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Neuzeitmarketing: Webloggen

„Content is king“: Bei dieser These scheiden sich die Geister. Doch bei der Pflege von Blogs, was ursprünglich von World Wide Weblog stammt, sind wir uns einig: Content is definitely king. Das Schreiben im Netz ist eine der effektivsten Internet-Marketing Strategien der Neuzeit. Ist nämlich ein User auf der Suche nach einem Tipp, nach Informationen, einer Anleitung oder Sonstigem, suchen 92 – 94% der deutschen Nutzer über Google und stoßen dabei in nahezu allen Bereichen des Lebens auf hilfreiche Blogs.

Was ist ein Blog eigentlich?

Ein Blog (eigentlich: Weblog) kann man als öffentlich geführtes, elektronisches Tagebuch sehen. Die Einträge werden in (im Optimalfall) regelmäßigen Abständen mit interessanten Beiträgen erweitert / fortgeschrieben.

Wie richte ich einen Blog ein?

Für die blutigen Anfänger ebenso wie für Fortgeschrittene reicht es schon vollkommen aus einen WordPress-Blog zu erstellen.

Wordpress Startseite

Oft muss für Blogs in anderen Redaktionssystemen ein eigenes Modul installiert werden, welches bei WordPress bereits enthalten ist.

WordPress bietet eine äußerst leichte Bedienung, sodass kein Fachwissen benötigt wird. Durch die zahlreichen Tools und die vielen Möglichkeiten das Aussehen des Blogs zu bestimmen, kann jeder Blog recht individuell gestaltet werden. Wenn einem das Design eines bestehenden Blogs im Laufe der Zeit nicht mehr gefällt, kann dieses reibungslos geändert werden. Der Inhalt passt sich den anderen Designs automatisch perfekt an.

Hat man dennoch Fragen, können diese im Community Support erfragt- oder gefunden werden. Dank Millionen von WordPress-Usern gibt es zu beinahe jeder Frage bereits eine Lösung online.

Selbst aus SEO-Sicht bietet WordPress viele Vorteile: Title-Tag und URL der Seite ergeben sich automatisch aus der Überschrift des Blogs. Mit Hilfe von anderen Plug-Ins kann auch beispielsweise die Meta-Description selbst bestimmt werden.

  • Hier kann mit wenigen Schritten der WordPress-Blog erstellt werden.

Wer WordPress vermeiden und das ganze höchst professionell angehen möchte, kann sich stattdessen eine Domain kaufen und einen Server mieten.  Der Vorteil gegenüber WordPress liegt darin, dass man bei einer eigenen Domain auch Herrscher über die Werbeformen, die man auf dem Blog platzieren möchte, ist. Kostenfreie Anbieter geben hier oft Regeln vor. Zudem kann es sein, dass diese Anbieter automatisierte Werbung mit ausstrahlen.

Wer besonders viel Wert auf ein absolut individuelles Design legt, wird bei WordPress nicht glücklich. Es gibt zwar Tausende von Designs, jedoch ähneln sich diese stark. Individuelle Themes müssen bezahlt, eingerichtet und personalisiert werden.

Kostenüberblick:

  • Hosting-Tarif (Domain inkl.) = Ø 30 Euro / Monat
  • WordPress = 0 Euro / Monat

Über was kann man bloggen?

Über alles! Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ob zu Wissenschaft, Technik, Medizin, Lifestyle, Politik, Reisen, Beauty, …

Der beliebteste und meistgelesene Blog Deutschlands ist:

Der Postillon

Der Postillon ist eine deutschsprachige Website einer Satire-Zeitschrift, die die täglichen News und aktuelles Weltgeschehen im Stil von Zeitungsartikeln oder Agenturmeldungen auf den Arm nimmt.

Was brauche ich zum Bloggen?

  • PC mit Internetanschluss
  • Mitteilungswillen
  • Inspiration

Was muss beachtet werden?

  • Thema: Natürlich ist die Wahl des Themengebietes sehr entscheidend. Hierfür sollte der Verfasser großes Interesse haben.
  • Kenntnisse: Ebenfalls sollten gewisse Kenntnisse vorhanden sein. Niemand liest einen Blog, in dem nur halbwegs nachvollziehbare Aussagen getroffen werden.
  • Regelmäßiges Schreiben: Der Sinn und Zweck eines Blogs ist, immer auf dem neusten Stand zu sein und laufend aktuelle Beiträge zu lesen. Ist ein Blog für einen Nutzer interessant, so wird er immer wieder auf den Blog zurückkehren. Daher ist es wichtig dass man sich vorher überlegt, zu welchen Zeiten gebloggt werden soll (jeden Mittwoch, jeden Tag, …) um die Nutzer zyklisch mit neuem Content zu versorgen.

Vorteile

  1. Du liebst, was du tust
  2. Du bist der Chef
  3. Du schaffst eine Community von Gleichgesinnten
  4. Du kannst von überall aus schreiben
  5. Du kannst jederzeit schreiben
  6. Du kannst damit Geld verdienen
  7. Du wirst zum Experten in deinem Themengebiet
  8. Du hilfst und unterstützt deine Leser mit Tipps
  9. Es ist günstig
  10. Dein Blog wird schnell bei Google gelistet

Geld verdienen

Es gibt eine große Bandbreite an Möglichkeiten, durch die man mit Bloggen Geld verdienen kann. An erster Stelle steht dabei die Werbung. Dabei sollte man aber darauf achten, den Leser nicht mit zu vielen Anzeigen zu verschrecken.

Der Verkauf von Werbeflächen auf dem eigenen Blog gestaltet sich relativ simpel: Ist die Werbefläche einmal richtig eingebaut, fällt kaum eigener Pflegeaufwand an. Zudem gibt es keinen Zwischenhändler oder Sonstiges.

Im Folgenden habe ich die Möglichkeiten etwas aufgesplittet:

  • Direktmarketing
  • Affiliate-Marketing

Der Webseitenbetreiber stellt Werbeplätze auf seinem Blog zur Verfügung und wird dafür pro Erfolg provisionsbasiert vergütet.

Affiliate-Marketing läuft über Partnerprogramme. Diese prüfen den Blog bevor er freigeschaltet wird. Man sollte sich also schon mal etwas aufgebaut haben bevor man den Blog anmeldet.
Für die Vergütung gibt es verschiedene Modelle: Cost-per-Click (CPC), Cost-per-Lead (CPL), Cost-per-Order (CPO)/Cost-per-Sale (CPS). Durch Links, die mit individuellen Codes versehen sind, kann der Händler erkennen, von welchem Affiliate der Kunde auf seine Website kam.

  • AdSense-Anzeigen

Das Google-Produkt ist in wenigen Schritten eingebaut und benötigt dann auch so gut wie keinen Pflegeaufwand. Um die Einnahmen zu erhöhen, bedarf es allerdings gewisser Optimierungsmaßnahmen. Erfahrungsgemäß ist das Einnahmepotenzial hier geringer als im Affiliate-Marketing

  • Bezahlte Posts

Oberflächlich gesagt sind bezahlte Posts Auftragsarbeiten. Doch dahinter verbirgt sich etwas mehr. So könnte zum Beispiel ein Auftrag lauten: „Schreiben Sie mindestens 250 Wörter über xyz und gehen sie dabei besonders auf Punkt A und B ein. Hinterfragen Sie diese Punkte kritisch und setzen mindestens einen Link auf www.xyz.de. Anschließend soll es eine faire Rezension geben.“
In der Realität stehen dort mehr Informationen die es gilt zu berücksichtigen.

  • Kostenpflichtige Inhalte
    • Kurse
    • eBooks – sie können zum kostenpflichtigen Download angeboten werden
    • Mitgliedschaften – Ob in Form von Abonnements oder sonstigen Mitgliedschafen.
    • Up-Selling – weitergehende Informationen zu bestimmten Themen werden kostenpflichtig angeboten
    • Audio- und Video-Inhalte – kostenpflichtige Podcasts und Videocasts

Fazit

Die Vorteile sprechen für sich. Einen Blog zu erstellen und zu pflegen kostet sehr wenig / nichts und kann sogar Spaß machen – man schreibt nur über das, was einen auch wirklich interessiert und kann sich seine Zeiten selbst einteilen. Wenn man sich nicht ganz ungeschickt anstellt, kann damit nebenbei sogar Geld gemacht werden. Wer das Bloggen allerdings zu seinem Hauptgeschäft machen will, muss mehr ausgeben und sich mehr damit beschäftigen.

Geschrieben von

Aylin war bis 2016 als Consultant Paid Media bei uns. Neben der täglichen Anwendung der SEM-Disziplinen schrieb sie regelmäßig Beiträge für den hausinternen Blog. Den harmonischen Ausgleich holt sie sich bei spannenden Kicker-Matches und sonnigen Spaziergängen mit ihrem Hund.

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Ein Kommentar

Christopher schrieb am 9. August, 2015 @ 3:29

Ja Content Marketing ist auf dem Vorsturm, finde ich auch richtig so.So verdient man sich ranking noch, anders als bei den Backlinks. Was man aber noch hinzufügen sollte ist dieser „QuickBlog“ der ab 2016 charten soll. Quasi ein Blog in kurzer Form.

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