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Die 8 wichtigsten SEO-Trends 2017

Frohes Neues 🙂 ! Neues Jahr, neue Optimierungen – was das Jahr 2017 so in der SEO-Szene mitbringen wird, deutet sich nach dem letzten ausführlichen Whitepaper von Searchmetrics über Googles Ranking-Faktoren an. Wer das noch nicht gelesen hat, sollte das anschließend tun – Link findet Ihr unten im Artikel! #PFLICHTLEKTÜRE

OnPage

Ich persönlich lege sehr großen Wert auf eine ordentliche OnPage-Struktur und dazu auch auf eine technisch OnPage-optimierte Seite. Ordentliche Metadaten inklusive der Erwähnung der Marke gehören dabei schon lange zu den oldschool Must-haves. Unser Marcel hat dazu mal vor langer Zeit den Artikel OnPage Faktoren erstellt.

Mobile

Eigentlich wollte ich darüber gar nicht erst schreiben, weil das langsam mal Pflicht sein sollte und jede Seite über eine mobile Website verfügen muss. Google geht nicht umsonst den mobile-first-Weg und macht den Mobilen Index zum Hauptindex. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob der Content auf der mobilen Seite für Kategorien vorhanden sein sollte – JA. Aber am besten so, dass er je nach Suchintention z.B. bei Transaktionalen Suchbegriffen nicht als erstes oberhalb der Produkte eingeblendet werden soll, sondern vielleicht zwischendurch, wenn es Sinn macht oder ansonsten unterhalb der Produkte.

User-Signale

Nutzersignale werden im Jahr 2017 wichtiger als je zuvor. Dazu zählen die Klickrate auf das Suchergebnis (CTR = Click Through Rate), die Verweildauer auf der Seite (Time on Site) und die Absprungrate (Bounce Rate). Damit ist das direkte Feedback der Nutzer eine sehr wichtige Quelle für die gigantischen Suchmaschinen. Ein Test von Rand Fishkin im Jahre 2014 zeigte bereits, was auf uns zukommt. Die Google Search Console muss ein wichtiger Bestandteil einer SEO-Analyse sein. Sebastian Erlhofer von Mindshape hat zum Thema Google Search Console Advanced einen geilen Blogartikel geschrieben.

Mehrwerte

Zu einem guten Shop gehören auch gute Inhalte – und zwar solche, die sich von anderen Inhalten im Web abheben und teilbar sind. Im Content Marketing sprechen wir hier von hochwertigem Mehrwert für den Nutzer! Ist der Nutzer mittels informativer Suchintention (Hygiene-Content) auf die Domain gekommen, weil im Blog ein Thema aufgegriffen wurde und er sich anschließend durch die Seiten klickt und dort lange aufhält (dank der vorgeleisteten, spitzen internen Verlinkung), dann bekommt die Suchmaschine davon natürlich auch Kenntnis, siehe Punkt Verweildauer unter User Signal.

AI – The Future is here

AI (Artificial Intelligence, auf Deutsch Künstliche Intelligenz) war das Thema 2016 auf vielen SEO-Konferenzen, auf denen ich war. Googles erweiterter Algorithmus Rankbrain war Anfang 2015 erst der Beginn des Machine Learnings. Einen interessanten Artikel dazu findet Ihr im MOZ-Blog.

Strukturierte Daten (Rich Snippets)

Das Auszeichnen von Daten ist ein gutes Mittel, um Inhalte auf einer Webseite für Suchmaschinen zu kennzeichnen, damit diese Informationen in den Rich Snippets angezeigt werden können. Denn Google liebt Struktur und Ihr liefert damit die Daten an Google, die dadurch auch Ressourcen sparen. Durch die Nutzung von Rich Snippets kann sich die CTR eines Suchergebnisses verbessern. Schema.org ist eine Möglichkeit die Inhalte für Suchmaschinen auszuzeichnen. Sollte man also unbedingt machen.

Page Speed

Im Jahr 2017 wird der Page Speed weiterhin eine wichtige Rolle spielen, denn Nutzer verlangen eine kurze Ladezeit der Website und verlassen eine Seite schon nach wenigen Sekunden, wenn diese nicht fertig geladen ist. Solch ein Signal bekommt Google natürlich mit (Stichwort: User Signal – hohe Absprungrate, kurze Verweildauer) und bewertet eine Seite dementsprechend schlechter. Man sollte auch die Wettbewerber am Markt im Auge behalten und schauen, dass man immer ein Stück besser als diese ist ;-). Technisch sollte die Seite also optimal sein. Einen wie ich finde geilen Artikel zum Thema Technisches SEO findet Ihr im Moz Blog von Michael King.

Webanalyse

Auch die Webanalyse wird immer wichtiger, denn mit ihr lassen sich Erfolge oder Misserfolge messen. Hierbei ist ein ordentliches, voreingestelltes Tracking maßgeblich, um die Daten richtig auswerten zu können. Ich selbst arbeite ausschließlich mit Google Analytics. In Kombination mit den Daten der Google Search Console hat man eine solide Grundlage für die Auswertung.

Fazit

Es bleibt spannend, wohin die Reise geht (wie jedes Jahr) und was nach der Einführung des Mobilen Hauptindex geschieht. Im Fokus sollte zunächst der Nutzer sein, der sich ja auch schließlich auf Deiner Website zurecht finden muss, somit muss man es ihm so einfach wie möglich machen die Inhalte der Website zu finden – das gilt übrigens auch für Suchmaschinen-Bots, die sich immer mehr wie Nutzer verhalten.

So hier noch der versprochene Link zum Whitepaper von Searchmetrics über die Google Ranking Faktoren 2016.

Christian Roeb ist Senior Consultant SEO bei morefire. Er schreibt zu Themen rund um die Suchmaschinenoptimierung. In seiner Freizeit widmet er sich der Musik und geht Bouldern.

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