‘SEO Agentur Köln’, sollten Deine Adressangaben mit strukturierten Daten versehen werden.

Was ist Voice Search? Die Bedeutung für SEO

“Ok Google, wo finde ich die nächste Pizzeria?” – solche oder ähnliche Anfragen an Google Home, Amazon Alexa oder das Smartphone gehören inzwischen zum Alltag vieler Menschen. Die sprachbasierte Suche wird immer beliebter. Das zeigt sich auch an den gesteigerten Verkäufen von Smart Devices von Google, Amazon und Co. Doch was ist Voice Search? Es ist eine neue Art der Suche, in der Suchanfragen nicht mehr in eine Suchmaschine getippt, sondern direkt gesprochen werden. Vor allem in Deutschland werden Voice-Anwendungen häufig für Informationen genutzt. Sei es das Wetter, Definitionen oder lokale Geschäfte. 

Voice Search verändert die Suche

Voice Search basiert auf natürlicher Sprache, denn die Suchanfragen werden in kompletten Sätzen in ein Gerät gesprochen. Sie werden dadurch länger und ganze Sätze oder Fragen ersetzen einzelne Keywords. Die Nutzung mobiler Endgeräte für Suchanfragen steigt kontinuierlich und Voice Search Anfragen werden hauptsächlich  über mobile Endgeräte ausgeführt. Daher ist davon auszugehen, dass sich diese Art des Suchens weiter verbreitet und immer wichtiger wird. Diese Entwicklung haben Suchmaschinen, wie Google schon vor Jahren erkannt und passen ihren Algorithmus darauf an. Qualitativ hochwertige Inhalte gewinnen somit zunehmend an Relevanz.

 

 

Voice Search SEO

Da bei der Voice Search über Smart Devices nur eine Antwort vorgelesen wird, ist es besonders schwierig, diese Position zu erlangen. Trotzdem gibt es einige SEO-Optimierungen für Voice Search, um die Chancen der Ausspielung zu erhöhen. Das veränderte Suchverhalten hin zur natürlichen Sprache, erhöht die Wichtigkeit von gutem Content. Eine Seite muss Antworten liefern und mögliche Fragen müssen vorher recherchiert werden. Die Grundlage der Voice Search Optimierung bilden somit Content-Recherchen, Contentaufbau und -struktur. Featured Snippets, die sogenannten “Answer Boxen”, werden häufig als Voice Search Ergebnis ausgespielt. Die Erarbeitung eines Featured Snippets dient somit gleichzeitig der Voice Search Optimierung. Das konnten wir bereits in einer Voice Search Case Study feststellen. Auch die Auszeichnung mit strukturierten Daten spielt eine wichtige Rolle, um Google weitere Informationen zum Inhalt zu liefern. 

Da viele Voice Search Anfragen einen lokalen Bezug haben, ist auch Local SEO für die Optimierung der sprachbasierten Suche wichtig. Ein Google MyBusiness Eintrag mit aktuellen und vollständigen Informationen, Einträge in Branchenverzeichnissen und passende Auszeichnungen mit lokalen Schema.org-Markups sollten vor allem Unternehmen, die lokal gefunden werden wollen, bedenken.

Voice Search gewinnt immer mehr an Relevanz, das Suchverhalten ändert sich und somit auch der Suchmaschinen-Algorithmus. Die Optimierung für Voice Search ist daher zu einem wichtigen SEO-Part geworden.

Was ist Voice Search?
Antworten auf die wichtigsten Fragen sowie weitere spannende Informationen

findest Du in unserem umfangreichen Voice Search Guide!

Hier geht’s zum Voice Search Guide!

Was ist Mobile SEO?

Unter Mobile SEO lassen sich grundsätzlich jegliche Maßnahmen zusammenfassen, die es zum Ziel haben, die mobile Variante eine Website dahingehend zu optimieren, dass sie in den organischen Suchergebnissen von Google (oder anderen Suchmaschinen) besser rankt und somit aufgefunden werden kann. Dabei lässt sich eine maßgebliche Unterscheidung zwischen den verschiedenen technischen Umsetzungen einer mobilen Website treffen: die Variante einer separaten mobilen Domain (z.B. via Subdomain) sowie Dynamic Serving gegenüber der Umsetzung über responsive Webdesign. Während erstere in Ihrer Realisierung nur noch selten zur Anwendung kommen, ist der responsive Ansatz mittlerweile zu eine Art Webstandard avanciert und wird auch von Suchmaschinen wie Google hinsichtlich dem Rankingfaktor mobile Friendliness präferiert.

Zudem ist die Umstellung des Indexierungs-Prozesses von Google hin zu Mobile First Index als Paradigmenwechsel zu betrachten, nach dem die mobile Variante einer Website von Google primär abgerufen und indexiert wird. Aus diesem Grund ist die Terminologie „mobile SEO“ somit nicht mehr trennscharf von der allgemeinen Bezeichnung der Suchmaschinenoptimierung zu betrachten, da weitestgehend alle Maßnahmen im Bereich der On- sowie Offpage Optimierung für die einheitliche, responsive Desktop- und Mobile-Variante umgesetzt werden sollten.

Dennoch lässt sich das Themenfeld mobile SEO um folgende, weitere Schwerpunkte ergänzen: mobile Keyword-Potentialanalyse, UX und Search-Experience auf Mobilgeräten, Pagespeed-Optimierung sowie Progessive Web Apps und App-Indexing.

 

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Was ist Technisches SEO?

Technisches SEO ist einer der wichtigsten Pfeiler der Suchmaschinenoptimierung. Es umfasst übergreifende SEO-Maßnahmen, bezieht sich dabei jedoch ausschließlich auf technische Aspekte

Damit Suchmaschinen sich einwandfrei auf Webseiten bewegen können, muss das Crawling einer Webseite gewährleistet werden. Dies ist oft bei sehr großen Webseiten ein Problem und kann sich wiederum in Komplikationen bei der Indexierung offenbaren. Auch die Pflege und die Einhaltung der Robots.txt, der Robots-Meta-Tags und Canonicals sollte in dem Fall nicht unterschätzt werden. 

In den letzten Jahren hat sich zudem aus technischer Sicht einiges getan. Dazu gehört vor allem die Etablierung von Strukturierten Daten. Strukturierte Daten helfen, die Inhalte einer Webseite zu strukturieren und systematisieren – und dadurch die Inhalte für den Crawler ‘leichter’ zugänglich zu machen. Die Auszeichnungsmöglichkeiten in Bezug auf strukturierte Daten sind enorm. Und auch die technische Umsetzung reicht von hinterlegtem Microdata bis hin zu JSON-LD. Dies kann (aber muss nicht) Einfluss auf die Darstellung der Suchergebnisse (wie Featured Snippets oder Rich Snippets) nehmen.

 

Neben den Strukturierten Daten hat sich beispielsweise auch AMP (Accelerated Mobile Pages) mehr und mehr auf Nicht-News Seiten durchgesetzt. Deshalb solltest auch Du Dich schon mit AMP-Seiten beschäftigt haben. Des weiteren wird Javascript auch für Suchmaschinen immer händelbarer, auch wenn es hier noch viele Fallstricke zu beachten gibt.


Die Wichtigkeit von Page Speed kann heute kein SEO mehr leugnen – und hier geht es schon seit langem um jede Millisekunde! Die technischen Möglichkeiten von optimierten Bildergrößen über Outsourcing und Caching bis hin zum komprimierten Seitenquelltext sollten zu den Standards gehören, um die Ladezeiten von Webseiten zu reduzieren und optimieren

Zu den Evergreen-Basics in Bezug auf technisches SEO gehören bis heute Status Codes oder die SSL-Verschlüsselung und sollten für jeden Suchmaschinenoptimierer zum Einmaleins gehören. 

Checkliste Strukturierte Daten-morefire

SEO-Relaunch

Domainumzug, CMS-Wechsel, Designänderungen, ein Facelift der Webseite, eine Umstrukturierung der Navigation oder URL-Änderungen… All dies sind Themen, die zusammen, aber sogar auch einzeln, als Relaunch betrachtet werden können. Dies zeigt die Vielschichtigkeit und die Herausforderung, die ein geplanter Relaunch mit sich bringt. Ein Relaunch ist ein Projekt, welches über einen bestimmten Zeitraum durchgeführt wird. Relaunches sind sowohl einmalig oder in einem iterativen Prozess möglich. Ein Relaunch gehört somit weniger zum Tagesgeschäft eines SEOs, SEO sollte aber trotzdem direkt von Beginn an mit einbezogen werden, wenn ein Relaunch geplant wird.

An erster Stelle steht hier zunächst die genau Definition des Relaunches. Was genau soll umgesetzt werden? Warum soll ein Relaunch durchgeführt werden? Was sind die Ziele des Relaunches? Wer ist alles am Relaunch beteiligt? Bis wann muss die neue Version ausgerollt sein? Wieviel darf der Relaunch kosten?



Sind die wichtigsten Fragen geklärt, geht es an die Planung. Für den Suchmaschinenoptimierer ist eine Status Quo Analyse der alten Version unumgänglich, um die SEO-Anforderungen an den Relaunch und die neue Webseite zu stellen. Es wird eine Bestandsaufnahme der alten Webseite erstellt, um zu überprüfen, was bei der neuen Webseite nicht fehlen darf, was eventuell gekürzt, verändert oder integriert werden soll. Auch die Testumgebung darf nicht vernachlässigt werden und sollte auf alle SEO-Kriterien – egal ob technischer oder inhaltlicher Natur – geprüft werden. Sofern sich die Domain, die Struktur oder URLs ändern, ist eine Mapping Datei mit den Weiterleitungen der alten URLs auf die neuen URLs essenziell. 

Um den Relaunch sauber und ohne Probleme über die Bühne zu bringen, empfiehlt es sich eine Checkliste aller wichtigen SEO-Punkte, die es zu prüfen gilt, zu erstellen. Diese Checkliste sollte sowohl bei der Testumgebung als auch nach Relaunch mit der Liveversion durchgeprüft werden um Fehlern schneller auf die Spur zu kommen und diese so schnell wie möglich zu beheben. Schließlich will man nach dem Relaunch nicht schlechter dastehen als vorher!

Letztendlich ist ein Monitoring des Relaunches und das Reporten der wichtigsten Kennzahlen wichtig, um langfristig Erfolge und Learnings aus dem Relaunch zu ziehen. 

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Was ist Internationales SEO?

Sobald Deine Webseite oder die Webseite, die Du als SEO betreust in verschiedenen Sprachen verfügbar ist, dann solltest Du Dir Gedanken zur internationalen Suchmaschinenoptimierung machen. Hierzu gehört nicht nur die allgemeine Domain-Strategie und die Entscheidung, ob die Seite auf einzelnen Länder-Versionen (ccTLDs) oder generischen Versionen (gTLDs) aufgesetzt wird – mehr dazu kannst Du in unserer SEO-Case-Study zu internationalen Domains nachlesen. Sondern auch der Umgang mit den verschiedenen Sprach- und Länderversionen. Stehen die Inhalte Deiner Webseite für Nutzer in verschiedenen Sprachen zur Verfügung oder bestehen mehrere Länderversionen, solltest Du auch im Sinne Deiner Besucher Google einen Hinweis geben, in welchem Land welche Sprachversion ausgespielt werden soll. In der Web-Entwicklung wird sich dafür dem hreflang-Tag bedient, das im Head-Bereich Deiner Start- und Unterseiten eingebunden wird.

In diesem Video bekommst Du einen kurzen Einblick:

Ist eine Webseite z.B. auf Deutsch, Englisch und Französisch erreichbar, dann sollte im Quellcode der Start- und Unterseiten das hreflang-Tag zu finden sein:

<link rel="alternate" hreflang="de" href="URL">
<link rel="alternate" hreflang="en" href="URL">
<link rel="alternate" hreflang="fr" href="URL">

 

Willst Du nicht nur Sprachen, sondern auch Länder auszeichnen, dann kannst Du auch dies in diesem Tag vermerken, indem Du erst das Sprach- und dann das Länderkürzel nennst. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn Du mehrere deutsch- oder englischsprachige Länderversionen zur Verfügung stellst – so lässt sich Duplicate Content vermeiden:

<link rel="alternate" hreflang="de-DE" href="URL">
<link rel="alternate" hreflang="de-AT" href="URL">
<link rel="alternate" hreflang="en-GB" href="URL">
<link rel="alternate" hreflang="en-US" href="URL">
<link rel="alternate" hreflang="fr-FR" href="URL">

 

Im Quellcode der Start- und jeder Unterseite wird auf das jeweilige Äquivalent der anderen Sprache verwiesen. Durch diese Einbindung teilst Du Google mit, in welchem Land welche Sprachversion Deiner Webseite in den Suchergebnissen angezeigt werden soll. So kannst Du verhindern, dass z.B. Nutzer aus Frankreich auf einer deutschen Landing Page landen oder umgekehrt. Für das Einpflegen des Tags nutzt Du Ländercodes nach ISO-3166-1-alpha-2 und Sprachcodes nach ISO-639-1. 

Bei der Auszeichnung von Hreflang kann sich allerdings der ein oder andere Fehler einschleichen. Wir haben die 10 häufigsten Fehler in unserem morefire Blog zusammengefasst und geben Dir in der “Hall of Fame” einen kleinen Einblick, wie Hreflang in der freien Wildbahn eingesetzt wird. Damit Fehler in der Implementierung und Auszeichnung der Hreflang-Tags vermieden werden können, kannst Du Hreflang über den Screaming Frog und über die Google Search Console überprüfen. In unserem Blogartikeln “hreflang mit Screaming Frog überprüfen“ und “Internationale Ausrichtung mit hreflang-Tag in der Google Search Console” erfährst Du, wie das funktioniert.

Du willst noch tiefer in das Thema hreflang eintauchen? Dann hilft Dir dieses Video bestimmt weiter:

SEO-Monitoring & Reporting

Zur Suchmaschinenoptimierung gehören nicht nur die beschriebenen Arbeitsgebiete und Aufgaben, sondern auch die Kontrolle der dazugehörigen Kennzahlen. Ein SEO-Monitoring & Reporting (später Link auf Hub) sollte somit für jeden Suchmaschinenoptimierer obligatorisch sein. Neben einem kontinuierlichen Monitoring sollte zudem ein aussagekräftiges Reporting die Erfolgskontrolle der angestrebten Ziele darlegen.

SEO-Monitoring 

Ein SEO-Monitoring sollte die Kennzahlen so komplex wie nötig, aber auch so kompakt wie möglich abbilden. Zudem sollten diese kontinuierlich erhoben werden. Durch die Vielzahl der unterschiedlichen Kennzahlen ist eine teil-automatisierte Erfassung ratsam, wobei die aktive Kontrolle und Bewertung der Kennzahlen nicht zu kurz kommen darf. Ein SEO-Monitoring darf nicht zu einer Datenhalde verkommen, mit der sich der SEO nicht beschäftigt. Der Mehrwert eines Monitorings sollte stets gegeben sein. 

Hierbei ist eine einzelne Monitoring Datei zwar anstrebsam, jedoch durch die Komplexität nicht unbedingt umsetzbar. Bedingt wird dies durch die unterschiedlichen Datenquellen und Kennzahlen. Die Kennzahlen können in folgende thematische Gebiete unterteilt werden: SERP-Monitoring, Keyword Monitoring, Traffic Monitoring, Link Monitoring und technisches Monitoring.

Die Monitoring Dateien können durch eine Hinterlegung von ausgewählten Alerts unterstützt werden. Auch hier sollte die Anzahl jedoch nicht ausufern und zu einer “Ignoranz” der erhaltenen Alerts führen. Somit ist auch im SEO-Monitoring eine Reduktion auf zielführende Kennzahlen wichtig, welche im SEO-Reporting noch weiter auf die sogenannten KPIs (Key Performance Indicators) komprimiert werden sollte. 

SEO- Reporting

SEO-Reporting kann zwar – wie das SEO Monitoring – auch der Kontrolle dienen, sollte jedoch vielmehr die Berichterstattung Dritter dienen und die wichtigsten KPIs übersichtlich vermitteln. 

Die Ziele des SEO-Reportings sollten vorab klar definiert werden und im besten Fall mit den entsprechenden Stakeholdern gemeinsam zuvor festgelegt worden sein. Die Stakeholder spielen beim SEO-Reporting die zentrale Rolle. Dies kann auch auch dazu führen, dass es nicht nur ein SEO-Reporting gibt, da die dargestellten KPIs auf den jeweiligen Stakeholder zugeschnitten sein sollten. 

Beim SEO-Monitoring ist die Art und Weise der Darstellung bzw. Erfassung der Kennzahlen eher nebensächlich, da es vornehmlich internen Zwecken dient. Im SEO-Reporting hingegen sollten die ausgewählten Kennzahlen übersichtlich, verständlich und komprimiert dargelegt werden, so dass eine Dashboard-Lösung anzustreben ist. 

Häufig gestellte Fragen zur Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Wie funktioniert SEO?

Die Suchmaschinenoptimierung umfasst all die Maßnahmen, die Du unternimmst, damit Deine Webseite auf den Suchergebnisseiten der Suchmaschinen (Google, Bing & Co.) zu bestimmten Keywords auf den vorderen Positionen der organischen Rankings landet. Durch gezielte Maßnahmen im Content oder im technischen Bereich einer Webseite, aber auch durch den Aufbau qualitativ hochwertiger Links von anderen Webseiten kann das Ranking beeinflusst werden.

Was ist Onpage-SEO?

Mit Onpage-Optimierungen werden technische und inhaltliche Maßnahmen bezeichnet, die an der Webseite selbst vorgenommen werden. Zu technischen Maßnahmen gehören z.B. die Optimierung der Ladegeschwindigkeit oder die Crawling-Steuerung. Inhaltliche Maßnahmen hingegen beziehen sich auf die Optimierung der Meta-Daten oder auf die Content-Erstellung.

Was ist Offpage-SEO?

Im Offpage-SEO geht es um die Popularität einer Webseite, die vor allem durch Backlinks bestimmt wird, also externe Links, die auf die Seite verweisen. Diese Backlinks spiegeln die Relevanz des Inhalts wieder und sind ein Indiz für die Güte einer Seite oder eines Inhalts. Bei der Bewertung der externen Links durch Suchmaschinen steht die Qualität des Backlinks im Fokus.

Was ist der Unterschied zwischen SEO und SEA?

Die Suchmaschinenwerbung, also Search Engine Advertising oder kurz SEA befasst sich mit bezahlten Anzeigen, die in den Suchergebnissen oberhalb der organischen Ergebnisse angezeigt werden. Unter Search Engine Optimization (SEO) werden alle Marketingaktivitäten zusammengefasst, die die organischen Suchergebnisse beeinflussen, mit dem Ziel die Position einer Webseite zu verbessern. Die organischen Ergebnisse werden in der Suchmaschine unter den bezahlten Anzeigen gelistet.

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Marcel Becker
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