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Usability & Landing-Pages noch in den Kinderschuhen?

Die meisten deutschen Unternehmen vergeuden immer noch ein großes Konversions-Potential durch komplizierte und unaufgeräumte Webseiten.

Die Wichtigkeit der Website-Optimierung wird von den meisten Online-Dienstleistern noch nicht erkannt. Die E-Commerce-Branche setzt sich schon eher mit der Thematik auseinander, so meldeten sich „knapp 250 Shopbetreiber aus unterschiedlichen Branchen […]“ zum  „Shop Usability Award 2010“ an. Dennoch befinden sich auch in vielen Online-Shops-Optimierungsbedarf – ob Marken- oder Drittanbieter ist ganz unerheblich.  Die Consultant-Agentur Namics wies in ihrer Studie über „Deutsche Internetauftritte“ viele Absprungfaktoren auf Marken-Webseiten auf. Auch wir als Internet-Marketing-Agentur finden oft großes Potential in den LandingPages der AdWords-Anzeigen.

Was versteckt sich hinter der Website-Optimierung?

  • Die Nutzerfreundlichkeit (Usability) der Webseite wird optimiert.
  • Ebenfalls werden Landing-Pages besser auf deren Werbeanzeigen ausgerichtet.

Was nützen Performance-Anzeigen und Bannerwerbung auf Seiten, die nicht die Werbebotschaft widerspiegeln, sodass der potenzielle Kunde abspringt? Warum die Versandinformationen verstecken und im Zahlungsprozess den Kunden überraschen, woraufhin dieser aussteigt? Weshalb den Kunden mit Grafiken, Text und Links überfrachten, wodurch dieser den Fokus verliert? Sobald der potentielle Kunde aktiv werden muss, um die Webseite zu verstehen, ist großes Potential verschenkt worden, denn die meisten Nutzer möchten sich nicht unnötig lange auf Webseiten aufhalten müssen. Das kann mehrere Gründe haben: die Schnelligkeit und Hektik des Internets, fehlende Zeit, die höhere Konzentration beim Lesen vom Bildschirm und dass die Konkurrenz nur einen Klick entfernt ist.
Bei der Website-Optimierung gilt auch der Grundsatz: always be testing. Trotz häufiger Fehlerquellen und Absprungs-Faktoren ist die Optimierung immer eine individuelle Angelegenheit. Des Weiteren ändern sich die Kundenansprüche, weshalb die Website-Optimierung einen Prozess und keine einmalige Maßnahme umfasst.

Ein gängiger Irrglaube ist, dass die Optimierung einfach selbst übernommen werden könne. Der Internet-Betreiber hat meistens die eigene Struktur im Sinn und nicht das Userverhalten der Kunden und die Kundenabsichten. Trends und Studien werden meistens nicht bedacht.

Im Jahr 2011 wird die Website-Optimierung einschlagen, wie SEO (Suchmaschinenoptimierung) letztes Jahr. Denn der Kunde wird immer anspruchsvoller gegenüber den Dienstleistungen und Shops im Internet – sie wünschen Bequemlichkeit, Verständlichkeit, aber auch Spaß. Der Produktpreis ist durchaus nicht mehr der wichtigste Faktor.

Geschrieben von

Sascha Schau war bis 2016 Head of Web Analytics. Er begeistert sich für Brasilien und sieht den nächsten Abenteuern entgegen.

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5 Kommentare

Marcel Becker

Marcel Becker schrieb am 1. April, 2010 @ 11:54

Moin Sascha,
genauso siehts aus. Man muss im SEO/SEA-Bereich auch mal über den Tellerrand hinausschauen. Was nützt einem der Traffic, wenn der Besucher verwirrt ist und direkt wieder abspringt? Die Herausforderung muss neben der Generierung von Traffic auch darin bestehen diesen sinnvoll umzuwandeln!

Cheers,
Marcel

Sascha Schau schrieb am 1. April, 2010 @ 12:00

Du sagst es. Ich verfolge generell ja ein Haupt-Marketingziel und dies endet meist nicht auf der Webseite sondern auf einer bestimmten Unterseite (thanks for registration/order/buying/booking…)

Sascha Schau schrieb am 1. April, 2010 @ 14:00

Es ist kein April-Scherz. 😉

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