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WordPress – 5 Tipps für den optimalen Betrieb

WordPress ist – nicht zuletzt wegen der einfachen und effizienten Bedienung – eines der beliebtesten und meistgenutzten CM-Systeme der Welt.

Im Jahre 2003 als ein reines System für Blogs gestartet, wurde es mit der Zeit immer wieder umfangreich erweitert, verbessert und zu einem vollwertigen CMS für kleine bis mittelgroße Webseiten. Mittlerweile wurde WordPress über 39 Mio. Mal heruntergeladen.

Um mit WordPress eine stabile und möglichst fehlerfreie Webseite, auch im Hinblick auf die SEO-Aspekte zu betreiben, sollten einige wichtige Punkte unbedingt beachtet werden. Die fünf wichtigsten davon möchte ich euch in diesem Artikel erläutern.

1. Das optimale Theme

Das optimale WordPress Theme sollte idealerweise nicht nur schick aussehen, sondern auch performant sein, da durch ein schlecht programmiertes Theme eine ganze Menge an wichtiger Performance flöten geht.

Das Zauberwort bei der Auswahl des Themes heißt hier also: „Schlank und sexy“ und sollte idealerweise die folgenden Eigenschaften besitzen:

  • Saubere Programmierung
  • Keine Bloatware in Form von unnötigen „Features“
  • Responsives Webdesign

Es ist daher auch sinnvoll, etwas Budget in ein selbst entwickeltes Theme zu investieren. Abgesehen davon möchte man sich ja auch nicht mit irgendeinem kostenlosen Theme blamieren, das sowieso schon auf gefühlten 325 anderen Webseiten eingesetzt wird. 😉

2. Ein SEO-Plugin für WordPress verwenden

WordPress bietet zwar von Haus aus schon einige gute SEO-Basics, jedoch reicht das noch lange nicht für den einwandfreien und korrekten Einsatz aus. Es ist daher unerlässlich, dass man sein System mit einem SEO-Plugin etwas „pimpt“. Hier hat sich das Plugin „Yoast SEO“ bewährt. Das Plugin bietet nach der Installation beispielsweise die folgenden zusätzlichen Anpassungsmöglichkeiten:

  • Optimierte Einstellungsmöglichkeiten für das Setzen von Meta-Daten (Title Tags, Meta Description und Co.)
  • Seitenanalyse
  • Einstellungsmöglichkeiten für Meta-Elemente, Canonicals und Robots
  • XML-Sitemaps
  • Breadcrumb-Integration
  • Verwaltung für die .htaccess- und robots.txt-Dateien

3. Weiterleitungen automatisieren – 404er vermeiden

Immer wieder ein großes Thema im Zusammenhang mit CM-Systemen sind Weiterleitungen bzw. ein optimales Weiterleitungsmanagement. Viele Systeme bieten für die Weiterleitung von URLs entweder keine oder eine nur unzureichende Lösung.

Unter WordPress sorgt das Plugin „Redirection“ für eine saubere Weiterleitung. Das Plugin besetzt einen 404er-Monitor, der das System überwacht und über dem man dann auch gefundene 404er ganz einfach weiterleiten kann. Manuelle Weiterleitungen können natürlich auch jederzeit eingerichtet werden. Ein simples Plugin mit einem großen Nutzen!

4. Die Performance verbessern

In meinem letzten Beitrag habe ich bereits geschrieben, wie enorm wichtig eine gute Webseiten-Performance ist. Es ist daher wichtig, dass ein gutes Caching-Plugin eingesetzt wird, was dann auch entsprechend und sinnvoll eingestellt wird. Hier empfiehlt sich „W3 Total Cache“. Eine gute Übersicht für das Plugin W3 Total Cache findet man an dieser Stelle. Ebenfalls sollte man auf den übermäßigen Einsatz von Plugins absehen, da diese die gesamte Performance enorm herunterziehen können. Man sollte sich hier also immer Gedanken darüber machen, welche Funktionen auch ohne Plugin direkt im Theme eingebaut werden können, damit man an dieser Stelle auf den Einsatz eines Plugins verzichten kann.

5. Sicherheit unter WordPress

Die Sicherheit unter WordPress wird von vielen Seitenbetreibern oft unterschätzt. Dabei kann man schon mit einfachen „Tricks und Anpassungen“ die Sicherheit erhöhen. Folgendes sollte man grundsätzlich immer erledigen:

  • Die richtigen Dateirechte mittels CHMOD setzen.
  • Den Login-Bereich für den Admin-Bereich mit einem htaccess-Passwortschutz absichern.
  • Der Standardnutzername sollte nicht „admin“ sein.
  • Login-Versuche mittels „Limit Login Attempts“ protokollieren und unterbinden.

Nähere Infos zu den Dateirechten gibt es in der offiziellen WordPress Dokumentation.

Fazit

Wer alle fünf Schritte beachtet, der wird mit seiner Webseite unter WordPress kaum Probleme haben oder böse Überraschungen erleben. Dazu gehört es, WordPress sauber und korrekt einzustellen sowie regelmäßig alle Updates einzuspielen – so seid ihr für die Zukunft gut gerüstet!

Wie sieht das eigentlich bei euch aus? Welches CM-System benutzt ihr? Schwört ihr auch auf WordPress oder nutzt ihr lieber Typo3 oder gar Joomla?

Florian Wirths war bis 2016 als SEO Consultant bei uns. Er schreibt zu Themen rund um Suchmaschinenoptimierung und Technik. In seiner Freizeit bloggt er auf www.welitso.de, beschäftigt sich mit gutem Journalismus, Social Media, Ruhrpottfußball und ist bei Twitter als @florian_wirths unterwegs.

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