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Paid-Media-Möglichkeiten im SEE-THINK-DO-Modell

In der Paid-Media-Welt gibt es ständig neue Möglichkeiten, um Produkte oder Dienstleistungen anzubieten und zu bewerben. Da verliert man schnell den Überblick oder unterschätzt manche Kanäle. Was ist sinnvoll und welche Vorteile bieten die verschiedenen Kanäle? Ich habe Euch einen Überblick erarbeitet, angelehnt an das SEE-THINK-DO-Modell.

Noch eine kurze Erinnerung zum SEE-THINK-DO-Framework nach Avinash Kaushik: Es handelt sich um ein Modell zur Abbildung der verschiedenen Phasen des Kaufentscheidungsprozesses.

Es sind drei Phasen vorgesehen:

  • Die SEE-Phase beschäftigt sich mit allen Nutzern, die sich generell für ein Thema interessieren.
  • Die THINK-Phase ist an Nutzer gerichtet, die sich für ein Thema interessieren und darüber nachdenken eine Dienstleistung in Anspruch zu nehmen oder ein Produkt zu kaufen.
  • In der DO-Phase werden die Nutzer angesprochen, die sich für ein Thema interessieren, darüber nachgedacht haben und nun bereit sind eine Dienstleistung in Anspruch zu nehmen oder ein Produkt zu kaufen. Um diesen Trichter zu füllen, sollte man versuchen die Nutzer in allen Phasen des Kaufentscheidungsprozesses anzusprechen. Mehr Infos dazu gibt es hier!

SEE-THINK-DO-Kaufentscheidungsprozess

So, kommen wir nun zu den verschieden Paid-Media-Kanälen und welche Möglichkeiten es in den Bereichen gibt.

1.SEE!

In der SEE-Phase sollte man versuchen eine möglichst große Reichweite zu erzielen um somit viele mögliche Interessenten zu erreichen. Dies schafft man beispielsweise mit Display Advertising und Social Media Ads.

Display Advertising

Im Display Advertising werden grafische Werbemittel wie Banner und kombinierte Text- und Bildinhalte eingesetzt. Es gibt mehrere Möglichkeiten und Kanäle, die man in Anspruch nehmen kann. Ein guter Einstieg in das klassische Display Advertising ist das Google Display Netzwerk (GDN), die Ausrichtung erfolgt über Interessen, Themen, Keywords oder Placements direkt über die Google AdWords-Benutzeroberfläche. Darunter fällt auch YouTube – hier gibt es die Möglichkeit Video- oder Bannerwerbung zu schalten.

Außerdem kann man sich im Bereich Display Advertising mit Programmatic Advertsing oder Native Advertising beschäftigen. Bei Programmatic geht es auch um Banneranzeigen, der Mediaeinkauf erfolgt via Echtzeitauktion und das Targeting ist spezifischer als beim klassischen Display Advertising, dies kann man z.B. über den DoubleClick Bid Manager von Google machen.

Beim Native Advertising wird die Gestaltung der Werbemittel an der natürlichen Form der Umgebung orientiert, d.h. die Anzeige passt sich dem Inhalt der Seite in gestalterischer Form an und die Ausrichtung erfolgt zum Teil kontextbasiert.

Social Advertising

Im Bereich Social Advertising gibt es mittlerweile unzählige Plattformen, die in Frage kommen könnten: Facebook, Twitter, Instagram, LinkedIn usw. Hierbei ist es schwierig zu sagen, welche gut oder schlecht ist – es kommt auf das Produkt und natürlich auf die Zielgruppe an.

So würde ich z.B. im B2B-Marketing eher auf LinkedIn zurückgreifen und durch zielgerichtetes Targeting versuchen die Entscheider eines Unternehmens anzusprechen um somit auf mich aufmerksam zu machen.

Im B2C-Marketing läuft Facebook meistens ganz gut. Durch die vielen Infos, die Facebook von uns hat, hat man detaillierte Targeting-Optionen, z.B. Interessen, sozialen Status, demografische Merkmale etc. So hat man eine individuelle Werbeansprache und wenig Streuverluste. Außerdem gibt es verschiedene Ads-Formen: Karussell, Video, Bild, Slideshow und die Sponsored Posts. Relativ neu ist das Format „Sammlung“. Hier können mehrere Formate in eine Anzeige gepackt werden, so kann man z.B. ein Product Feed hochladen, in dem die Produkte eines E-Commerce Shops bebildert sind und gleichzeitig ein Video abspielen lassen.

2. THINK!

In dieser Phase laufen die Maßnahmen der SEE-Phase und der DO-Phase zusammen. Man hat bereits die gewünschte Reichweite erlangt und das Interesse der Nutzer ist gegeben. Deswegen ergänzt man zu den Maßnahmen der SEE-Phase die Maßnahmen der DO-Phase: SEA und Remarketing.

3. DO!

Jetzt sind wir bei den Nutzern schon bekannt, wir haben ihr Interesse geweckt und sie sind bereit Dein Produkt zu kaufen! Deswegen wird hauptsächlich in Suchmaschinen aktiv nach Deinem Unternehmen bzw. Produkten gesucht.

SEA

Beim SEA handelt es sich um bezahlte Suchmaschinenwerbung, dafür gibt es verschiedene Plattformen wie z.B. Google oder Bing. Außerdem hat man eine ganze Menge Möglichkeiten für die Ausrichtung, die Anzeigenform, Anzeigenerweiterungen, und, und, und. Wenn Ihr dazu mehr Infos benötigt oder Euch da mal reinlesen wollt: auf unserer Homepage und im Blog gibt es viele Infos zum Thema SEA.

Remarketing

Kommen wir nun zum wichtigsten Teil: um nicht in Vergessenheit zu geraten, müssen wir unsere Interessenten verfolgen! Das machen wir am besten durch Remarketing. Beim Remarketing geht es darum Nutzer wieder anzusprechen, die schon mal auf unserer Webseite waren. Auch hier gibt es viele Ausrichtungsmöglichkeiten, z.B. kann man nur Nutzer ansprechen, die zwar auf der Webseite waren, aber keine Conversion (also Kauf, Anfrage, etc.) getätigt haben. Außerdem gibt es auf fast jeder Plattform die Möglichkeit mit Remarketing zu werben: Im Suchnetzwerk mit RLSA, Displaynetzwerk, Social-Media-Kanäle wie Facebook, LinkedIn und Co. Es ist fast alles möglich!

Natürlich sind das alles nur Tipps und Möglichkeiten, also tobt Euch jetzt aus und entdeckt für Euch den perfekten Weg, um aktiver Teil des Kaufentscheidungsprozesses Eurer Zielgruppe zu sein!

Hier findet Ihr mehr Infos zum SEE-THINK-DO-Modell auf Twitter, Snapchat oder im SEO.

Und wenn Ihr dabei Unterstützung braucht: Wir erarbeiten gerne für Euch eine Strategie 🙂 .

Geschrieben von

Debora ist Consultant Paid Media bei morefire. Außerdem kümmert sie sich um die italienischen Parts internationaler Kunden.

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